Wärmecontracting

Der Begriff bezeichnet ein Dienstleistungskonzept im Bereich der Wärmeversorgung, bei dem ein Gebäude oder Objekt (mehrere Gebäude) mit Wärme durch einen außenstehenden Dritten versorgt wird. Dieser trägt das unternehmerische Risiko. Je nach Vertragsumfang übernimmt der Contractor Finanzierung, Planung, Bau, Betrieb und Leistungsabrechnung, wobei Teilleistungen auch an Subunternehmer vergeben werden können. Kundenvorteile: Der Wärmecontractor stellt ein technisches, administratives und ökonomisches Know-how zur Verfügung, das sich der Kunde sonst durch eigenes qualifiziertes Personal teuer erkaufen muss. Durch die Zusammenarbeit mit einem Contractor lässt sich Zeit einsparen - sei es bei der Umsetzung einer Modernisierungsmaßnahme oder Leistungsabrechnung mit dem Wärmenutzer.

Quelle: Handbuch Contracting (Ausgabe Viterra aktuell 2/2001)

Zurück