Energie sparen und die Sicherheit erhöhen
Entdecken Sie einfache Maßnahmen, mit denen Sie Ihren Verbrauch an Heizenergie, Wasser und Strom senken können. Außerdem finden Sie hier Tipps, um Risiken zu Hause vorzubeugen und in Notfällen besser vorbereitet zu sein.
Tipps zum Energiesparen
Stellen Sie die Thermostate schrittweise ein und passen Sie die Heizung an den jeweiligen Raum an. Heizen Sie wenig genutzte Räume weniger stark, senken Sie die Temperatur bei längerer Abwesenheit und schützen Sie Ihre Wohnung vor Frost. Ist ein Raum zu warm, drehen Sie zuerst das Thermostat herunter, bevor Sie das Fenster öffnen. Beugen Sie Zugluft vor, indem Sie undichte Fenster prüfen und Risse abdichten lassen. Lüften Sie kurz bei weit geöffneten Fenstern, statt sie dauerhaft gekippt zu lassen. Heizkörper sollten frei bleiben: Stellen Sie keine Möbel davor, hängen Sie keine Vorhänge darüber und trocknen Sie keine Wäsche darauf. Wenn ein Heizkörper gluckert oder nicht richtig warm wird, fragen Sie vor dem Entlüften Ihre Vermieterin oder Ihren Vermieter.
Eine Raumtemperatur von 21 °C ist zwar angenehm, aber nicht immer notwendig. Räume wie das Schlafzimmer oder der Flur müssen nicht so stark beheizt werden wie beispielsweise das Wohnzimmer. Durch eine angemessene Einstellung Ihres Heizbedarfs sparen Sie Energie und damit Geld.
Empfohlene Temperaturen:
- Wohnzimmer: 21 °C
- Badezimmer: 23 °C
- Schlafzimmer: 18 °C
- Küche: 18 °C
- Esszimmer: 20 °C
Als Faustregel gilt: Wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken, sparen Sie 7 % Ihrer Heizkosten.
Drehen Sie den Wasserhahn beim Zähneputzen und Einseifen ab und lassen Sie undichte Armaturen reparieren. Duschen verbraucht in der Regel weniger Wasser als ein Bad. Sparsame Armaturen und ein bewusster Umgang mit Warmwasser senken den Verbrauch zusätzlich. Starten Sie Waschmaschine und Geschirrspüler möglichst voll beladen und nutzen Sie Eco-Programme. Zum Autowaschen braucht ein Eimer weniger Wasser als ein laufender Gartenschlauch. Wenn Sie den Zählerstand regelmäßig prüfen, können Sie ungewöhnlichen Verbrauch leichter erkennen.
Eine dauerhaft laufende Toilettenspülung kann unbemerkt viel Wasser verbrauchen. Kontrollieren Sie Toilette und Wasserhähne regelmäßig. Melden Sie ein Leck umgehend Ihrer Vermieterin, Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung, damit es behoben werden kann.
Sammeln Sie Regenwasser, zum Beispiel in einer Regentonne oder einer geeigneten Zisterne, und nutzen Sie es zur Gartenbewässerung. Gießen Sie früh morgens oder abends, wenn weniger Wasser verdunstet. Mulch, ein nicht zu kurz gemähter Rasen und trockenheitsverträgliche Pflanzen helfen ebenfalls, Wasser im Garten zu halten. Eine geeignete Anlage kann Regenwasser auch für bestimmte Anwendungen im Haushalt nutzbar machen.
Verwenden Sie einen Topf, der zur Größe der Herdplatte passt, und kochen Sie mit Deckel. Erhitzen Sie nur so viel Wasser wie nötig; für kleinere Mengen ist ein Wasserkocher praktisch. Nutzen Sie nach Möglichkeit die Restwärme und öffnen Sie die Backofentür nicht unnötig oft.
Waschen Sie bei niedriger Temperatur, wenn es für die Wäsche geeignet ist, und beladen Sie die Waschmaschine angemessen. Auf die Vorwäsche können Sie meist verzichten, außer bei stark verschmutzter Wäsche. Verwenden Sie den Trockner seltener und lassen Sie die Wäsche nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Ein sauberer Filter hilft dem Trockner, effizient zu arbeiten.
Wählen Sie einen Kühlschrank, der zum Haushalt passt, und stellen Sie ihn möglichst nicht neben Wärmequellen oder in die Sonne. Prüfen Sie regelmäßig die Türdichtungen und richten Sie die Temperatur nach den Herstellerempfehlungen aus. Lassen Sie warme Speisen abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen.
Aktivieren Sie Energiesparmodi und stellen Sie Bildschirme so ein, dass sie sich bei Inaktivität ausschalten. Schalten Sie Geräte aus, die unnötig im Stand-by bleiben, und ziehen Sie nicht benötigte Ladegeräte aus der Steckdose. LED-Lampen und eine passende Helligkeitseinstellung senken ebenfalls den Stromverbrauch im Wohnzimmer.
