Heizkostenabrechnung erstellen & verstehen

Die Heizkostenabrechnung ist für Vermieter aufwendig und komplex und für Mieter oft schwer nachvollziehbar. Die verbrauchsabhängige Abrechnung mit ista optimiert und beschleunigt für Eigentümer und Verwalter den Prozess der Heizkostenabrechnung und liefert Mietern eine leicht verständliche, faire und nachvollziehbare Abrechnung.

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Die Heizkostenabrechnung ist Teil der Betriebskostenabrechnung eines Miethauses oder einer Eigentümergemeinschaft. Die Abrechnung bildet die Kosten ab, welche durch die Wärmelieferung und Warmwasserlieferung entstehen. Damit der Mieter feststellen kann, ob die Heizkostenabrechnung fair und korrekt ist, müssen sowohl die angefallenen Kosten als auch der Abrechnungsschlüssel klar und verständlich dargestellt werden.

 

Informationen für Vermieter   Informationen für Mieter

So erstellen Sie als Vermieter Ihre Heizostenabrechnung

  1. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular und wir vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin bei Ihnen vor Ort. Hier nehmen wir Ihre individuellen Anforderungen auf und erstellen Ihnen im Anschluss ein passendes Angebot.
  2. Jetzt können auch schon unsere innovativen, digitalen Messgeräte in Ihrer Immobilie installiert und in Betrieb genommen werden. Hierfür kommt ein Techniker bei Ihnen vorbei. Dieser bringt im Hausflur auch ein Funk-Gateway an, welches die exakten Verbrauchsdaten Ihrer Mieter in Zukunft automatisch an uns übermittelt – natürlich verschlüsselt und datenschutzkonform.
  3. Jetzt müssen Sie nur noch einmal im Jahr alle Mieter- und Kostendaten – zum Beispiel ihres Energieverbrauchs – an uns übermitteln. Das können Sie ganz bequem und übersichtlich im ista Webportal durchführen.
  4. Jetzt können wir die individuellen Kosten für Ihre Mieter berechnen und schicken Ihnen die fertige, verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung für jeden Mieter zu. 

Heizkostenabrechnung mit ista – im Video leicht erklärt

Wie wird eine individuelle, verbrauchsorientierte Heizkostenabrechnung erstellt? Erfahren Sie es in diesem Video!

Vorteile unserer Heizkostenabrechnung für Vermieter

  • Übersichtliche Gesamtabrechnung aller Betriebskosten pro Nutzeinheit
  • Leicht nachvollziehbare Einzelabrechnungen für die Bewohner
  • Größere Abrechnungsgenauigkeit durch umfängliche Plausibilitätsprüfung
  • Verschiedene, auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Abrechnungsformen
  • Kompetente Beratung bei Rückfragen zur Abrechnung

Heizkostenverordnung – die rechtliche Grundlage

Die rechtliche Basis für die Heiz- und Warmwasserkostenverteilung und -abrechnung ist die Heizkostenverordnung HKVO. Die letzte Novellierung ist am 01.01.2009 in Kraft getreten. Der Eigentümer des Gebäudes ist verpflichtet, den anteiligen Verbrauch mit geeigneten Geräten zu ermitteln. Dem Nutzer steht ein Anspruch auf Erfüllung dieser Verpflichtung zu (§ 4 Abs. 4 HeizkostenV). Je nach verwendeter Anlage werden unterschiedliche Verteilungsformeln zur Ermittlung der Kostenverteilung angewendet.

     

Umlagefähige Kosten

Umlagefähig beim Betrieb einer zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage gemäß § 7 Heizkostenverordnung

Welche Heizkosten kann ich auf meine Mieter umlegen?

  • Lieferung und Verbrauch von Brennstoffen
  • Betriebsstrom
  • Bedienung, Überwachung und Wartung der Heizung
  • regelmäßige Prüfung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit einschließlich der Einstellung durch einen Fachmann
  • Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes
  • Messungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
  • Anmietung oder Nutzung anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung
  • Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Berechnung und Aufteilung
  • Die Kosten der Verbrauchsanalyse

Welche Kosten können nicht auf den Mieter umgelegt werden?

  • Instandhaltung (Instandhaltungskosten entstehen durch Abnutzung, Alterung oder Witterungseinflüsse)
  • Instandsetzung (Reparaturkosten)

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          Sie sind zusätzlich interessiert an einer effizienten Heizsystemlösung? Unser Kooperationspartner Viessmann Deutschland GmbH berät Sie gerne.

