Ihre Fragen - unsere Antworten

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und deren Antworten für Sie zusammengestellt.
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Mir als Mieter*in sind in der Heizkostenabrechnung Brennstoffverbräuche berücksichtigt worden, die vor / nach meinem Auszug getätigt worden sind. Ist das rechtens?

Die Berücksichtigung von Brennstoffkosten vor / nach dem Nutzer*innenwechsel bedeutet keine Unwirksamkeit der Abrechnung gegenüber dem einziehenden / ausziehenden Nutzer*innen.

Zwar können hierbei gewisse Nachteile für die einziehenden / ausziehenden NutzerInnen entstehen, diese Nachteile sind jedoch von den Nutzer*innen in Kauf zu nehmen; ein Verstoß gegen Treu und Glauben ist nicht begründet. Es entspricht vielmehr der Billigkeit, wenn die Kosten der während der gesamten Abrechnungsperiode bezogenen Brennstoffmengen zusammengerechnet werden und auf diese Weise ein Mischpreis für alle Nutzer*innen, die während der Abrechnungsperiode in der Liegenschaft gewohnt haben, gebildet wird. Auf der Grundlage dieses Mischpreises (Gesamtkosten) ist dann am Schluss der Abrechnungsperiode eine dem Nutzer*innenwechsel gerecht werdende Abrechnung zu erstellen.

Es würde für die Vermieter*innen / Verwalterung - auch im Verhältnis zu den übrigen Nutzparteien - zu völlig untragbaren Ergebnissen führen, wenn die Vermieter*innen / Verwaltung beim Einzug / Auszug der Nutzer*innen nur für diesen - auf der Grundlage der tatsächlich bis zum Einzug bzw. Auszug anfallenden Kosten - abrechnen müsste.

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