Eine Wärmepumpe kann auch für ein bestehendes Gebäude infrage kommen. Ob sie geeignet ist und welche Anpassungen nötig sind, hängt vom Gebäude und der vorhandenen Heizungsanlage ab. Eine fachliche Prüfung hilft bei der Entscheidung.
Eine kompakte Photovoltaikanlage kann einen Teil des Strombedarfs im Haushalt decken. Klären Sie vor der Installation die Voraussetzungen am Gebäude und lassen Sie den Anschluss von einer qualifizierten Elektrofachkraft prüfen. Aktuelle Regeln und Fördermöglichkeiten finden Sie bei der Klima-Agence Luxemburg.
Eine Ladestation zu Hause muss zum Fahrzeug, zum Gebäude und zum Stromanschluss passen. Lassen Sie sich von einer qualifizierten Elektrofachkraft beraten und prüfen Sie die geltenden Bedingungen beim Netzbetreiber und Stromanbieter. Vorausschauendes Fahren kann außerdem den Verbrauch des Fahrzeugs senken.
Durch Mülltrennung können Wertstoffe wiederverwendet werden. Wenn Ihr Wohngebäude eine Ressourcenschleuse hat, beachten Sie die Trenn- und Nutzungshinweise des Gebäudes oder der Gemeinde. Weitere Informationen zum System bietet SuperDreckskëscht.
Planen Sie Ihre Einkäufe und prüfen Sie regelmäßig, welche Lebensmittel bald verbraucht werden sollten. Lagern Sie Lebensmittel gemäß den Hinweisen auf der Verpackung und verwerten Sie Reste für eine weitere Mahlzeit. Kaufen Sie nur Mengen ein, die Sie voraussichtlich verbrauchen können.
Die Artikel erläutern, wie Verbrauchsinformationen zu Heizung und Warmwasser den Bewohnerinnen und Bewohnern helfen können, ihren Energieverbrauch besser zu verstehen und ihr Verhalten anzupassen. Die in den Dokumenten genannten Fristen und Pflichten sollten vor der Veröffentlichung anhand offizieller luxemburgischer Quellen geprüft werden.
Die Höhe der Vorauszahlungen kann beeinflussen, wie viel bei der jährlichen Abrechnung nachzuzahlen ist. Prüfen Sie Ihre Abrechnungen und sprechen Sie mit Ihrer Vermieterin, Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung, wenn sich Ihr Verbrauch oder Ihre Situation geändert hat.
Der Artikel enthält eine Analyse und Prognosen aus den Jahren 2024-2025. Diese Angaben sind historisch und beschreiben nicht unbedingt die aktuellen Preise. Für derzeit gültige Tarife wenden Sie sich bitte an Ihren Energieanbieter oder nutzen Sie offizielle Quellen.
Dieser Artikel behandelt die Rolle von Messdienstleistern bei der Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung. Die Angaben aus der ursprünglichen Ausgabe sollten vor einer Veröffentlichung geprüft werden und bestätigen nicht automatisch die aktuell geltenden Pflichten.
Sicherheitstipps
Stecken Sie Mehrfachsteckdosen nicht hintereinander und vermeiden Sie eine Überlastung. Leistungsstarke Geräte wie Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler sollten direkt an eine geeignete Steckdose angeschlossen werden. Prüfen Sie außerdem, ob Rauchwarnmelder funktionieren, und beachten Sie die geltenden Vorschriften in Luxemburg.
Halten Sie eine Taschenlampe, Batterien oder eine geladene Powerbank, ein Radio, Wasser, haltbare Lebensmittel, einen Erste-Hilfe-Kasten und benötigte Medikamente bereit. Schalten Sie bei einem Stromausfall empfindliche Geräte aus und folgen Sie den Informationen der Behörden.
Schließen Sie Rollläden oder Jalousien während der sonnigen Stunden und lüften Sie, wenn es draußen kühler ist. Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten in der größten Hitze, trinken Sie regelmäßig und achten Sie auf Anzeichen von Unwohlsein. Holen Sie bei starken Beschwerden schnell Hilfe.
Werfen Sie keine Zigaretten in die Natur und parken Sie nicht auf trockenem Gras oder neben trockener Vegetation. Heiße Fahrzeugteile können Gras oder Laub entzünden. Beachten Sie die örtlichen Hinweise zum Brandschutz.
Reinigen Sie das Flusensieb regelmäßig und beachten Sie die Wartungshinweise des Herstellers. Ein verstopfter Filter kann die Leistung des Geräts beeinträchtigen und das Risiko einer Überhitzung erhöhen.