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Heizen

Neujahrsvorsätze 2026: Nur jeder Dritte will beim Heizen Energie sparen

Neujahrsvorsätze: Nur jeder Dritte will Energie sparen – gleichzeitig wird wieder mehr geheizt Essen, 27.12.2024. Für 2025 fassen nur 32 Prozent den Vorsatz, Energie zu sparen. Somit ist das sparsame Heizverhalten aus der Energiekrise längst vorbei: Für 2023 hatten sich 43 Prozent vorgenommen, weniger Energie zu verbrauchen. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov Mitte Dezember mit über 1.000 Befragten für ista durchgeführt hat. Mehrheit will genauso viel heizen, auch wenn Kosten sparen für sie wichtiger wird So nehmen sich für 2025 fünf Prozent der Befragten vor, viel weniger Energie zu verbrauchen; ihren Energieverbrauch etwas senken wollen 27 Prozent. Die Hälfte (50 Prozent) hingegen möchte das Verbrauchsverhalten gar nicht ändern – dies gaben für 2023 nur 22 Prozent an. Geld sparen zu wollen ist die verbreitetste Begründung für den Vorsatz, weniger Energie zu verbrauchen – 75 Prozent gaben dies an. Mit deutlichem Abstand folgt der Umwelt- und Klimaschutz, den 17 Prozent der Deutschen durch das Energiesparen fördern möchten. Vorsatz zur Energieeinsparung unabhängig vom Netto-​Einkommen Der Vorsatz, Energie zu sparen geht quer durch alle Einkommensschichten. Haushalte mit monatlichem Einkommen zwischen 1.500 bis 2.000 Euro sind mit 41 Prozent besonders motiviert, weniger Energie zu verbrauchen. Auch bei Haushalten mit höherem Einkommen ist die Bereitschaft hoch: In der Einkommensklasse von 4.500 bis 5.000 Euro wollen 40 Prozent im Haushalt Energie sparen. Das gleiche gilt für die Motivlage: Auch Haushalte mit einem vergleichsweise hohen Einkommen gaben die Kosten als Hauptmotiv an, Energiesparen zu wollen – in der Einkommensklasse zwischen monatlich 4.500 und 5.000 Euro gaben das etwa 80 Prozent an. Das ist fast der gleiche Anteil wie bei Haushalten mit einem geringen Einkommen von weniger als 1.000 Euro monatlich. Verbraucher heizen mehr als sie denken Bei der Selbsteinschätzung zum Heizverhalten gaben 91 Prozent der Befragten an, sparsamer oder höchstens so viel zu heizen wie im Vorjahreszeitraum. ista Daten zeigen allerdings, dass von September bis November der Verbrauch an Heizenergie witterungsbereinigt um vier Prozent höher war als im selben Vorjahreszeitraum. Deutliche regionale Unterschiede: Berliner und Hamburger sparen, Münchener heizen mehr Regional zeigen sich signifikante Unterschiede: Besonders sparsam waren die Hauptstädter. Die Berliner haben von September bis Dezember witterungsbereinigt sieben Prozent weniger geheizt als im Vorjahr. Darauf folgen im ista Heizranking der Bundesländer Schleswig-​Holstein (minus fünf Prozent) und Hamburg (minus zwei Prozent). Am wenigsten sparsam war beim Heizen das Saarland mit einem Anstieg von neun Prozent. Der Blick auf die Metropolen zeigt: Berlin (minus sieben Prozent) und Hamburg (minus zwei Prozent) weisen bislang im Vorjahresvergleich ein sparsameres Heizverhalten auf, während München aktuell mit einem Plus von zehn Prozent das Schlusslicht bildet. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Sorgloser Start in die Heizsaison

