20.11.2019 - Artikel
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Heizkostenabrechnung prüfen – und sparen

Einmal im Jahr kommt die Übersicht der Heizkosten. Was von vielen Mietern mit gemischten Gefühlen erwartet wird, ist in Wirklichkeit ein wichtiges Instrument, um den eigenen Verbrauch zu optimieren – und langfristig Kosten einzusparen.

Bereits seit Anfang der 1980er Jahre erhalten Mieter jährlich ihre individuelle Abrechnung - entsprechend der Heizkostenverordnung. Wer einen Teil seiner Vorauszahlungen für die Nebenkosten zurückbekommt, freut sich. Muss nachgezahlt werden, weil der Verbrauch zu hoch war, ist die Freude weniger groß.

Klimaschutz beginnt beim eigenen Verbrauch

Unabhängig von der Höhe der Heizkosten lohnt es sich, bei der Abrechnung genauer hinzuschauen. Denn sie kann helfen, Ziele bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu erreichen:

Sparen kann der Mieter, indem er das eigene Verhalten anpasst und den Verbrauch senkt. Ablesekosten, die der Vermieter auf die Parteien im Haus umlegt, gehören dagegen zu den Nebenkosten laut Mietvertrag und sind nicht steuerlich absetzbar.

Hohe Kosten machen Energiesparen attraktiv

„Die Transparenz, die moderne Messtechnik schafft, ist ein Riesenvorteil für die Mieter“, erläutert Ralf Schäfer, Produktverantwortlicher beim Dienstleister ista. „Auf Basis der Daten lassen sich der tatsächliche Verbrauch und das eigene Nutzerverhalten ganz einfach nachvollziehen. Dazu muss der Mieter nur die aktuell abgerechneten Werte mit denen des Vorjahrs vergleichen. Wer deutlich mehr verbraucht hat, geht erfahrungsgemäß in Zukunft sensibler mit Energie um und spart so bares Geld.“ Die nächste Abrechnung zeigt dann, ob es mit dem Energiesparen geklappt hat - und bietet eine neue Chance für mehr Nachhaltigkeit.

Verbrauch individuell erfassen

Um die Heizkosten auf viele Mieter individuell umlegen und gerecht abrechnen zu können, messen Dienstleister wie ista den Verbrauch direkt in den Wohnungen. Dazu bringt ista an jedem Heizkörper einen sogenannten Heizkostenverteiler an, der die Oberflächentemperatur und die Dauer der Wärmeabgabe erfasst. Die Geräte sind mit einer Skala oder einer Digitalanzeige ausgerüstet. Aber aufgepasst: Bei den angezeigten Zahlen handelt es sich nicht um den Wärmeverbrauch, sondern nur um abstrakte Messwerte.

Diese müssen für die richtige Aufteilung des Verbrauchs noch unter allen Mietern ins Verhältnis gesetzt werden. Dazu multipliziert eine Software zunächst die einzelnen Messwerte mit einem Umrechnungsfaktor, der die Leistung und Bauweise der Heizung und des jeweiligen Heizkörpers berücksichtigt. Anschließend lässt sich der Anteil jedes Mieters bestimmen und eine korrekte Abrechnung erstellen.

Chance Digitalisierung: Kosten besser vergleichen

Wer seine Heizkostenabrechnung kritisch prüft, um das eigene Verbrauchsverhalten zu optimieren, profitiert auch von der Digitalisierung. So werden die Daten der Messgeräte immer häufiger per Funk übertragen. Diese Fernablese spart nicht nur den Besuch des Ablesers, sondern sorgt auch für feste Ablesezeiträume. Für die Mieter heißt das: Der Vergleich mit dem Vorjahr wird deutlich einfacher. Und das motiviert, die privaten Energiesparmaßnahmen endlich umzusetzen.

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Heizkostenabrechnung beauftragen

Rund 15 Prozent können Verbraucher durch die individuelle Heizkostenabrechnung einsparen. Daher sind Vermieter verpflichtet, eine jährliche Abrechnung zu erstellen.

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