Glossar für die Wohnungswirtschaft

Von A bis Z finden Sie hier relevante Informationen aus der Wohnungswirtschaft.

Cooperative Housing - Definition

Die Idee des Kooperativen Wohnens, einer beliebten und kostengünstigen Alternative zu Eigenheim und hohen Mietpreisen, stammt ursprünglich aus Skandinavien. Cooperative Housing bedeutet, Aufgaben und Verantwortung zu teilen. Die Wohnfläche ist Eigentum, der in ihr lebenden Gemeinschaft, also sind die Mitglieder auch selbst für die Instandhaltung zuständig. Statt Miete zahlen die Mitglieder eine monatliche Gebühr, die die Zinsforderungen der Bank und die Betriebskosten senkt. Kooperative Wohngemeinschaften sind Non-Profit-Organisationen. Überschüsse werden nicht ausgezahlt, sondern in die Erhaltung der Gebäude investiert. Buchhaltung und Verwaltung, Gartenarbeit und die Reparatur von Wasserrohrbrüchen organisieren die Mitglieder selbst. Deshalb ist das Wohnen in einer kooperativen Wohngemeinschaft meist preiswerter als auf dem freien Markt. In Kanada gibt es Cooperative Housing seit Ende der 60er Jahre. Heute wohnen etwa 250.000 Kanadier in so genannten „Coops“, mehr als 40.000 stehen auf den Wartelisten. Familien machen den größten Teil der Coop-Mitglieder aus. Es finden sich aber auch Singles und Stundenten genauso wie Senioren. Quelle: Ausgabe Viterra aktuell 4 / 2000

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