Sorgloser Start in die Heizsaison: Deutsche unterschätzen ihren Heizverbrauch deutlich Fehleinschätzung: Mehr als 90 Prozent der privaten Haushalte glauben, sparsamer oder höchstens so viel zu heizen wie im Vorjahreszeitraum - heizen aber witterungsbereinigt 7 Prozent mehr Fehlende Transparenz: 85 Prozent der privaten Haushalte wollen bewusster heizen, um Geld zu sparen, aber 72 Prozent fehlt die dafür nötige Transparenz, wie durch monatliche Verbrauchsinformationen Aktuelles Heiz-​Ranking der größten deutschen Städte: Berlin spart am meisten (-21 Prozent), München dreht die Heizkörper am höchsten (+21 Prozent) auf Essen, 21. November 2024 -Private Haushalte in deutschen Mehrfamilienhäusern haben in der laufenden Heizsaison rund 46 Prozent mehr verbraucht als im Vorjahr: Zwar war es kühler als im Vorjahreszeitraum, die niedrigeren Temperaturen erklären jedoch lediglich einen Anstieg des Heizbedarfs um 43 Prozent. Witterungsbereinigt haben die Verbraucher:innen damit rund 7 Prozent mehr geheizt als nötig. Das ist das Ergebnis des ista Heiz-​O-​Meters , das seit Dezember 2023 als einzige Datenquelle in Deutschland den aktuellen Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode ermittelt. Dafür wertet das ista Heiz-​O-​Meter laufend aktuelle Verbrauchsdaten von mehr als 500.000 Haushalten aus. Diese werden anonymisiert, gewichtet und mit Daten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. So entstehen jeden Monat hochaktuelle, repräsentative und witterungsbereinigte Verbrauchsdaten für Deutschland, die einzelnen Bundesländer und die 20 größten Städte. Der im Vergleich zu den Vorjahren gestiegene Verbrauch ist den allermeisten Menschen offenbar aber gar nicht bewusst. Denn eine Anfang November 2024 durchgeführte, repräsentative YouGov-​Umfrage mit mehr als 1.000 Teilnehmer:innen im Auftrag von ista zeigt: 91 Prozent der privaten Haushalte sind fest davon überzeugt, höchstens so viel zu heizen wie vor einem Jahr. "Dass die allermeisten Menschen ihren Verbrauch an Heizenergie völlig falsch einschätzen, kann ihnen niemand vorwerfen. Ohne aktuelle und verlässliche Informationen ist es nahezu unmöglich, den eigenen Bedarf an Heizenergie und damit die entstehenden Kosten korrekt einzuschätzen. Das Problem ist ganz offensichtlich fehlende Transparenz", so Hagen Lessing, CEO von ista. Mit Blick auf die Kosten gelte das ganz besonders für die aktuelle Heizperiode, die erste ohne staatliche Preisbremsen. „Mehr Transparenz im Sinne des Verbraucherschutzes ist technisch in den meisten Fällen längst möglich. ista erstellt schon heute rund 2,2 Millionen monatsaktuelle Verbrauchsübersichten für Mieterinnen und Mieter im Auftrag ihrer Kunden. Es könnten viel mehr sein. Leider wird hier das technische Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft“, sagt Lessing. „Tagesaktuelle Informationen wären natürlich noch besser“, so Lessing. Auch das wäre schon heute in vielen Fällen möglich, erfordere aber entschlossenes Handeln der Politik, um die nötigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Deutschen heizen den zweiten Monat in Folge mehr als im Vorjahr „Obwohl es in dieser Heizperiode bislang kühler war als im Vorjahreszeitraum, zeigt der deutliche Mehrverbrauch, dass die privaten Haushalte im Durchschnitt deutlich weniger sparsam geheizt haben. Das ist aus unserer Sicht vor allem eine Folge mangelnder Transparenz“, so Lessing. „Deshalb muss dieses Thema dringend sehr viel besser gelöst werden, denn die Verbraucher haben mögliche Ersparnisse mit ihrem Thermostat buchstäblich selbst in der Hand.