          Vorteile unserer Heizkostenabrechnung für Mieter

          • Mehr Transparenz bei der Heizkostenabrechnung
          • Genaue Abrechnung dank modernster Technik
          • Sie zahlen nur das, was Sie tatsächlich verbraucht haben
          • Sie können dank Einzelabrechnung Ihren eigenen Verbrauch kontrollieren
          • ista steht Ihnen mit der Mieterhotline bei Fragen immer zur Seite

          Verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung

          Warum wird verbrauchsabhängig abgerechnet? Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung soll sicherstellen, dass Sie als Wohnungsmieter oder -eigentümer nur für das bezahlen, was Sie tatsächlich verbraucht haben. Durch die Montage von intelligenter Mess- und Verteilgeräten (Heizkostenverteiler) und die anschließende gerechte Verteilung der Energiekosten können Sie Ihren eigenen Verbrauch kontrollieren. Damit haben Sie die Möglichkeit, bis zu 15 Prozent Energie und damit bares Geld einzusparen.

          Heizungsablesung

          ista einfachSmart ist unser neuer Standard für die digitale Heizkostenabrechnung. Was das für Sie als Mieter bedeutet? Die Verbrauchsdaten werden mit modernster Verteil- und Messtechnik erfasst und zum vereinbarten Termin per Fernauslesung übertragen. Die daten werden also ohne betreten Ihrer Wohnung erfasst. Zusätzliche Sicherheit bietet ista einfachSmart durch eine monatliche Funktionstüchtigkeitsprüfung der eingesetzten Verteil- und Messtechnik.

          Wie werden Heizkosten berechnet?

          Von Ihrem Vermieter oder Verwalter erhalten wir eine Aufstellung der Heiz-, Heizneben- und sonstigen Betriebskosten (siehe Nebenkostenabrechnung). Sämtliche Daten prüfen wir zunächst auf ihre Plausibilität. Anschließend teilen wir die Gesamtkosten der Heizanlage in die reinen Heizkosten und in Kosten für die Aufbereitung von Warmwasser auf. Aus der Summe der Heizkosten und der Summe der Warmwasserkosten werden jeweils zwei Kostenblöcke gebildet:

          • Der Grundkostenanteil berücksichtigt die Kosten für die Wärmebereitstellung und für die Leitungsverluste. Ihre Hausverwaltung kann ihn gemäß Heizkostenverordnung wahlweise zwischen 30 und 50 Prozent festlegen. Diese Kosten werden in der Regel entsprechend der Grundfläche der Wohnungen verteilt, da sie durch Ihr Heizverhalten nicht beeinflusst werden.
          • Den restlichen Prozentanteil, also 50 bis 70 Prozent, bilden dann die Verbrauchskosten, auf deren Höhe Sie durch Ihr Heizverhalten direkten Einfluss nehmen. Nachdem wir die Ablesung vorgenommen haben, erstellen wir eine Gesamtabrechnung für Ihren Hausverwalter sowie die Einzelabrechnungen pro Wohnungsnutzer. Sie erhalten Ihre eigene Einzelabrechnung über die Hausverwaltung.

          Über die hier aufgeführten Kosten hinaus gibt es noch weitere umlagefähige Betriebskosten, die Ihr Hausverwalter mit Ihnen abrechnen kann. Dies muss dann im Mietvertrag geregelt sein.
           

           

          Heizkosten senken – Tipps

          Die richtige Temperatur kann Kosten sparen

          Zimmertemperaturen um 21 °C sind angenehm, doch nicht immer erforderlich: Räume wie Gästezimmer oder Diele müssen nicht dieselbe Gradzahl wie andere Wohnungsteile haben. Empfohlen werden folgende Gradzahlen: Bad: 23 °C, Wohnzimmer: 21 °C, Kinder- und Esszimmer: 20 °C, Schlafzimmer und Küche: 18 °C, Diele und Gästezimmer: 15 °C.

          Allgemein gilt: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten ein.

           

          Nachts die Heizkosten senken

          Wer in den Nachtstunden die Heizanlage auf „vollen Touren“ laufen lässt, verschwendet nicht nur Energie und Geld, sondern schadet auch seiner Gesundheit. Gesunde 16 bis 18 °C schlagen Wissenschaftler als ideale Zimmertemperatur für den Schlafenden vor. Erholsame Ruhestunden und bis zu 50 Prozent niedrigere Heizkosten sind die Folge.

           

          Richtiges Lüften spart Geld

          Wer bei aufgedrehten Heizkörpern das Fenster stets einen Spalt breit zum Lüften geöffnet hält, vergeudet kostbare Energie und damit Geld. Besonders bei Heizkörpern unterhalb der Fensterbank ist die nach oben steigende Wärme dadurch schnell verflogen und der Raum bleibt kalt. Lüften Sie drei- bis viermal täglich kurz, aber gründlich. Drehen Sie dazu die Thermostatventile herunter und öffnen Sie die Fenster weit. Schon vier Minuten genügen, um so viel Frischluft zuzuführen, wie ein Mensch in einer Stunde verbraucht. Anschließend können die Fenster geschlossen und die Heizung kann wieder aufgedreht werden.

           

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