ista arbeitet ab sofort CO2-neutral!

Die sofortige CO2-Neutralität erreicht ista durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die in gleichem Umfang CO2-Ausstoß kompensieren. Bis 2030 will ista sogar CO2-frei sein.

Ehrgeizige Ziele für den Klimaschutz

Hagen Lessing macht Klimaschutz zum Kern der künftigen Unternehmensstrategie und setzt ehrgeizige Ziele für die kommenden 10 Jahre. Besonders durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die in gleichem Umfang CO2-Ausstoß vermeiden, soll rasch CO2-Neutralität erreicht werden. Weitere Schwerpunkte wie etwa die Umstellung der eigenen Fahrzeugflotte auf Elektroautos, das Ersetzen von Dienstreisen durch digitale Alternativen und der Umbruch beim Strombedarf, der bereits kommendes Jahr ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen soll, stehen auf der Agenda.

Unterstützte Projekte

Gemeinsam mit firstclimate unterstützt ista unter anderem ein Projekt das die Abholzung des Amazonas Regenwaldes in der peruanischen Region Madre de Dios verhindern soll. 
Der Amazonas-Regenwald umfasst heute noch eine Fläche von über 8 Millionen Quadratkilometern. Dies entspricht in etwa der zwanzigfachen Fläche Deutschlands. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Entwaldung jedoch durch Rodungen für die Landwirtschaft und illegale Abholzung schnell vorangeschritten. Die Provinz Madre de Dios liegt im peruanischen Amazonas-Becken in ursprünglich äußerst isolierter Lage. Seit August 2011 wird die Region jedoch durch den Transoceánica Highway durchschnitten. Die Straße schließt auf einer Länge von 2.600 Kilometern die Lücke zwischen dem brasilianischen Teil Amazoniens im Osten, und den Häfen an Perus Pazifikküste im Westen. Die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass die Entwaldung durch Rodungen für die Landwirtschaft und illegale Abholzung schnell voranschreitet, sobald erste Schneisen die Zugänglichkeit verbessern.

Das Projekt umfasst zwei Forstkonzessionen in dem Vilcabamba Amboró Conservation Corridor des peruvisches Amazonas, die nach den Anforderungen des international anerkannten FSC-Standards nachhaltig bewirtschaftet werden. Die Konzessionen erstrecken sich auf insgesamt 100.000 Hektar, einer Fläche größer als die Stadt Berlin, die von dichtem Regenwald bedeckt ist. Eine effektive Überwachung des Projektgebietes, die illegalen Zuzug und umweltschädliche Nutzung verhindert, ist nur durch zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Klimaschutzzertifikaten möglich.

Warum Waldschutz in Peru? 

Der Vorgang der Bindung und Speicherung von Kohlendioxid durch Pflanzen wird als Biosequestration bezeichnet. Dem liegt die Photosynthese als einer der wichtigsten biochemischen Prozesse überhaupt zugrunde. Wälder binden besonders in der Wachstumsphase große Mengen Kohlendioxid in ihrer Biomasse. Trotz der scheinbar fruchtbaren Verhältnisse können die Wälder nur aufgrund eines geschlossenen Nährstoffkreislaufs existieren. Wird die Biomasse entfernt oder vor Ort verbrannt, sind keine Nährstoffe für neues Wachstum vorhanden, da tropische Böden in der Regel ausgesprochen unfruchtbar sind.
In tropischen und subtropischen Gegenden wachsen Pflanzen aufgrund der günstigen klimatischen Verhältnisse schneller als in mittleren Breiten. Deswegen kann durch Aufforstung in diesen Ländern schneller und mehr Kohlendioxid gebunden werden als z. B. durch ähnliche Projekte in Mitteleuropa. Maßnahmen, die das Wachstum neuer Wälder unterstützen, sind deshalb ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.