“ Deutliche regionale Unterschiede: Berliner und Frankfurter sparen, Münchener heizen mehr Die Berliner:innen haben im September und Oktober witterungsbereinigt ganze 21 Prozent weniger geheizt als im Vorjahr. Darauf folgen im ista Heizranking der Bundesländer Schleswig-​Holstein (-14 Prozent) und Bremen (-acht Prozent). Am wenigsten sparsam war beim Heizen das Saarland mit einem kräftigen Anstieg von 25 Prozent. Der Blick auf die Metropolen zeigt: Berlin (-21 Prozent) und Frankfurt am Main (-11 Prozent) wiesen bislang im Vorjahresvergleich ein deutlich sparsameres Heizverhalten auf, während München aktuell mit einem Plus von 21 Prozent das Schlusslicht bildet. Repräsentative Umfrage: Verbraucher wollen sparsamer sein Die repräsentative YouGov-​Umfrage im Auftrag von ista zeigt auch, dass für 62 Prozent der Deutschen Energiesparen relevant ist. Davon sind für 85 Prozent finanzielle Gründe ausschlaggebend, gefolgt vom Umweltbewusstsein. Dass die Verbraucher:innen sparen wollen, zeigt auch die Antwort von mehr als der Hälfte aller Befragten (56 Prozent): Die Heizung wurde bewusst spät und erst dann zum ersten Mal angeschaltet, als es unangenehm kalt wurde. So die Wahrnehmung der Befragten. Die tatsächlichen Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache. Wichtige Voraussetzungen für selbstbestimmtes Heizen fehlen Das Thema Heizkosten bleibt auch in diesem Jahr für viele Menschen wenig transparent. Laut Umfrageergebnissen erhalten die meisten während der Heizperiode keine regelmäßigen aktuellen Verbrauchsdaten. Klarheit über die tatsächlichen Kosten gibt es meist erst lange nach dem Ende der Heizperiode mit der Jahresverbrauchsabrechnung. 72 Prozent der Befragten gaben an, keine monatliche Verbrauchsinformation zu erhalten. Darauf haben sie durch eine Gesetzesänderung seit 2022 aber einen Anspruch, wenn in Ihrem Gebäude fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. Fast genauso viele Befragte (66 Prozent) wissen allerdings gar nichts von diesem Rechtsanspruch. „Auch diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass es an Transparenz mangelt. Verbraucherinnen und Verbraucher wissen oft nicht, wie ihr Verhalten ihre Heizkosten beeinflusst,“ so Lessing. „Regelmäßige Informationen können erheblich helfen, bewusster zu heizen und Kosten besser im Blick zu behalten.“ ista erstellt schon heute rund 2,2 Millionen monatsaktuelle Verbrauchsübersichten für Mieter im Auftrag ihrer Kunden. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


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Heizkostenabrechnungen: Fast jede:r Zweite muss nachzahlen

