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Fragen zur Ablesung

Muss ista jedes Jahr in die Wohnung kommen?

Die Ablesung der Verbrauchswerte hängt davon ab, welche Erfassungsgeräte in Ihrer Wohnung verwendet werden. Je nach Kommunikationsfähigkeit der Geräte bestehen folgende Möglichkeiten: Lokale Ablesung: Die Werte werden direkt am Gerät abgelesen. Dazu ist das Betreten der Wohnung notwendig - Sie werden als Nutzer rechtzeitig informiert. Zentrale Ablesung: Alle Werte werden komplett an einer zentralen Stelle der Liegenschaft abgelesen - ohne Betreten einzelner Nutzeinheiten. Diese Art der Verbrauchserfassung wird durch zwei Systeme ermöglicht. Einerseits können die Daten drahtlos mittels Funktechnologie übertragen werden. Andererseits besteht die Möglichkeit, sie per kabelgebundenem M-Bus zu ermitteln. Fernauslesung: Die bequemste Lösung: Die Verbrauchswerte werden an eine zentrale Stelle ausserhalb der Liegenschaft übermittelt. Das bedeutet: Die Daten werden über Telekommunikationswege von einer datenverarbeitenden Stelle (Rechenzentrum) abgerufen. Auch hier entfallen Terminabsprachen und das Betreten einzelner Wohneinheiten.

 

Was und warum wird abgelesen?

Wir bzw. unsere Ableser lesen alle Messgeräte ab, die zur Berechnung Ihrer Heizkosten - ggf. auch zur Wasserverbrauchsberechnung - im Objekt installiert sind, um im Auftrag Ihrer Hausverwaltung/Ihres Vermieters die verbrauchsabhängige Abrechnung der Kosten durchzuführen.

Wann und wie oft wird abgelesen?

Es wird in der Regel einmal im Jahr zu einem von Ihrer Hausverwaltung/Ihrem Vermieter festgelegtem Termin abgelesen. Ein genauer Termin wird Ihnen vom Ableser mitgeteilt. 

Wiso müssen Geräte ausgetauscht werden?

Das kann mehrere Gründe haben: Meistens geschieht dies, weil die technische Lebensdauer der Geräte abgelaufen ist, oder der Ableser hat beim Ablesen eine Funktionsstörung festgestellt, die er nicht gleich beheben konnte.

Was geschieht, wenn in einer Wohnung nicht abgelesen wurde oder nicht abgelesen werden konnte?

Kann der anteilige Wärme- oder Warmwasserverbrauch von Nutzern für einen Abrechnungszeitraum wegen Geräteausfalls oder aus anderen zwingenden Gründen, z. B. wegen Unzugänglichkeit der Wohnung für unseren Ableser, nicht ordnungsgemäss erfasst werden, wird er auf der Grundlage des Verbrauchs der betroffenen Räume in vergleichbaren früheren Abrechnungszeiträumen oder des Verbrauchs vergleichbarer anderer Räume im jeweiligen Abrechnungszeitraum zu ermittelt. Der somit ermittelte anteilige Verbrauch ist bei der Kostenverteilung anstelle des erfassten Verbrauchs zugrunde zu legen.

Wo finde ich in der Abrechnung meine abgelesenen Einheiten wieder?

Ihre abgelesenen Einheiten finden Sie auf der Einzelabrechnung unter der Überschrift "IHRE ABRECHNUNG" wieder.

Von wem bekomme ich meine Abrechnung?

Sie bekommen Ihre Abrechnung von Ihrer Hausverwaltung/Ihrem Vermieter.

Auf welcher Grundlage wurde die Abrechnung erstellt?

Die Grundlage für die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten bildet das Abrechnungsmodell zur verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung - VHKA.

 

Ich kann mich grundsätzlich nicht auf vorgegebene Termine einstellen. Gibt es auch Einzeltermine nach Vereinbarung?

Die kostenfreien Termine können wir nur dann anbieten, wenn sie in die Routenplanung des Ablesers integriert sind. Wenn Sie einen Termin nach eigenen Vorstellungen wünschen, kommt der Ableser extra für Sie ins Haus. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen diese Extraanfahrt in Rechnung stellen müssen.
Grundsätzlich erhalten Sie vom Ableser einen zweiten Termin. Da dieser Termin vom Ableser entsprechend seiner Routenplanung vergeben wird, haben wir keinen Einfluss darauf, wann dieser Termin stattfinden wird. Bitte warten Sie den 2. Termin ab. Vielleicht können Sie diesen wahrnehmen. Eine Einzelterminvereinbarung ist dann immer noch möglich.

