Leidenschaft, die voranbringt.
ista Fortschrittsbericht 2025/26
Gemeinsam mehr bewegen
Wir verstehen Partnerschaften als etwas, das über klassische Zusammenarbeit hinausgeht: Sie sind ein gemeinsames Bekenntnis, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. 2025 haben wir dieses Verständnis weiter mit Leben gefüllt – mit starken Partnern, die unsere Werte teilen, und durch das Engagement unserer Mitarbeiter:innen, die weltweit mit viel Herzblut Spendenaktionen und Volunteering-Projekte umgesetzt haben.
Ein besonderer Fokus lag und liegt auf unserer Partnerschaft mit Borussia Mönchengladbach, die weit über den Sport hinaus Leidenschaft und Menschen verbindet. Gleichzeitig haben ista Kolleg:innen in zahlreichen Ländern soziale Projekte unterstützt – von lokalen Initiativen bis hin zu internationalen Einsätzen. So entsteht ein Miteinander, das Wirkung entfaltet und zeigt, wie sehr gemeinsames Engagement den Unterschied macht.
Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Borussia Mönchengladbach
Mit unserer langfristig angelegten Partnerschaft mit Borussia Mönchengladbach setzen wir ein Statement für moderne Stadioninfrastruktur: Wir statten den gesamten Borussia-Park mit smarter Messtechnik und Energie-Monitoring aus. Das Ziel: Das gesamte Stadionareal des Fußball-Erstligisten fit für mehr Energieeffienz und -transparenz zu machen. Als sichtbares Zeichen der Partnerschaft heißt der Borussia-Park ab der Saison 2026/27 ista-Borussia-Park.
Doch ein Stadion ist weit mehr als nur ein großer Fußballplatz. Der Borussia-Park vereint Spielbetrieb, Hotels, Gastronomie, Verwaltung, Trainingsstätten und Events. Ein vielfältiges Gebäudeareal, in dem jede einzelne Immobilie mit maßgeschneiderter Messtechnik ausgerüstet wird. So schafft ista vollständige Transparenz über Verbräuche und unterstützt Borussia dabei, Einsparpotenziale zu identifizieren.
Die Partnerschaft mit Borussia ist auf mindestens sechs Jahre angelegt.
„Wer ein Stadionareal ausstatten kann, kann alles ausstatten. Gemeinsam mit den Fohlen werden wir den Borussia-Park zukunftsfähig machen. Das ist unsere DNA.“
Hagen Lessing
CEO ista SE
Die Energiewende beginnt am Gebäude
Die Energiewende entscheidet sich nicht nur im Heizungskeller oder auf dem Dach. Auch der Verkehrssektor muss seinen Beitrag leisten, damit die Klimaziele in Europa erreichbar bleiben. Dafür braucht es Ladeinfrastruktur dort, wo Menschen leben, arbeiten und zu Gast sind – einfach zugänglich, zuverlässig und passend zur Immobilie.
In Deutschland gewinnt der Ausbau von Ladeinfrastruktur weiter an Dynamik. Ein wichtiger Treiber ist die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), die 2026 in nationales Recht überführt werden soll. Sie sieht steigende Anforderungen an Ladeinfrastruktur in Wohn- und Nichtwohngebäuden vor. Gleichzeitig setzt die Politik mit der seit Januar 2026 wirksamen Förderung von E-Autos ein weiteres Signal für nachhaltige Mobilität.
Chargemaker, seit 2024 Teil der ista SE, hat darauf reagiert und sein Lösungsportfolio gezielt erweitert. Neben Angeboten für Gewerbeimmobilien und Unternehmensstandorte stehen nun auch passgenaue Ladelösungen für Hotels sowie für die Wohnungswirtschaft zur Verfügung. Damit ergänzt Chargemaker das Angebot von ista für diese Zielgruppen und schafft die Grundlage, Ladeinfrastruktur als festen Bestandteil von Gebäuden zu etablieren.