Heizkostenabrechnungen 2023: Fast jede:r Zweite muss nachzahlen Nur 47 Prozent haben Abrechnung bereits erhalten Heizkosten von mehr als 800 Euro zu erwarten Weitere Koststeigung möglich: Heizperiode 2024 erstmals ohne Preisbremse Essen, 14.10.2024 – Repräsentative Bevölkerungsumfrage von YouGov zeigt: Fast jede:r Zweite (46 Prozent) muss nachzahlen, weil die tatsächlichen Heizkosten für das Jahr 2023 höher ausfielen als die dafür geleisteten Vorauszahlungen, während 43 Prozent eine Rückzahlung erhalten. Allerdings haben 47 Prozent der Mieter:innen laut Umfrage bisher noch gar keine Heizkostenabrechnung für das vergangene Jahr erhalten. Indes zeigt eine aktuelle Analyse der von ista bislang durchgeführten 800.000 Heizkostenabrechnungen des Jahres 2023, dass die Heizkosten bereits in diesem Abrechnungszeitraum auf hohem Niveau liegen. 2024 könnte es noch einmal teurer werden. „Schon für 2023 lässt unsere Analyse der bereits vorliegenden Abrechnungen auf ein hohes Niveau bei den Heizkosten schließen. In den Erwartungen der Verbraucher spiegelt sich das jedoch kaum wider – knapp zwei Drittel wollen nun, zu Beginn der neuen Heizperiode, weiter heizen, wie zuvor. Für viele kommt die Heizkostenabrechnung offenbar zu spät und reicht allein nicht aus. Wir brauchen mehr Transparenz, damit die Verbraucher ihr Verhalten rechtzeitig anpassen können“, sagt ista CEO Hagen Lessing. Wer seinen Verbrauch kennt, will eher sparsamer heizen Nur noch weniger als ein Drittel der Mieter:innen in Deutschland will laut Befragung sparsamer heizen als zuvor. Zum Vergleich: Bei einer vorherigen Bevölkerungsumfrage Anfang 2023 – also nachdem die Energiepreise nach der Energiekrise wieder gesunken waren – gaben noch knapp zwei Drittel an, die Thermostate herunterdrehen zu wollen. Die Umfrage zeigt auch, dass mehr von denjenigen Mieter:innen, die bereits ihre Nebenkostenabrechnung erhalten haben, sparsamer heizen wollen (35 Prozent), als diejenigen, die auf ihre Abrechnung noch warten (27 Prozent). Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung mit Erdgasheizung oder Fernwärme muss nach den Analysen von ista mit Heizkosten von mehr als 800 Euro für das Jahr 2023 gerechnet werden. Bei Ölheizungen werden sogar rund 1.100 Euro fällig. Das ergab eine aktuelle Analyse der bereits durchgeführten 800.000 Heizkostenabrechnungen von ista. Mit 63 Prozent will die Mehrheit der Mieter:innen in der beginnenden Heizperiode jedoch genauso weiter heizen, wie sie es bisher getan hat. Angesichts der mittlerweile ausgelaufenen Preisbremsen und der Mehrwertsteuersenkung dürfte das nun in vielen Fällen aber deutlich teurer werden. Hinzu kommen die jährlich steigenden CO2-​Preise. „Jetzt beginnt bereits die neue Heizperiode, in der die Preisbremsen nicht mehr wirken. In der Regel liegen die Preise weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Energiepreiskrise. Umso wichtiger ist es, weiter den eigenen Verbrauch im Blick zu behalten“, sagt ista CEO Hagen Lessing. ista will mehr Kosten-​ und Verbrauchstransparenz ista bietet deshalb seit diesem Jahr einen neuen Service an: Mit der ista Heizkosten-​Prognose können Verbraucher:innen online einen Richtwert ermitteln, wie hoch ihre Heizkosten für 2023 voraussichtlich ausfallen werden. Sie können dazu eigene Informationen zu Kosten und Verbrauch eingeben oder mit vorgeschlagenen Mittelwerten arbeiten. Darüber hinaus können sie sich auf Basis der 800.000 bereits vorliegenden Abrechnungen Vergleichswerte anderer Gebäude mit ähnlichen Voraussetzungen ansehen und erhalten Tipps, wie sie mit einfachen Anpassungen ihren Verbrauch reduzieren können. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Wohnungssuche: die Heizungsart ist entscheidend.