Der Ablesetermin wurde zu kurzfristig angekündigt/verschoben.

itte versuchen Sie nach Möglichkeit, den angekündigten Termin wahrzunehmen. Ist dies der erste Termin, und findet der Ableser bei Ihnen niemanden vor, wird er Ihnen einen weiteren Termin vorgeben.

Warum kommen Sie schon wieder zur Heizungsablesung? Sie waren doch erst kürzlich hier.

1) Bei Neueinzug handelt es sich jetzt vermutlich um die jährliche Hauptablesung. Die vorherige Ablesung war wahrscheinlich eine Zwischenablesung bei Ihrem Einzug.


2) Ein notwendiger Austausch von Geräten ist nicht immer zeitgleich mit der Ablesung möglich wegen
a) unterschiedliche Montageberechtigungen
b) aufgrund des hohen Ablesevolumens
c) durch die technischen Gegebenheiten

3) Die Heizungsablesung kann separat von der Ablesung der Wasserzähler erfolgen (abrechnungstechnisch = Hausnebenkosten/Heizkostenabrechnung). Deshalb ist evtl. ein zweiter Termin notwendig geworden.

Ich ziehe aus/ein – wie wird die Heizung abgelesen?

Bei einem Nutzerwechsel werden wir von der Hausverwaltung bzw. von dem Vermieter oder dem Eigentümer beauftragt, eine Zwischenablesung zum Auszugsdatum durchzuführen. Die von dem Ableser ermittelten Zwischenablesewerte werden geprüft und gespeichert. Diese Werte werden am Ende der Abrechnungsperiode bei der Erstellung der Heizkostenabrechnung berücksichtigt. Somit erhalten der ausziehende und der einziehende Nutzer eine separate Abrechnung entsprechend ihres Verbrauchs. Eine Besonderheit kann bei der Zwischenablesung der Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip auftauchen. Aufgrund der vorgeschriebenen Kaltverdunstungsmenge gibt es bei bestimmten Zeiträumen ungeeignete Werte der Zwischenablesung. In diesem Fall findet eine Zwischenablesung nicht statt. Der Verbrauch wird dann mit einer technischen Hochrechnung mittels der VDI-Gradtagstabelle berechnet.

Die Heizung konnte nicht abgelesen werden - was nun?

Kann der anteilige Wärme- oder Warmwasserverbrauch von Nutzern für einen Abrechnungszeitraum wegen Geräteausfalls oder aus anderen zwingenden Gründen, z. B. wegen Unzugänglichkeit der Wohnung für unseren Ableser, nicht ordnungsgemäß erfasst werden, ist er gem. § 9a Heizkostenverordnung vom Gebäudeeigentümer auf der Grundlage des Verbrauchs der betroffenen Räume in vergleichbaren früheren Abrechnungszeiträumen oder des Verbrauchs vergleichbarer anderer Räume im jeweiligen Abrechnungszeitraum zu ermitteln. Der somit ermittelte anteilige Verbrauch ist bei der Kostenverteilung anstelle des erfassten Verbrauchs zugrunde zu legen.

Das Datum der vorherigen Ablesung ist nicht identisch mit dem Datum vom Vorjahr, und die Gerätenummer stimmt nicht mit der auf dem Gerät überein.

Dies kann dann passieren, wenn noch nicht abgerechnet wurde z. B. bei einem Mieterwechsel wurde der Vormieter noch nicht abgerechnet. Oder die Abrechnung erfolgte sehr spät, so dass bei Ausdruck der Unterlagen - sofern keine Ablesung per mobiler Datenerfassung (MDE) erfolgte - der alte Stand noch als aktuell galt. Die nur für die jeweilige aktuelle Abrechnung benötigten Ablesewerte werden im Zuge der Abrechnung berücksichtigt.

Es entstand ein Schaden bei der Ablesung.

