Tipps zum Sparen.
Bereits die Messung des Verbrauchs hilft Ihnen, viel Energie zu sparen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Ihren Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren. Wärme und Wasser sparen – so geht’s!
Tipps zum Heizen
Stellen Sie die Heizung bereits eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen auf Nachtbetrieb (± 15 °C), da sie noch eine Weile Wärme abgibt. Stellen Sie die Heizung nicht auf weniger als 15 °C ein. Denn das spätere Wiederaufheizen Ihrer Wohnung verbraucht viel Energie. Außerdem kondensiert die Feuchtigkeit in einem kalten Haus an den Wänden und Möbeln.
Achten Sie darauf, Zugluft zu vermeiden. Lassen Sie keine wertvolle Energie durch Spalten und Ritzen entweichen. Indem Sie Zugluft vermeiden, verhindern Sie dieses Phänomen.
Wenn es zu warm ist, öffnen Sie nicht sofort die Fenster, sondern drehen Sie zunächst den Thermostat herunter.
Wäsche auf der Heizung zu trocknen, ist sehr verlockend. Schließlich trocknet sie dort schneller. Dabei geht jedoch Wärme verloren, die Ihren Raum somit nicht erwärmt. Das Gleiche gilt für Vorhänge, die über Ihren Heizkörpern hängen. Denn die Vorhänge stauen die Wärme. Dadurch müssen Sie mehr Energie verbrauchen, um die gewünschte Temperatur in Ihrem Wohnzimmer zu erreichen.
Wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind, sollten Sie nicht heizen. Unser Tipp: Drehen Sie die Heizung bei einer Abwesenheit von bis zu drei Wochen herunter. Stellen Sie sie idealerweise auf „Frostschutz“ (Schneeflockensymbol auf dem Thermostat). So schützen Sie Ihre Heizkörper und Ihre Wohnung vor Frost, ohne wertvolle Energie zu verschwenden.
Stellen Sie keine Gegenstände um Ihre Heizkörper herum auf und lassen Sie weder Vorhänge noch Gardinen darüber hängen. Denn die Wärme würde sich hinter den Vorhängen stauen. Auch große Möbelstücke, die direkt vor Ihren Heizkörpern stehen, halten die Wärme zurück.
Eine gute Belüftung ist entscheidend, um die täglich entstehende Luftfeuchtigkeit aus Ihrer Wohnung abzuführen. Das Aufheizen eines feuchten Raums verbraucht mehr Energie als das eines trockenen Raums.
Wenn Sie Thermostatventile haben, stellen Sie diese schrittweise ein, wenn Sie die Temperatur erhöhen oder senken möchten. Wenn Sie sie jedes Mal vollständig öffnen oder schließen, entstehen zu starke Temperaturschwankungen.
Nutzen Sie Ihre Heizkörper nur, wenn es notwendig ist. Diese Empfehlung gilt insbesondere im Frühjahr und Herbst.
Heizen Sie ungenutzte Räume nicht. Beugen Sie bei extremer Kälte jedoch Frost oder einer zu starken Auskühlung vor, indem Sie die Nebenräume etwas beheizen.
Eine Raumtemperatur von 21 °C ist zwar angenehm, aber nicht immer notwendig. Räume wie das Schlafzimmer oder der Flur müssen nicht so stark beheizt werden wie beispielsweise das Wohnzimmer. Indem Sie Ihren Heizbedarf angemessen einstellen, sparen Sie Energie und damit Geld.
Empfohlene Temperaturen:
- Wohnzimmer: 21 °C
- Badezimmer: 23 °C
- Schlafzimmer: 18 °C
- Küche: 18 °C
- Esszimmer: 20 °C
Faustregel: Wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken, sparen Sie 7 % Ihrer Heizkosten.
Risse in den Wänden oder schlecht schließende Fenster können die Temperatur in Ihrer Wohnung erheblich senken und Sie dazu zwingen, stärker zu heizen. Selbst die kleinste Öffnung kann dauerhafte Zugluft verursachen. Das ist nicht nur Energieverschwendung, sondern auch ungesund und unangenehm.
Dichten Sie daher Risse in Ihren Wänden unverzüglich ab und lassen Sie die Isolierung Ihrer Fenster regelmäßig überprüfen. Mit diesen Maßnahmen können Sie 10 % Ihrer Heizkosten sparen! Doppelverglasung und geeignete Dämmmethoden tragen ebenfalls zur Senkung der Heizkosten bei.
Tipps rund ums Wasser
Sie können den Zählerstand Ihres Wasserzählers selbst ablesen. Die Überwachung Ihres monatlichen Wasserverbrauchs kann Ihnen helfen, Wasser zu sparen.
Wer sparsam mit Warmwasser umgeht, spart die für dessen Erzeugung benötigte Energie. Verwenden Sie Warmwasser nur, wenn es wirklich notwendig ist. Die meisten kleinen Arbeiten im Haushalt können auch mit kaltem Wasser erledigt werden.
Wenn Sie Ihr Auto waschen, können Sie drei Viertel des Wassers sparen, indem Sie den Gartenschlauch durch Eimer ersetzen. So sparen Sie mehr als 100 Liter pro Autowäsche.
Starten Sie eine Maschine erst, wenn sie voll beladen ist. Waschmaschinen verbrauchen viel Wasser und Energie. Wenn Sie solche Geräte bewusst nutzen, sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Eine sparsame Waschmaschine oder ein sparsamer Geschirrspüler senkt Ihren jährlichen Verbrauch erheblich. Geräte mit dem Energielabel A verbrauchen am wenigsten Energie.
Ein Bad zu nehmen ist teuer: Für ein volles Bad ist der Wasser- und Energieverbrauch mit dem einer 18-minütigen Dusche vergleichbar. Die durchschnittliche Duschdauer beträgt etwa sechs Minuten. Eine Dusche kostet daher nur ein Drittel so viel wie ein Bad. So sparen Sie schnell 80 € pro Jahr.
Verwenden Sie eine wassersparende Toilettenspülung und entscheiden Sie sich für eine Dusche mit Wasserspar-Duschkopf.
Diese wassersparende Ausstattung kann Ihren Verbrauch um 30 % senken, von durchschnittlich 126 Litern auf 90 Liter pro Person und Tag.
Lassen Sie den Wasserhahn nicht unnötig laufen, zum Beispiel während Sie sich die Zähne putzen, rasieren oder die Hände waschen. Reparieren Sie undichte Wasserhähne. Ohne dass Sie es bemerken, können sich diese Tropfen schnell auf 1.500 Liter Wasser pro Jahr summieren.