Lernen, was das Klima schützt

Gehört Klimaschutz in die Schule? Darüber ist hierzulande eine hitzige Diskussion entbrannt. Schülersache ist das Thema allemal. Denn die Kinder und Jugendlichen von heute werden mit den Problemen leben müssen, die Generationen vor ihnen verursacht haben. Bereits 2017 haben wir mit dem Projekt „ista macht Schule“ Initiative ergriffen. Unser umfassendes Wissen rund um das Energiesparen haben wir seither in spannenden Lerneinheiten und „Klimakisten“ deutschlandweit in über 100 Schulen getragen.

Nichts schützt unser Klima effektiver als Energie, die wir gar nicht erst erzeugen müssen. Beispielsweise spart jede Kilowattstunde Strom, die nicht verbraucht wird, rund 516 Gramm CO2 . Bis zu 30 Prozent der heute in Deutschland verbrauchten Energie könnte alleine durch aufmerksameres Verbraucherverhalten eingespart werden – ein einfacher Weg, das Klima zu schonen.

Wir möchten Menschen auf Energieverschwendung aufmerksam machen. Dazu wollen wir bei uns selbst anfangen und uns darüber Gedanken machen, was wir verändern können und wie wir es verändern können.
Jason-Lee Gerhardt, Projektkursschüler im Gymnasium Essen-Überruhr (GEÜ)

Das Wissen um Verschwendung und Sparpotenziale ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Wer wüsste das besser als ein Energiedienstleister wie ista? Unser Kerngeschäft ist es schließlich, Transparenz in die Energieverbräuche von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien zu bringen. Und Transparenz – das weiß jeder, der eine Heizkostenabrechnung lesen kann – spornt zum Sparen an.

Grünes Essen

Als die Europäische Kommission Essen zur „Grünen Hauptstadt Europas 2017“ kürte, erwiesen sich die Konzepte der Stadt Essen unter allen Bewerbern als besonders überzeugend. Die Ruhrmetropole – mit ista als Hauptsponsor – überzeugte mit besonders nachhaltigen Konzepten für die Stadtentwicklung und setzte sich am Ende gegen Städte wie Oslo oder Nimwegen durch. In 2017 entstanden weitere Projekte, die den grünen Ansatz fortführen. „ista macht Schule“, eines der Kernprojekte, zahlt gleich auf mehrere Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein: Es unterstützt hochwertige Bildung, bekämpft den Klimawandel und schont durch Energieeffizienz wertvolle Ressourcen.

Der Klimawandel ist einfach das größte Problem, das unsere Erde derzeit hat.
Fabian Krämer, Projektkursschüler im Gymnasium Essen-Überruhr (GEÜ)

Wie kann man Klimaschutz lernen?

„ista macht Schule“ kombiniert theoretische Wissensvermittlung mit praktischem Energiesparen. Wir wollen Jugendliche dazu befähigen, Energiesparpotenziale in ihren Schulen aufzudecken und bei Energieverschwendung selbst für Abhilfe zu sorgen. Dazu statteten wir zunächst fünf weiterführende Schulen in Essen mit modernster Messtechnik aus und konzipierten individuelle Unterrichtseinheiten. Von Energiedetektiv-Workshops bis hin zu interaktiven Unterrichtsgesprächen bekamen Schülerinnen und Schüler Fachkenntnisse zur Energienutzung vermittelt und wurden für ein energiebewussteres Verhalten sensibilisiert.

Klimawandel ist, wenn zum Beispiel das Eis an der Antarktis schmilzt. Das Eis, was am Nordpol ist und was Eisbären oder Pinguine brauchen zum Leben, wird warm und schmilzt und dann sterben die auch leider aus.
Zwei Schülerinnen des Mädchengymnasiums Essen-Borbeck

Am Gymnasium Essen-Überruhr (GEÜ) wurde sogar ein Oberstufenkurs gegründet, den die Schülerinnen und Schüler in die Gesamtwertung der Abiturnote einbringen konnten. In dem Kurs wurden intensiv technische und ökonomische Aspekte der Energienutzung vermittelt.
Die Erfolge des Energiesparens im Schulgebäude wurden während der Pilotphase 2017 im GEÜ übrigens für jeden sichtbar auf einem großen Display im Eingangsbereich visualisiert. Das spornt an und erinnert daran, immer am Ball zu bleiben. Außerdem wurde „ista macht Schule“ für das beispielgebende Engagement im Februar 2018 von der Landesregierung NRW als qualifiziertes Vorreiterprojekt für eine klimafreundliche Zukunft ausgezeichnet.