Auch international ist Chargemaker einen wichtigen Schritt gegangen: Das Tochterunternehmen konnte erste europaweite Projekte erfolgreich umsetzen und damit den Markteinstieg über Deutschland hinaus bewerkstelligen. So bauen wir unsere Position als Partner für intelligente, skalierbare und zukunftsfähige Ladeinfrastruktur weiter aus – in Deutschland und in Europa.
Gesellschaft
Gesellschaftliches Engagement ist fester Bestandteil unseres Handelns. Wir übernehmen Verantwortung dort, wo wir als Unternehmen wirken können, und unterstützen Initiativen, die Menschen vor Ort konkret helfen. Dabei geht es uns nicht nur um finanzielle Beiträge, sondern vor allem um Zeit, Einsatz und das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter:innen. So entsteht Wirkung, die über den Arbeitsalltag hinausreicht und Gemeinschaft stärkt.
ista Volunteering Day: Gemeinsam anpacken
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Ende April 2026 hieß es für 65 Kolleg:innen aus dem ista Head Office: raus aus dem Büro und rein ins Ehrenamt. Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem KlimaQuartier Katernberg-Beisen in Essen, einem Vorzeigeprojekt der Stadt für Klimaschutz und nachhaltiges Zusammenleben. Bei verschiedenen Aktionen wurde gemeinsam daran gearbeitet, das Viertel noch lebenswerter und klimafreundlicher zu machen.
Erstmals beteiligten sich in diesem Jahr auch ista Kolleg:innen in Berlin am Volunteering Day. Im Rahmen des Projekts Energiedetektive besuchten sie die Vineta Grundschule im Norden der Hauptstadt und erklärten den Kindern auf spielerische Weise, wie Energieeffizienz im Alltag funktioniert. 221 Stunden an Engagement kamen insgesamt beim ista Volunteering Day 2026 zusammen.
Unser internationales Engagement: Job-Shadowing, Gärtnern, Müll sammeln
Nicht nur in Deutschland, auch international engagieren sich viele ista Kolleg:innen in unterschiedlichen Bereichen, um Menschen zu unterstützen oder sich für die Umwelt einzusetzen.
ista Frankreich
ista Frankreich
ista Frankreich hat sich im dritten Jahr in Folge an der „European Week for the Employment of People with Disabilities“ beteiligt – mit den sogenannten DuoDays. Dabei werden je ein Mensch mit Behinderung und ein:e ista Mitarbeiter:in zusammengeführt. 2025 haben sich sieben solcher Paare gefunden und per Job-Shadowing einen gemeinsamen Arbeitstag bei ista verbracht. So haben die beiden Standorte in Olivet und Île-de-France gezeigt, wie wichtig Diversität und Chancengleichheit auch im Arbeitskontext sind.
Ehrenamtlicher Einsatz
ista möchte seine Mitarbeiter:innen ermutigen und dabei unterstützen, sich ehrenamtlich zu engagieren – etwa durch Formate wie den Corporate Volunteering Day. So schaffen wir konkrete Möglichkeiten, sich während oder rund um die Arbeit für Umwelt, Gesellschaft und lokale Projekte einzusetzen. Im Berichtsjahr 2025 kamen insgesamt 3.744 Stunden an freiwilligem Einsatz durch unsere Mitarbeiter:innen zusammen.
Spielend zu Energiedetektiven werden
Energiesparen ist für ista ein wichtiges Thema, deshalb möchten wir bereits bei den jüngsten Generationen ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie schaffen. Seit über acht Jahren vermitteln wir daher im Rahmen von „ista macht Schule“ in Schulen und Kindertagesstätten wichtiges Wissen rund um den Energieverbrauch in Gebäuden und Wohnräumen.
Das Konzept besteht aus zwei verschiedenen Programmen: Mit „Energiedetektive“ werden Kita-Kinder und Grundschüler:innen angesprochen, während die „KlimaStunde Gebäude“ speziell für Schüler:innen weiterführender Schulen konzipiert ist. Beide Initiativen werden von ista Mitarbeiter:innen durchgeführt, die sich freiwillig während ihrer Arbeitszeit einbringen und ihr Fachwissen zum Thema Energie in die Bildungsstätten tragen.