Der Ableser ist versichert. Die Schadensbearbeitung wird durch unsere Niederlassung in die Wege geleitet. Damit Ihnen der Schaden ersetzt wird, richten Sie Ihr Anliegen bitte schriftlich an uns. Die Kontaktdaten erfahren Sie auf unserer Homepage www.ista-swiss.ch unter dem Punkt "Kontakt".

Fragen zu Abrechnung und Kosten

Auf welcher Grundlage wird die Abrechnung erstellt?

Die Grundlage für die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten bildet das Abrechnungsmodell zur verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung - VHKA.

Von wem bekomme ich meine Abrechnung?

Sie bekommen Ihre Abrechnung von Ihrer Hausverwaltung/Ihrem Vermieter.

Wie kann ich die Abrechnung überprüfen?

Die Abrechnung wurde von uns treuhänderisch im Auftrag der Hausverwaltung/des Vermieters erstellt. Die Rechnungen für die umgelegten Kosten können Sie bei Bedarf dort einsehen.

Wo finde ich in der Abrechnung meine abgelesenen Einheiten wieder?

Ihre abgelesenen Einheiten finden Sie auf der Einzelabrechnung unter der Überschrift "IHRE ABRECHNUNG" wieder.

Mir sind in der Heizkostenabrechnung Brennstoffverbräuche berücksichtigt worden, die vor/nach meinem Auszug getätigt worden sind. Ist das rechtens?

Die Berücksichtigung von Brennstoffkosten vor/nach dem Nutzerwechsel bedeutet keine Unwirksamkeit der Abrechnung gegenüber dem einziehenden/ausziehenden Nutzer. Zwar können hierbei gewisse Nachteile für den einziehenden/ausziehenden Nutzer entstehen, diese Nachteile sind jedoch vom Nutzer in Kauf zu nehmen. Es entspricht vielmehr der Billigkeit, wenn die Kosten der während der gesamten Abrechnungsperiode bezogenen Brennstoffmengen zusammengerechnet werden und auf diese Weise ein Mischpreis für alle Nutzer, die während der Abrechnungsperiode in der Liegenschaft gewohnt haben, gebildet wird. Auf der Grundlage dieses Mischpreises (Gesamtkosten) ist dann am Schluss der Abrechnungsperiode eine dem Nutzerwechsel gerecht werdende Abrechnung zu erstellen. Es würde für den Vermieter/Verwalter - auch im Verhältnis zu den übrigen Nutzparteien - zu völlig untragbaren Ergebnissen führen, wenn der Vermieter/Verwalter beim Einzug/Auszug eines jeden Nutzers nur für diesen - auf der Grundlage der tatsächlich bis zum Einzug bzw. Auszug anfallenden Kosten - abrechnen müsste.

Trotz sparsameren Verbrauchsverhalten im Umgang mit Heizenergie musste ich das Gleiche/mehr für eine Heizkostenverteilereinheit zahlen wie im Vorjahr. Wie kann das sein?

In Ihrer Liegenschaft sind Heizkostenverteiler zu Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs installiert. Bei Heizkostenverteilern handelt es sich um Messhilfsverfahren, um den anteiligen Wärmeverbrauch zu ermitteln. Dieser Verbrauch wird nicht wie bei Wärmezählern in einer physikalischen Einheit angezeigt, was aufgrund des Messprinzips, nach welchem Heizkostenverteiler arbeiten, nicht möglich ist. Alle Heizkostenverteiler machen von dem Zusammenhang zwischen Heizkörperwärmeleistung und Übertemperatur des Heizkörpers Gebrauch.

Fragen zu Geräte

Der Wasserzähler ist beschlagen - ist das Gerät undicht?

In den vorliegenden Fällen handelt es sich um Beschlag-Bildung infolge anhaltender Feuchtigkeitsverhältnisse innerhalb der Räume bzw. der Einbauräume (Duschkabine o. ä.). Bei Bestätigung Ihres Verdachtes, also Undichtigkeit innerhalb der Geräte, würden unter Einwirkung des Systemdruckes grössere Mengen Wasser austreten und entsprechend Schäden im Bereich der Zähler bzw. deren Umfassungswände auslösen. Die Beschlag-Bildung hat keinen direkten Einfluss auf die Funktion der Wasserzähler und kann nur durch ausreichende Belüftung der Einbauräume oder Schächte abgestellt werden.

