Billing Unit Data
Ersetzt den klassischen A-Satz Austausch
Diese Schnittstelle dient dem Abgleich von Ordnungsbegriffen und Stammdaten der Nutzeinheiten zwischen Hausverwaltungen und Messdienstleistern:
- Uns bekannte Liegenschaften und deren Status sollten täglich abgefragt werden.
- Hausverwaltungen können Ordnungsbegriffe des ERP für Liegenschaften und Nutzeinheiten direkt an uns übermitteln.
- Der Messdienstleister stellt danach das Ergebnis der Zuordnung zu seinen Ordnungsbegriffen bereit.
- Hilfskriterien (z.B. Mietername, Etage/Lage, Fläche) zur besseren Zuordnung können mitgesendet werden. Sie werden nur für die Zuordnung verwendet.
- Für jede Liegenschaft kann das Ergebnis der Zuordnung abgefragt werden.
- Der Prozess läuft asynchron, da ggf. eine manuelle Prüfung notwendig wird.
Billing Unit Data Beispiel-Szenario
Abgleich der Ordnungsbegriffe (ehemals A-Satz)
Verarbeitungshindernisse
- Die API erfordert eine Authentifizierung per OAuth 2.
- Falls die Authentifizierung fehlschlägt, wird die Anfrage mit 401 Unauthorized abgelehnt.
- Der Zugriff auf Abrechnungsdaten ist nur für autorisierte Benutzer möglich.
- Falls der Benutzer keine Berechtigung für die angeforderte Abrechnungseinheit besitzt, wird die Anfrage mit 403 Forbidden abgelehnt.
- Die API setzt voraus, dass eine vertragliche Vereinbarung zwischen Property Manager (PM) und Messdienstleister (MSC) besteht.
- Die Nummer der Abrechnungseinheit (billingunit) muss ein gültiges Format haben.
- Die Nutzeinheit (residentialunit) muss existieren und für den Datenaustausch geeignet sein.
- Die Adresse der Abrechnungseinheit muss vollständig sein (Straße, Hausnummer, PLZ, Stadt, Land).
- Der Ländercode muss dem ISO 3166-1 alpha-3 Standard entsprechen (z. B. DEU für Deutschland).
- Jede Abrechnungseinheit muss einen gültigen Status haben:
- OPEN: Einrichtung noch nicht gestartet
- IN_PROGRESS: Einrichtung läuft
- COMPLETED: Einrichtung abgeschlossen
- Ungültige Statuswerte führen zu einem Fehler.
- Die Anzahl der zurückgegebenen Einträge darf 100 nicht überschreiten.
Die Abfrage von Abrechnungseinheiten kann nach Aktualisierungsdatum (from), Status (status) und Paginierung (limit, offset) gefiltert werden. - Neue oder aktualisierte Wohneinheiten müssen vollständige Angaben enthalten:
- Eine gültige Adresse
- Eine eindeutige Kennung für PM (residentialunit-pmnumber)
- Die Wohnfläche (totalfloorspace) und beheizte Fläche (heatedfloorspace) dürfen nicht negativ oder zu groß sein.
- Die zuletzt bekannten Abrechnungsempfänger (lastbillingrecipient) müssen korrekt zugeordnet sein.
- Falls Wohnungsnummern oder Eingangsnamen (doornumber, entrancenumber) vorhanden sind, müssen sie den Standardformaten entsprechen.
- Namen dürfen nicht nur aus Leerzeichen bestehen.
- Der Ländercode muss der ISO 3166-1 alpha-3 Norm entsprechen (z. B. DEU für Deutschland).
- Telefonnummern dürfen nur zulässige Zeichen (+, (), -, / und Ziffern) enthalten.
- IBAN-Nummern müssen dem Standardformat entsprechen (Länderkennzeichen + 20 Zahlen
Quelle: https://bved.info