Ihr habt mir gezeigt, wie viel Spaß es macht, sich für das Klima einzusetzen!
Schülerin der 6. Klasse am Mädchengymnasium Essen-Borbeck.

„Ziel des Projekts ist es, nicht nur die technischen Voraussetzungen für ein transparentes Energiemanagement in den Schulen zu schaffen, sondern durch begleitende Unterrichtseinheiten die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu begeistern“, erklärt Thomas Zinnöcker, CEO von ista. Um den Unterricht mit möglichst viel fachlicher Kompetenz zu unterstützen, tauschten ista Mitarbeiter dazu freiwillig ihren Schreibtisch gegen ein Klassenzimmer – und wurden zu hochmotivierten Wissensvermittlern und Botschaftern des Energiesparens.

Die Schüler möchten die Chance nutzen, um an ihrer Schule nachhaltige Veränderungen für mehr Klimaschutz und zur Senkung des Energieverbrauchs anzustoßen. Ich freue mich sehr, sie dabei unterstützen zu können.
Werner Monschau, Technischer Produktmanager bei ista.

Wachsende Wirkung

Damit auch Schulen in anderen Städten und Regionen von „ista macht Schule“ profitieren können, starteten wir zusammen mit dem Verein Bildungscent e.V. eine bundesweite Bildungsinitiative: 2018 wurden 100 Schulen in Deutschland mit unseren „KlimaKisten“ ausgestattet. Diese Kisten enthalten Messgeräte und Lernmaterialien. Sie wurden von Schülern für Schüler entwickelt und haben bereits zu weiteren 100 nachhaltigen Schulprojekten geführt. Sie werden von ista Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt, die sich im Rahmen unseres Corporate Volunteering engagieren. Jedes dieser Projekte verbessert nicht nur die Energiebilanz der Schulen, sondern bildet und sensibilisiert immer mehr junge Menschen für den Klimaschutz.

Die Schüler und Schülerinnen waren großartig engagiert und auch vorbereitet. Man merkt, dass die jungen Menschen das Thema Klimawandel richtig umtreibt.
Christian Noll, Unternehmensinitiative Energieeffizienz auf einer Podiumsdiskussion von „ista macht Schule“

Die KlimaKiste enthält auch ein Exemplar der Solarleuchte „Little Sun“ des dänischen Künstlers Ólafur Elíasson. Die Schüler wollten damit dessen Projekt unterstützen: Die Little Sun leistet überall dort in der Welt wichtige Dienste, wo es keinen sicheren Zugang zu Energie gibt. Mit Hilfe der Little Sun können Schüler und Schülerinnen in abgelegenen oder armen Regionen Afrikas beispielsweise abends noch lesen und lernen.

Duschen verbraucht viel weniger Energie als Baden. Und man muss nicht warten bis die Badewanne voll ist.
Schülerin der 7. Klasse am Mädchengymnasium Essen-Borbeck.

KlimaHelden – damit uns die Ideen nicht ausgehen

Klimaschutz ist vielleicht die drängendste Herausforderung unserer Zeit, wir brauchen dafür viele Ideen und jede Menge Kreativität. Deshalb fördern wir KlimaHelden: Schülerinnen und Schüler, die Nachhaltigkeitsprojekte in ihren Schulen realisieren wollen. Der KlimaHelden-Contest ist ein Crowdfunding-Wettbewerb, das Projekt mit den meisten Unterstützern gewinnt 3.000 Euro.
KlimaHelden ist ein Kooperationsprojekt von „ista macht Schule“, den gemeinnützigen Vereinen BildungsCent und „die Multivision“ sowie der Startnext Crowdfunding GmbH. Gemeinsam wollen wir Schülerinnen und Schüler für Klimaschutz begeistern und sie dabei unterstützen, nachhaltige Projekte für mehr Klimaschutz in der Schule in die Tat umzusetzen.

Energiesparen ist wichtig und macht Spaß. Genau das wollen wir den Schülern mit unserem Projekt „ista macht Schule“ vermitteln. Denn eines ist klar: Energieeffizienz muss man lernen und dafür gibt es keinen besseren Ort als die Schule.
Katharina Kemler, Projektleitung „ista macht Schule“

„ista macht Schule“ bringt Steine ins Rollen.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind gigantische Aufgaben. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, können wir viel erreichen. In diesem Sinne möchten wir Steine ins Rollen bringen – indem wir Impulse geben, Veränderung anregen und neues Bewusstsein fördern. Schülerinnen und Schüler, die ihr Wissen mit Freunden und Familie teilen, tragen ihre Begeisterung für den Umweltschutz als Botschafter der kommenden Generationen in die Welt. Dabei wollen wir sie unterstützen.