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All for Zero! Warum ista beim Klimaschutz zero allein dasteht

Themen: Energiesparen, Unternehmen, Nachhaltigkeit

In globalen Lieferketten übernehmen viele Partner gemeinsam Verantwortung für nachhaltiges Handeln. Der Fortschrittsbericht von ista legt dar, wie dabei Ressourcen geschont und Emissionen reduziert werden.

Dieter Kortüm leitet bei ista den operativen Einkauf und weiß genau, worauf es ankommt, um die Verfügbarkeit von Waren zu sichern und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu senken.

„Für jede unserer Sendungen prüfen wir vorab, ob sie per See- oder Luftfracht verschickt wird“, erklärt Dieter Kortüm. „Damit können wir in großem Maßstab CO2 einsparen: Ein Transport mit dem Flugzeug verursacht 23 Mal so viele Emissionen wie der Versand derselben Waren mit dem Schiff.“ Ein starkes Argument für den Seeweg, denn ista hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern.

Seit dem 1. Juli 2021 arbeitet das Unternehmen bereits klimaneutral, bis 2030 will ista CO2-frei sein. Gemeinsam mit Partnern ergreift ista deshalb vielfältige Maßnahmen, die im Hinblick auf das Netto-Null-Ziel besonders wirkungsvoll sind – ganz im Sinne des Leitmotives des soeben erschienenen ista Fortschrittsberichts: „All for Zero!“

Verfügbarkeit sicherstellen und Emissionen senken

Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen aus dem Bereich Procurement & Supply Chain arbeitet Dieter Kortüm daran, die CO2-Emissionen in der Lieferkette zu minimieren und gleichzeitig die lückenlose Versorgung sicherzustellen. Dazu muss er im Einzelfall beurteilen, ob die Ware mit dem Schiff rechtzeitig eintrifft. Auf dem Seeweg sind zum Beispiel ausgewählte Geräte und Vorprodukte, die ista in Asien produzieren lässt, sieben bis acht Wochen lang unterwegs, bis sie ihren Bestimmungsort in Deutschland erreichen. Per Luftfracht ginge das in ein bis zwei Wochen, sagt Kortüm, zu einem deutlich höheren Preis, versteht sich. Es gilt also, viele Faktoren im Auge zu behalten, um jedes Mal die richtige Entscheidung zu treffen.

„An erster Stelle steht natürlich die Verfügbarkeit“, betont Kortüm. „Wenn die Ware per Seefracht pünktlich genug ankommt, um alle Bedarfsmengen zu bedienen, dann wählen wir diesen Weg.“ Eine weitere Maßnahme, um den CO2-Ausstoß zu senken: Wann immer es sich anbietet, werden Frachten bei ista gebündelt. Dadurch lassen sich auch auf der letzten Etappe zum Bestimmungsort noch einmal Emissionen und Kosten sparen, erklärt Kortüm: „Mit einem voll beladenen LKW benötigen wir weniger Anfahrten, außerdem kommt er ohne Zwischenstopps an Umladestationen aus und steuert auf direktem Weg sein Ziel an.“

Turbulenzen in globalen Lieferketten

Wie sensibel internationale Lieferketten auf Störungen reagieren, das bekommt Dieter Kortüm bei seiner Arbeit immer wieder zu spüren. Als im März 2021 ein Frachter im Suez Kanal auf Grund lief, gab es für Schiffe in beide Richtungen tagelang kein Durchkommen mehr. „Das war natürlich eine sehr aufregende Zeit“, erinnert sich Kortüm. „Es waren auch Waren von ista mit dabei. Für uns war die erste Frage: Wie lange wird das dauern? Müssen wir die nächste Sendung per Luftfracht anfordern? Oder fahren wir über Südafrika, was nochmal zwei Wochen länger braucht?“

Auch im Frühjahr 2022 ist der Welthandel aus dem Takt geraten. Der Corona-Lockdown in Shanghai und der Krieg in der Ukraine sorgen für Turbulenzen in den Lieferketten. In der Nordsee stauen sich Frachter, die im Hamburger Hafen nicht planmäßig entladen werden können, weil die Kapazitäten erschöpft sind. „So etwas können Sie nur durch gute Teamarbeit lösen“, sagt Dieter Kortüm. „Wenn es irgendwo nicht weitergeht, müssen Sie zusammen mit den Lieferanten, den Spediteuren, mit der eigenen Logistik dafür sorgen, dass die Ware zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.“

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Ressourcen schonen durch Wiederverwertung

In Zukunft möchte ista sich von Luft- und Seefracht unabhängiger machen, zum Beispiel indem Geräte der nächsten Generation von vornherein so gestaltet werden, dass ihre Herstellung weniger Montage per Hand erfordert, erklärt Kortüm. Dann könnten sie auch kostengünstig in Europa produziert werden, und viele emissionsintensive Transporte per Schiff oder Flugzeug würden wegfallen. Auch die Wiederverwertbarkeit werde künftig schon beim Design stärker berücksichtigt: „Wir wollen weg vom Wegwerfprodukt“, sagt Dieter Kortüm. „Wenn Geräte einfacher auseinanderzubauen sind, können Komponenten und Rohstoffe leichter recycelt werden.“

In immer größerem Umfang geschieht das bei ista schon jetzt: Gebrauchte Geräte, wie das Gateway, werden wiederaufbereitet, so dass weniger davon neu produziert werden müssen. Erstmals wurden im vergangenen Jahr auch Datenkonzentratoren recycelt: bis Anfang Mai 2022 knapp 14.000 Stück. Außerdem konnten 105 Tonnen Messing aus Bauelementen des Wärmezählers sensonic II eingeschmolzen und in den Wertstoffkreislauf zurückgegeben werden. Die Messinggehäuse der ista Wasserzähler sollen ab 2022 ebenfalls recycelt werden.

Gemeinsam arbeiten an einer nachhaltigen Zukunft

Ambitionierte Nachhaltigkeitsziele erwartet ista auch von seinen Partnern und Lieferanten. „Mit unseren Schlüssellieferanten treffen wir entsprechende Vereinbarungen“, erklärt Kortüm. Für die Auswahl künftiger Lieferanten und Logistikpartner seien klare Nachhaltigkeitsziele eine Voraussetzung: „Wenn wir Angebote vergleichen, kommen solche Umweltaspekte schon jetzt viel stärker zum Tragen als in früheren Jahren.“

Dieter Kortüm arbeitet seit 1993 bei ista. Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann verbrachte er zunächst vier Jahre in der Möbelindustrie, dann wechselte er zu ista. Dass die Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft hier zu seinem Jobprofil gehört, schätzt der 56-Jährige sehr. „Ich habe drei Kinder, die sollen in einer Welt leben können, die mindestens so gut ist, wie zu der Zeit, als ich geboren wurde“, sagt er, „und es freut mich, dass wir bei ista dazu beitragen, indem wir Emissionen vermeiden und die Menschen mit unseren Produkten und Dienstleistungen motivieren, klimafreundlich zu handeln. – Wir haben nur diese eine Welt, und müssen sie gut erhalten.“

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