Wohnungssuche: Heizungsart für die Hälfte der Befragten wichtiges Entscheidungskriterium Umfrage zeigt: Jüngere legen größeres Augenmerk auf Heizungsart Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Angebot am Wohnungsmarkt steht Präferenzen bei Heizungsart häufig entgegen Fehlende Transparenz: Nur wenige Verbraucher:innen erhalten eine monatliche Verbrauchsinformation Wer bei der Wohnungssuche die künftigen Heizkosten nicht im Blick hat, dem drohen böse Überraschungen. Die gute Nachricht: Heizungsart und -​kosten spielen für viele Menschen bei der Wohnungswahl eine große Rolle, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Immobiliendienstleisters ista zeigt. Entscheidungen werden aber vielfach völlig falsch getroffen, wenn es um Kosteneinsparung und Klimaschutz geht. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat Verbraucher:innen Anfang Mai 2024 im Auftrag von ista befragt, ob die verwendete Heizungsart für sie bei Suche nach einer neuen Wohnung ein Entscheidungskriterium sei. Die Hälfte der Befragten bejahte dies, für 36 Prozent sei dies kein Kriterium. Gerade jüngere Menschen gewichten die Art der Heizung mit 53 Prozent (18- bis 25-​Jährige) bzw. 57 Prozent (25- bis 34-​Jährige) bei der Wohnungssuche sogar noch höher. Im Schnitt aller Altersklassen bevorzugen die befragten Mieter:innen die Heizarten Fernwärme (20 Prozent) sowie Wärmepumpe und Gas (jeweils 11 Prozent). Öl (3 Prozent) und andere Technologien (5 Prozent) präferieren dagegen nur wenige. Verbunden ist damit die Hoffnung von Mieter:innen auf niedrigere Heizkosten, was 36 Prozent als Grund für ihre favorisierte Heizungsart angaben. Zuverlässigkeit bzw. Reifegrad der Technologie (28 Prozent) und der Beitrag zum Klimaschutz (27 Prozent) wurden als weitere Gründe genannt. „Der Impuls der Menschen, künftige Heizkosten bereits bei der Wohnungssuche zu berücksichtigen, ist vollkommen richtig. Oftmals limitiert jedoch ein begrenztes Angebot die Optionen, die Wohnungssuchende haben. Laut aktuellem Zensus wurden 2022 drei Viertel der Wohnungen mit Gas (56 Prozent) oder Öl (19 Prozent) beheizt. Fernwärme kam bei 15 Prozent der Wohnungen zum Einsatz. Ein wichtiger Hebel, um Kosten zu sparen, ist daher in jedem Falle ein höchstmögliches Maß an Transparenz. Bei der Wohnungsbesichtigung kann man neben der letzten Heizkostenabrechnung auch durchaus fragen, ob es bereits ein monatliches Heiz-​Update für Mieter gibt“, sagt Hagen Lessing, CEO von ista. Potenziellen Heizkostensteigerungen mit Transparenz begegnen Gerade in Sachen Transparenz beim eigenen Verbrauch besteht Nachholbedarf: Nur knapp 20 Prozent der Mieter:innen erhalten eine monatliche Verbrauchsübersicht über ihren Heiz- und Warmwasserverbrauch. Dieser Rechtsanspruch gilt immer dann, wenn in der Wohnung fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. Laut Umfrage wünschen sich 63 Prozent der Befragten eine solche, mindestens monatliche Transparenz über ihren Heizverbrauch, um beim bewussten Umgang mit Energie unterstützt zu werden. Spätestens bis Ende 2026 müssen Vermieter:innen die Umstellung auf die neuen Zähler abschließen. Technisch wäre sogar eine Information über den täglichen Verbrauch ohne Mehrkosten möglich, um noch transparenter zu heizen. Das käme auch den Verbraucher:innen entgegen: Jede:r zweite:r Befragte:r (48 Prozent) vermutet, dass er:sie sparsamer heizen würde, wenn detailliertere Informationen mit täglichen Werten ähnlich wie bei einem Bankkonto verfügbar wären. Bei den 25- bis 34-​Jährigen glauben dies sogar 56 Prozent. Da eine tagesaktuelle Information zwar technisch vielfach möglich, eine Vorgabe seitens des Gesetzgebers allerdings bislang nicht vorgesehen ist, müssen sich