Bevor die konkrete Planung beginnen kann, sollten die folgenden Fragen geklärt werden:
Im nächsten Schritt geht es darum, das Gebäude, das mit einer Wärmepumpe ausgestattet werden soll, genauer unter die Lupe zu nehmen. Sammeln Sie deshalb alle Informationen
Ermitteln Sie die Heizlast nicht nur „Pi mal Daumen“, sondern gehen Sie ins Detail.
Das Ziel sollte eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur sein (meist zwischen 35°C und 55°C, je nach Gebäude)
Es gibt unterschiedliche Arten von Wärmepumpen, die sich unter anderem darin unterscheiden, welche Energiequelle sie nutzen:
Haben Sie sich für eine Wärmepumpe entschieden, planen Sie genau, wo Sie sie aufstellen:
Die Wärmepumpe erzeugt nicht nur Wärme für die Heizung, sondern auch für die Warmwasseraufbereitung. Daher ist es wichtig, auch ein Konzept dafür mitzudenken.
Eine Wärmepumpe benötigt Strom, damit sie ordnungsgemäß funktioniert. Prüfen Sie deshalb:
Erst, wenn Sie eine konkretere Vorstellung davon haben, wie und welche Wärmepumpe in Ihrem Gebäude eingebaut werden soll, ist es sinnvoll, sich mit Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Denn viele Maßnahmen fordern bereits bei Antragstellung einige Informationen ein.
Auch für die Installation sind einige Vorkehrungen zu treffen:
Die Wärmepumpe ist installiert und kann nun endlich in Betrieb genommen werden. Achten Sie darauf
Es kommt oft vor, dass Eigentümer zu große Wärmepumpen wählen und damit Effizienzeinbußen haben. Damit das nicht passiert, sollte dem Kauf einer Wärmepumpe immer eine saubere Heizlastberechnung vorausgehen. Wenden Sie sich dafür an einen Fachbetrieb, der Sie gerne dabei unterstützt.
Darüber hinaus werden häufig zu hohe Vorlauftemperaturen eingestellt. Dadurch steigt der Stromverbrauch und die Effizienz sinkt. Eine Wärmepumpe kann, anders als die meisten anderen Heizsysteme, mit vergleichsweise niedrigen Vorlauftemperaturen Wärme erzeugen. Wenn Sie nicht sicher sind, prüfen Sie die Einstellungen in regelmäßigen Abständen (beispielsweise alle zwei bis vier Wochen) und nehmen Sie Optimierungen vor.
Planen Sie den Schallschutz frühzeitig. Insbesondere der Lärm von Luft/Wasser-Wärmepumpen wird häufig unterschätzt. Halten Sie Abstände ein und prüfen Sie Schutzmaßnahmen in dicht bebauten Siedlungen besonders gründlich.
Beachten Sie die Fristen und Prozesse für Förderungen. In der Regel muss der Antrag noch vor der Beauftragung erfolgen. Fördermaßnahmen können ihnen einen erheblichen Anteil der finanziellen Last abnehmen.
Mit einer guten Vorbereitung wird die Wärmepumpe zur zuverlässigen und zukunftsfähigen Heizung – auch ohne Komplettsanierung. Gehen Sie die oben genannten Punkte in Ruhe, aber konsequent durch, nehmen Sie sich Zeit für die Planung und achten Sie darauf, Berechnungen korrekt vorzunehmen. Lassen Sie sich im Idealfall von einem Fachbetrieb helfen und beraten. So vermeiden Sie häufige Probleme und holen das Maximum an Effizienz aus Ihrer Wärmepumpe heraus.
Tipp: Kopieren Sie sich die Checkliste in Ihre Notizen und haken Sie die Punkte beim Gespräch mit einem Fachbetrieb ab. Notieren Sie sich außerdem die Angebote, damit Kosten, Pläne und Umsetzung transparent und übersichtlich bleiben.