Energieausweis Kosten

Was kostet ein Energieausweis? Energieausweis ist nicht gleich Energieausweis. Prinzipiell unterscheidet man zwischen dem Bedarfsausweis und dem Verbrauchsausweis. Beide Ausweisarten unterscheiden sich erheblich in Bearbeitungsaufwand und Kosten.

Energieausweis erstellen

Die Kosten für Ihren Energiepass hängen also zunächst davon ab, ob ein verbrauchsorientierter oder ein bedarfsorientierter Ausweis erstellt werden muss.

Im nächsten Schritt ist zu klären, ob es sich um ein Wohn- oder Nichtwohngebäude handelt. Weitere Faktoren, die bei der Ermittlung der Kosten eine Rolle spielen, können Sie den nachfolgend aufgelisteten Übersichtstabellen entnehmen.

Kosten für den Bedarfsausweis

Ein Bedarfsausweis ist im Vergleich zum Verbrauchsausweis wesentlich detaillierter und daher auch teurer. Während beim verbrauchsorientierten Energiepass lediglich der Energieverbrauch der letzten drei Jahre errechnet wird, wird mit dem bedarfsorientierten Ausweis ein komplettes Gutachten zur Energieeffizienz inklusive Modernisierungsempfehlungen erstellt. 

Kosten für den Bedarfsausweis für Wohngebäude

Wenn Sie im Besitz eines Wohnhauses mit maximal vier Wohneinheiten, das auf Grundlage eines Bauantrags vor dem 1. November 1977 und nicht der ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO) von 1977 entspricht, brauchen Sie einen Bedarfsausweis. Auch für Neubauten benötigen Sie einen Bedarfsausweis, da für diese noch keine Verbrauchswerte vorliegen. Die Kosten richten sich dann nach den Wohneinheiten.

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Gebäudetyp

netto brutto
Wohngebäude 1-5 Wohneinheiten
 

374,85 €

446,07 €

Wohngebäude 6-120 Wohneinheiten 518,70 € 617,25 €

Kosten für einen Verbrauchsausweis

Der verbrauchsorientierte Energieausweis ist mit Preisen ab 98,88 € netto die deutlich günstigere Variante. Allerdings ist der Verbrauchsausweis nicht mehr für alle Gebäude möglich.

Kosten für den Verbrauchsausweis für Wohngebäude 

Wenn sich in Ihrem Wohngebäude mindestens fünf Wohnungen befinden, Ihr Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt wurde oder Ihr Gebäude nach der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet oder nachgerüstet wurde, können Sie den kostengünstigeren Verbrauchsausweis beantragen.

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Standardleistunng:  netto brutto
Energieausweis für Wohngebäude 98,88 € 117,67 €
Zusatzleistungen:    
Bearbeitungsgebühr für eine jährliche Aktualisierung für Gebäude aus dem ista Abrechnungsbestand 40,20 € 47,84 €
Bearbeitungsgebühr für Fremdgebäude 23,12 € 27,51 €
Einbindung Gebäudefoto 5,75 € 6,85 €
Bearbeitungsgebühren für Fremd-Wohngebäude 11,50 € 13,68 €
Zusätzlichen Farbkopien je Exemplar 5,23 € 6,22 €

Kosten für den Verbrauchsausweis für Nichtwohngebäude

Grundsätzlich darf ein Energieausweis für Nichtwohngebäude immer verbrauchsbasiert ausgestellt werden. Voraussetzung ist allerdings die Angabe der kompletten Heizungs- und Stromverbräuche des Gewerbes über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.

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Standardleistung: netto brutto
Energieausweis für Nichtwohngebäude                                                                                                                        186,30 € 221,70 €
Zusatzleistungen:    
Bearbeitungsgebühr für Fremd-Nichtwohngebäude 11,50 € 13,68 €
ggf. Aufteilung des Gesamtverbrauches auf Gebäudeteile 23,12 € 27,51 €
Zusätzlichen Farbkopien je Exemplar 5,23 € 6,22 €
Einbindung Gebäudefoto 5,75 € 6,85 €

Sind die Kosten für den Energieausweis umlagefähig?

Da die Kosten für die Ausstellung eines Energieausweises nicht regelmäßig anfallen, gehören sie nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten und können nicht mit der Nebenkostenabrechnung auf zukünftige Mieter, Käufer oder Pächter umgelegt werden.

Jetzt Energieausweis beantragen

Nun kennen Sie die Kosten für den Energieausweis. Beantragen Sie jetzt den passenden Energieausweis - in maximal 3 Fragen wissen Sie, welchen Energieausweis Sie brauchen, und  gelangen direkt zum Antrag:

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Für welchen Gebäudetyp möchten Sie den Energieausweis erstellen?

Nichtwohngebäude sind z.B. Gewerbe- und Büroflächen, Praxen oder Behörden. Wenn Ihre Immobilie zum Teil bewohnt ist und zum Teil für gewerbliche Zwecke wird, fällt sie in die Kategorie "gemischt genutztes Gebäude".

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