Verbraucher:innen anders behelfen, um von ihre Heizkostenabrechnung nicht böse unliebsam überrascht zu werden, die regelmäßig erst viele Monate nach Ende eines Abrechnungsjahres zugestellt wird. Jederzeitige Orientierung verschafft ein neues Online-​Tool – die ista Heizkosten-​Prognose: http://www.heiz-​o-​meter.de/heizprognose . Sie ermöglicht Verbraucher:innen, einen Richtwert zu errechnen, wie hoch ihr prognostizierter Heizenergieverbrauch und ihre möglichen Heizkosten für 2023 ausfallen werden. Die ausgegeben Werte basieren auf 800.000 bereits durch ista erstellten Heizkostenabrechnungen für das vergangene Jahr. Dabei zeichnet sich ab, dass sich viele auf höhere Kosten einstellen müssen. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Neue Markenkampagne mit Murals: ista gibt Häusern eine Zukunft

Markenkampagne mit Murals: ista gibt Häusern eine Zukunft Inhouse Agentur „ista Creative Studio“ stellt Kundenbedürfnisse in Fokus einer internationalen Markenkampagne Größte Werbekampagne dieser Art in der Branche Kampagne und Rebranding zeigen erfolgreich vollzogenen Wandel des Unternehmens: zum Komplettanbieter für Klimaschutzlösungen im Gebäudesektor ista präsentiert sich in einem neuen Look und startet die größte Markenkampagne jemals: Von Häusern, die selbst zu Protagonisten werden über Plakate, die Schadstoffe absorbieren bis hin zu Prime-​Time Werbung nach den Nachrichten. Mit dem neuen Markenauftritt und der Kampagne zeigt ista anhand ihres gesamten Leistungsspektrums, wie Immobilien klimafreundlicher, sicherer, digitaler und damit zukunftsfähig werden. „Wir treiben konsequent unsere Strategie voran, der Komplettanbieter zu werden, der bei der CO2-​Reduktion, der Digitalisierung und der effizienten Bewirtschaftung von Immobilien unterstützt“, so ista CEO Hagen Lessing. Markenkampagne macht Häuser selbst zu Protagonisten Diesen Wandel macht ista jetzt online und offline sehr breit sichtbar: Von September bis Dezember 2024 werden insgesamt über 60 Mediapartner einbezogen. Zu den Highlights der Kampagne zählen unter anderem sogenannte „Murals“: Kunstwerke auf Häusern, sodass die Häuser selbst zu Protagonisten werden. Die Motive wurden von verschiedenen Künstlern konzipiert und entworfen. Neben den „digitalen“ Murals im Kampagnenfilm wird es von Oktober bis Dezember am Friesenplatz in Köln ein ista Mural zu entdecken geben. Darüber hinaus werden bundesweit in zehn Großstädten Riesenposter ausgestellt, die selbst zur Luftreinigung beitragen. Im Anschluss werden die Poster zu Taschen upcycled. Auch auf der Schiene zeigt ista Präsenz: von September bis November werden in zehn ICE-​Zügen Plakate in Waggons und Gängen zu entdecken geben. Wer nach den ZDF „heute“ Nachrichten um 19.00 Uhr noch die Wetteraussichten schaut, wird auch hier zwischen dem 1. und 31. Oktober Werbesponsorings von ista sehen. Kampagne ist komplette inhouse Produktion Die Markenkampagne wurde komplett im Hause vom ista Creative Studio konzipiert und zu großen Teilen auch umgesetzt. „ Wir geben Häusern eine Zukunft ist dabei mehr als nur der Leitgedanke der ersten Markenkampagne dieser Größe“, so Nikolai Diepenbrock, Head of Marketing & Brand. „Es macht den Markenkern „Zukunftsfähigkeit” greifbar und fasst zusammen, wozu ista täglich einen Beitrag leistet: Immobilien zukunftsfähig und zukunftssicher zu machen.“ Viele kurzfristige Neuerungen im Bereich Energie und CO2-​Reduktion „Wir sind Treiber der Wärmewende – denn wir reden nicht nur drüber, wir machen", so Lessing. „Wir sind als starker Partner an der Seite unserer unsere Kunden, damit sie den Wandel ihrer Immobilien zu mehr Nachhaltigkeit bewältigen und damit deren Zukunftsfähigkeit ermöglichen.