Allgemeine Fragen

Sind die Verbrauchswerte von Jahr zu Jahr vergleichbar?

Nein. Selbst bei gleichem Brennstoffverbrauch in verschiedenen Heizperioden kann es zu unterschiedlichen Verbrauchsanzeigen kommen. Das hängt u. a. mit den unterschiedlichen Aussentemperaturen, der Länge der Heizperiode etc. zusammen. Trotzdem bleibt die Verteilung gerecht, da sämtliche Ablesewerte eines Hauses addiert und den gesamten Heizkosten gegenübergestellt werden.

Warum ist die Montage der Erfassungsgeräte überhaupt erforderlich?

Die Erfassungsgeräte an den Heizkörpern bzw. in den Rohrleitungen ermöglichen die Ermittlung des individuellen Verbrauchs eines jeden Nutzers. Vor dem vereinfacht dargestellten Hintergrund: "Wer bezahlt, was er verbraucht, verbraucht automatisch weniger", hat das Bundesamt für Energie - BFE die verursachungsgerechte Heizkostenabrechnung im Abrechnungsmodell zur Verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung - VHKA für Zentralheizungen vorgeschlagen. Sein Ziel ist es, im Bereich der Gebäudeheizung ohne Einschränkung des Wohnkomforts zu einer Verminderung des Energieverbrauchs zu kommen. Die Gebäudeheizung hat einen Anteil von etwa 40 % am gesamten Energieverbrauch. Hiervon werden ca. 84 % verheizt, 15 % in Bad und Küche und 1 % für die Beleuchtung verbraucht. Die verursachungsgerechte Abrechnung ist eine Massnahme, mit der ohne grossen Investitionsaufwand durch die Verhaltensänderung jedes einzelnen Bürgers ein beachtliches Mass an Energieeinsparung erzielt werden kann. Nach einem Gutachten wird mit einem Einsparpotenzial von etwa 15 % in dem Gebäudebereich gerechnet, das auf die Einführung der verursachungsgerechten Abrechnung zurückzuführen ist. Des Weiteren wird Abstand von einer pauschalen Berechnung der Kosten genommen. Aus der Summe der Heizkosten und der Summe der Warmwasserkosten werden jeweils zwei Kostenblöcke gebildet. Der Grundkostenanteil, der die Kosten für die Leistungsverluste berücksichtigt, kann vom Hausverwalter gemäss VHKA zwischen 30 und 50 % festgelegt werden. Da diese Kosten unabhängig von Ihrem individuellen Verbrauch entstehen, erfolgt ihre Verteilung in der Regel entsprechend zu den Grösse Ihrer Wohnung. Dieser Kostenfaktor wird durch Ihr Heizverhalten nicht beeinflusst. Den restlichen Prozentanteil, also 50 bis 70 %, bilden dann die Verbrauchskosten, auf deren Höhe Sie durch Ihr Heizverhalten direkten Einfluss nehmen. Mit dieser Erfassung des individuellen Verbrauchs erfolgt auch eine gerechte Aufteilung der Kosten. Somit zahlt jeder Nutzer nur das, was er tatsächlich verbraucht.

Warum ist es manchmal nötig Heizkörper mit zwei oder mehr Heizkostenverteilern auszustatten?

Nach der Europanorm (EN 834 und EN 835) müssen als Befestigungsort am Heizkörper für Heizkostenverteiler (HKV) solche Stellen auf der Heizfläche gewählt werden, an denen sich für einen möglichst großen Betriebsbereich ein hinreichender Zusammenhang zwischen Anzeigewert und Wärmeabgabe des Heizkörpers ergibt.

Größere Heizkörper weisen nach physikalischen technischen Untersuchungen mehrere solcher Temperaturmittelpunkte auf, so dass nach der EN Norm bei großen Heizkörpern die Montage mehrerer Heizkostenverteiler zulässig ist.

Wenn Heizkörper mit zwei oder mehr Heizkostenverteilern ausgestattet werden, werden dann nicht zu viele Einheiten berechnet?

Wenn 2 Heizkostenverteiler zu montieren waren, teilt sich der Gesamtwärmeleistungswert des Heizkörpers in der Skalierung auf beide Erfassungsgeräte auf. Die Addition beider Anzeigewerte ergibt den Gesamtverbrauch für diesen Heizkörper.