Geothermie

Wärme aus dem Inneren der Erde kann zur Wärme- und Stromversorgung genutzt werden. In Deutschland beschränkt sich auf Grund schlechter geothermischer Voraussetzungen die Nutzung hauptsächlich auf die Wärmeversorgung. Die Gewinnung der Erdwärme erfolgt in der Regel durch einen Erdwärmetauschvorgang. Kaltes Wasser wird durch ein Rohr in die Tiefe geleitet, dort erwärmt und über ein zweites Rohr nach oben geleitet. Wo es keine natürlichen Quellen gibt, kann man das Hot-Dry-Rock-Verfahren anwenden. Bei dieser Methode wird das heiße Tiefengestein direkt als Wärmetauscher genutzt. Kaltes Wasser wird in den Boden hineingepresst kommt mit 150 °C wieder aus dem Erdreich. Gegenüber der Solarstrahlung und der Windkraft hat die Geothermie den Vorteil, dass sie nicht unstetig, sondern gleichmäßig Energie liefert.

Quelle: Ausgabe Viterra aktuell 4 / 2004

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