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All for Zero! Wieso Engagement für Nachhaltigkeit bei ista zero eintönig ist

Themen: Energiesparen, Unternehmen, Nachhaltigkeit

CO2-frei bis 2030: Wer sich ambitionierte Ziele setzt, braucht Entschlossenheit, Ausdauer und ein starkes Team. Der aktuelle Fortschrittsbericht zeigt, dass ista dabei auf seine Mitarbeiter:innen zählen kann. 
 

Sandra Müller organisiert bei ista die Welcome Week für neue Talente und weiß: Alle setzen sich mit Elan und guten Ideen dafür ein, das Netto-Null-Ziel zu erreichen.

„Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind oft ein Thema in der Welcome Week“, erzählt Sandra Müller. Die 28-Jährige organisiert alle zwei bis drei Monate eine Einführungsveranstaltung, die neuen Mitarbeiter:innen bei ista Gelegenheit gibt, sich kennenzulernen, und sie mit den wichtigsten Unternehmensbereichen und Themen vertraut macht. „Bei unserer letzten Runde im Mai haben wir alle gefragt, was sie mit Nachhaltigkeit bei ista verbinden“, berichtet Müller.

Die Antworten waren vielfältig. Vorfahrt für Bahn und E-Autos bei Dienstreisen, Einsparung von Papier durch Digitalisierung, Recycling von Rohstoffen beim Austausch von Geräten: „Die Teilnehmer:innen der Welcome Week sind sehr daran interessiert, mit welchen Maßnahmen ista das Net-Zero-Ziel erreichen möchte.“

Mit vereinten Kräften für Zero CO2

Seit Juni 2021 arbeitet ista bereits klimaneutral, bis 2030 will das Unternehmen CO2-frei werden. Gelingen kann das nur, wenn alle an einem Strang ziehen und jede Möglichkeit ausschöpfen, Emissionen zu reduzieren. Das Leitmotiv des soeben erschienenen ista Fortschrittsberichts lautet dementsprechend: „All for Zero!“ Der Bericht informiert detailliert über die Schritte, mit denen ista seinen CO2-Fußabdruck sukzessive verringert.

Ein wichtiger Hebel ist dabei die Umstellung des Fahrzeugpools auf E-Mobilität. „An unserem Head Office in Essen und an sechs weiteren Standorten in Deutschland können die Mitarbeiter:innen schon E-Autos als Poolfahrzeuge nutzen“, weiß Sandra Müller. Zehn reine Elektrofahrzeuge sind dort im Einsatz, weitere folgen in den nächsten Monaten. Betankt werden sie möglichst mit Strom aus regenerativen Quellen. Wo ista selbst die Verträge mit Versorgern abschließt, beziehen die deutschen Standorte bereits 100 Prozent erneuerbare Energien. An den übrigen Standorten verhandelt ista mit den Vermietern über einen Wechsel. Das ist der zweite Hebel, mit dem ista Emissionen besonders effektiv reduzieren kann.

„Für unsere Mitarbeiter:innen ist der dritte Hebel am deutlichsten spürbar“, erläutert Müller. „Seit dem 1. Juli 2021 folgt unsere Reiserichtlinie der Devise ‚Video first‘: Wenn Meetings, Konferenzen oder Trainings ebenso gut online durchgeführt werden können, verzichten wir auf Dienstreisen. Sind sie unvermeidlich, gilt im Inland: Zug statt Flugzeug.“

Online lernen und kreativ zusammenarbeiten

Die Welcome Week findet schon seit 2020 digital statt. Dass die Präsenzveranstaltung ausgesetzt wurde, lag ursprünglich an der Coronapandemie. „Aber wir haben gute Erfahrungen mit dem Online-Format gemacht“, sagt Müller. Dank kreativer Kommunikationstools funktioniere das Kennenlernen der Kolleg:innen sehr gut. „Außerdem vermeiden wir weitere Emissionen, indem die Anfahrt aus den verschiedenen deutschen Standorten ins Head Office entfällt.“

Sandra Müller kam 2019 durch ein Praktikum zu ista, blieb dem Unternehmen als Werkstudentin verbunden und stieg nach ihrem Abschluss im Frühjahr 2021 fest in den Bereich Personalentwicklung ein. Dort ist sie seither verantwortlich für das Onboarding, die Organisation von Trainings sowie den Bereich Ausbildung. Dabei begleitet sie selbst Trainees und junge Kolleg:innen, die ein duales Studium bei ista absolvieren, bei ihrem Einstieg ins Unternehmen.

„Die individuelle Weiterentwicklung und die kreative Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter:innen profitiert enorm von der neuen gruppenweiten Lernplattform istaLEARN“, sagt Sandra Müller. Anfang 2022 ist die Plattform gestartet und bündelt nun alle Lernangebote an einem Ort. Präsenztrainings können über istaLEARN gebucht werden und gleichzeitig wird die Anzahl von Online-Trainings stetig erweitert. „Mit der Einführung von istaLEARN können wir mit ausgewählten Trainings alle Mitarbeiter:innen weltweit erreichen. Das erste unternehmensweite und internationale Training war die Code of Conduct-Schulung, die von allen Mitarbeiter:innen verpflichtend absolviert werden musste “, erklärt sie. „Wir freuen uns schon sehr darauf, das Angebot in den kommenden Monaten noch deutlich auszuweiten.“

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Mitarbeiter:innen einbeziehen und beteiligen

Die soziale Dimension von Nachhaltigkeit liegt Sandra Müller besonders am Herzen. Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Chancen von Corporate Volunteering für die Personalentwicklung. Wenn es darum geht, konkrete Klimaziele zu erreichen, hat sie vor allem im Blick, wie das Engagement der Mitarbeiter:innen gestärkt werden kann. „Es kommt vor allem darauf an, Anstöße zu geben, die das Thema Nachhaltigkeit greifbar machen und zum Austausch darüber anregen“, sagt Müller. Dann zeige sich immer wieder, dass viele Kolleg:innen bei ista hoch motiviert seien, sich persönlich für das Net-Zero-Ziel zu engagieren und dabei eigene Ideen einzubringen, wie zuletzt etwa bei der CO2-Fasten-Challenge zu Ostern.

„Der wichtigste Punkt ist, dass das Thema im Gespräch bleibt, denn im Alltag geht es allzu leicht unter“, meint Müller. „Und am Ende kommt es ja auf viele kleine Entscheidungen an, die in der Summe eine Wirkung erzielen können: Drucke ich etwas aus oder nicht? Nehme ich das Auto oder die Bahn, auch wenn es vielleicht 20 Minuten länger dauert? Verzichte ich in der Kantine auf den Pappbecher und bringe stattdessen meine eigene Kaffeetasse mit?“ Die Antworten hingen letztlich davon ab, ob das Netto-Null-Ziel von möglichst vielen geteilt wird, sagt Sandra Müller. „Dann wird ‚All for Zero‘ wirklich zu einer gemeinsamen Sache.“

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