2025 haben Mitarbeiter:innen ca. 1.273 Grundschulkinder zu Energiedetektiv:innen ausgebildet. Für die „KlimaStunde Gebäude“ waren Mitarbeiter:innen rund 27 Stunden im Volunteer-Einsatz und haben ca. 131 Schüler:innen ausgebildet.
Unser Konzept ist so erfolgreich, dass wir die „KlimaStunde Gebäude“ zudem nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien und Polen anbieten.
Gemeinsam helfen: ista spendet europaweit für den guten Zweck
In verschiedenen Ländern in Europa haben unsere Mitarbeiter:innen gezeigt, wie vielfältig soziales Engagement sein kann und setzten sich im Berichtsjahr mit großem Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein. Dabei sind Initiativen entstanden, die nicht nur konkret helfen, sondern auch ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt setzen.
Europaweit gab es an einigen ista Standorten Blutspendeaktionen. So beispielsweise in Belgien: Dort werden jedes Jahr die sogenannten „Blood Donation Days“ veranstaltet. Dabei geht es nicht nur darum, Mitarbeiter:innen zum Blutspenden zu animieren, sondern auch Bewusstsein für die Wichtigkeit einer Spende zu schaffen. ista Belgien organisiert die Blutspende-Tage in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz direkt in den ista Büroräumen, um allen Mitarbeiter:innen die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen. Ähnliche Projekte gab es auch im Head Office in Essen, bei der ista Customer Service in Polen und in Rumänien.
Jedes Jahr um die Weihnachtszeit rufen die Mitarbeiter:innen von ista UK die sogenannte „Big Red Box“ ins Leben. Dabei handelt es sich um eine Initiative, um Menschen in Not Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. Die Cambridge City Foodbank teilt eine Liste mit Nahrungsmitteln und anderen Dingen, die gebraucht werden, und ista Mitarbeiter:innen bekommen die Möglichkeit, entsprechend einzukaufen und zu spenden. Dafür steht zwischen Mitte November und Mitte Dezember eine große rote Box bereit. 2025 kamen so acht Kisten mit Lebensmittelspenden zusammen.
Eine ähnliche Aktion hat auch ista Frankreich auf die Beine gestellt, gemeinsam mit dem Roten Kreuz Frankreich. In den sogenannten „Solidarity Boxes“ konnten ista Mitarbeiter:innen Nahrungs- und Hygienemittel und andere Dinge sammeln, die für das tägliche Leben gebraucht werden. Die Boxen gingen danach an bedürftige Menschen. 2025 haben die vier Standorte in Massy, Dijon, Rouen und Olivet gemeinsam gesammelt. Auf diese Weise kamen insgesamt 50 solcher Solidarity Boxes zusammen.
Ebenfalls um die Weihnachtszeit herum sammelt ista Tschechien gemeinsam mit der tschechischen Diakonie jedes Jahr Sachspenden für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die sogenannten „Krabice od bot“ (Deutsch: Schuhkartons) werden mit Geschenken gefüllt, so dass sich auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien an Weihnachten über Aufmerksamkeiten freuen können. 2025 kamen 119 solcher Schuhkartons zusammen.
ista Dänemark hatte bei einer Spendenaktion im vergangenen Jahr ebenfalls Kinder im Fokus und deshalb die Kampagne „Cancer is not for children“ (Krebs ist nicht für Kinder) finanziell unterstützt. Auf diesem Weg kamen 9.600 Dänische Kronen (etwa 1.285 Euro) zusammen. Hinter der Kampagne steht die „Kræftens Bekæmpelse”, die Dänische Krebs-Gesellschaft. Ziel ist, Bewusstsein zu schaffen und Spenden für Kinder und Jugendliche zu sammeln, die selbst an Krebs erkranken oder Eltern haben, die betroffen sind. Das Geld fließt vor allem in die Krebsforschung, um mehr über die Krankheit herauszufinden.