Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds werden auf dem Immobilienmarkt vor allem zur Finanzierung von großen Projekten wie Einkaufszentren, Wohnanlagen, Bürogebäuden und Hotels angeboten. An die Kapitalanleger werden solange Anteilscheine ausgegeben, bis das Investitionsvolumen erreicht ist. Dann wird der Immobilienfond geschlossen, weitere Anteile werden nicht mehr verkauft. Die einzelnen Anteile können zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Geschlossene Immobilienfonds werden in der Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts, der Kommanditgesellschaft oder der GmbH & Co. KG errichtet. Der Anleger ist entsprechend seinem Anteil an den Gewinnen und Verlusten beteiligt. Inder Vergangenheit hatte die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds große steuerliche Vorteile. Momentan ist die Rechtslage weitgehend unsicher.

Quelle: Ausgabe Viterra aktuell 2 / 2000

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