Kombinierter Wärme- und Kältezähler - sensonic II

Mit dem sensonic II bieten wir einen eigenen Zähler für die kombinierte Erfassung von Wärme und Kälte. Die für beide Verbrauchswerte eichrechtlich zugelassenen Geräte verfügen über zwei Zählregister, in denen die jeweiligen Energiedaten getrennt gespeichert werden.

Damit eignen sich die als kompakte und kombinierte Version erhältlichen Zählerähler für den flexiblen Einsatz in Wohn- und Gewerbeimmobilien, in denen einzelne Nutzereinheiten über einen Wasserkreislauf beheizt und gekühlt werden. Auf diese Weise kann der Einbau eines zusätzlichen Kälte- und Wärmezählers entfallen, sodass sich die Ausstattungs- und Installationskosten deutlich reduzieren.

Leistungsmerkmale des sensonic II

Eichrechtliche Anforderungen

Auf der Wärmeseite sind die kombinierten Wärme- und Kältezähler nach der EU-Richtlinie 2004/22/EG i.d.g.F. über Messgeräte europaweit zugelassen. Ergänzend wurde die Kälteerfassung nach den Vorgaben des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV) für Österreich zugelassen. Damit erfüllen die Geräte alle eichrechtlichen Anforderungen für eine präzise Messung und die gesetzeskonforme Abrechnung.

Unterschiedliche Bauarten

Die unterschiedlichen Bauarten decken ein breites Anforderungsspektrum ab. So wurde die Kompaktversion mit Nenndurchflüssen von 0,6 / 1,5 und 2,5 m³/h speziell für den Einsatz in Wohngebäuden entwickelt. Als elektronische Mehrstrahl-Flügelradzähler verfügen sie über eine hohe Messstabilität während der gesamten Lebensdauer. Die kombinierten Zähler, bei denen Rechenwerk, Durchfluss-Sensor und Temperaturfühler getrennt installiert werden, eignen sich bei Nenndurchflussleistungen bis 250 m³/h und größer besonders für den Gewerbebereich.

Wechsel zwischen Wärme- und Kältemessung

Die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird in 60-Sekunden-Intervallen erfasst und eine Energiemessung vorgenommen. Diese bestimmt gleichzeitig den automatischen Wechsel zwischen Wärme- und Kältemessung. So beginnt der kombinierte Wärme- und Kältezähler mit der Wärmeerfassung, wenn die Temperaturdifferenz größer 0 Kelvin ist und die Vorlauftemperatur über 23°C liegt. Analog schaltet das Gerät in den Kältemodus sobald die Wassertemperatur im Vorlauf geringer als im Rücklauf ist, somit eine negative Temperaturdifferenz vorliegt, und die Vorlauftemperatur weniger als 23°C beträgt. Die verbrauchte Energiemenge wird dann von dem integrierten elektronischen Mikrochip (ASIC) aus den ermittelten Messwerten und verschiedenen Konstanten für die durchströmende Flüssigkeit (K-Faktor) berechnet und auf dem LC-Display dargestellt.