Glossar für die Wohnungswirtschaft

Von A bis Z finden Sie hier relevante Informationen aus der Wohnungswirtschaft.

Blower-Door-Verfahren

Die Methode wird seit über 15 Jahren in den USA, Kanada und Schweden zur Überprüfung der Luftdichtheit von Gebäuden angewandt. In Deutschland gibt es das Verfahren seit 1989. Die neuen Bauvorschriften forcieren seine Bedeutung. Zur Untersuchung der Luftdurchlässigkeit von Gebäudehüllen wird ein Drucktest des gesamten Gebäudes durchgeführt. Dabei wird innerhalb des beheizbaren Bereichs eine stationäre Druckdifferenz zur Umgebung aufgebaut. Die gebräuchlichste Mess-Ausrüstung für solche Untersuchungen heißt Blower-Door (blasende Türe). Durch die Messung der Luftwechselzahl erhält man Informationen darüber, wie dicht oder undicht die Gebäudehülle als Ganzes ist. Im Hinblick auf mögliche Bauschäden oder die Feststellung, welches Gewerke für wesentliche Undichtheiten verantwortlich ist, ist eine Lokalisierung der vorhandenen Leckagen der wichtigste Teil der Messung. Quelle: Ausgabe Viterra aktuell 01 / 2003

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