“ ista hat das Produktangebot in den letzten Jahren bereits mehrfach erweitert und bietet unter anderem ESG-​Datenmanagement, EV-​Charging, intelligente Heizungssteuerung sowie Messstellenbetrieb für Strom, Gas und Fernwärme an. Damit treibt ista die Umsetzung ihrer Strategie voran, Komplettanbieter für Klimaschutzlösungen im Gebäudesektor zu werden. Zum Imagefilm . Credits Markenkampagne & Corporate Design Rebranding Ista Kreation und Produktion Markenkampagne & Corporate Design Auftraggeber: ista Head of Marketing & Brand: Nikolai Diepenbrock Kreation: ista Creative Studio Creative Director: Bernd Claußen Jr., Kin-​Luen Shum Senior Copy Writer: Tim Mitreuther Digital Editor: Ariane Wilke, Martin Trost Senior Graphic Designer: Nicolai Alexej Makowski Senior Account Manager: Katharina Kroy, Vanessa Pella Lead UX/UI Designer: Maria Glukhova-​Arndt, Welf Kirschner Senior Brand Manager: Elisa Pugliese, David Sebastian Senior Specialist Content: Annette Stögermayer Marketing Manager: Anja Reich, Michaela Kleine Senior Performance Manager: Maxim Vlasiuc Senior Manager Marketing Operations: Bastian Pfahl ista Markenkampagne Kreation & Konzept: ista Creative Studio Regie: Joschka Laukeninks DoP: Stephan Burchardt Produktion Berlin: Vollmilch Commercials, Jürgen Joppen Produktion Barcelona: Mamma Team Mural artwork and Animation, London: Electric Studios @electric_studios_tv VFX, London: Electric Theatre Collective @electric_theatre_collective Musik: Not A Machine Sounddesign: Mermade Sound Post Produktion Stills: twentyfour-​7 Fotograf: Florian Büttner, Kathrin Leisch ista Corporate Design “Rebranding” Auftraggeber: ista Agentur: Accenture Song (Hamburg) ECD Head of Art & Design: Marcel Krempin Creative Director: Pascal Constanty Client Service Director: Moritz Bagel Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Nachhaltigkeit

Schüler lernen spielerisch über Energieverbrauch und -einsparung

Schüler:innen lernen spielerisch mehr über Energieverbrauch und -​einsparung Die Schule geht diese Woche wieder los – auch für die Mitarbeiter:innen von ista: Regelmäßig besuchen sie Schulen sowie Kindertagesstätten und gestalten dort für Kinder und Jugendliche Unterrichtsstunden rund um das Thema Energieverbrauch. „ista macht Schule“ gibt es bereits seit 2017, alleine seit 2023 haben insgesamt 17 Schulen und knapp 300 junge Menschen mitgemacht – so etwa in Kitas und Grundschulen in Bochum, Essen, Köln und Wetter sowie in weiterführenden Schulen in Berlin, Bochum und Bottrop. Insbesondere nach der Energiekrise haben die behandelten Themen für Groß und eben auch Klein sprunghaft an Bedeutung zugenommen und so auch die Nachfrage nach Bildungsangeboten: Allein in der abgeschlossenen Heizperiode 2023-2024 nahmen knapp 200 Schüler:innen an „ista macht Schule“ teil. Essen, 19.08.2024. Mitarbeiter:innen von ista besuchen regelmäßig Schulen sowie Kindertagesstätten und gestalten dort für Kinder und Jugendliche Unterrichtsstunden rund um das Thema Energieverbrauch. „ista macht Schule“ gibt es bereits seit 2017, alleine seit 2023 haben insgesamt 17 Schulen und knapp 300 junge Menschen mitgemacht – so etwa in Kitas und Grundschulen in Bochum, Essen, Köln und Wetter sowie in weiterführenden Schulen in Berlin, Bochum und Bottrop. Insbesondere nach der Energiekrise haben die behandelten Themen für Groß und eben auch Klein sprunghaft an Bedeutung zugenommen und so auch die Nachfrage nach Bildungsangeboten: Allein in der nun abgeschlossenen Heizperiode 2023-2024 nahmen knapp 200 Schüler:innen an „ista macht Schule“ teil. Das Bildungsprogramm „ista macht Schule“ umfasst derzeit zwei interaktive Formate, die gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Bildung und Pädagogik konzipiert wurden: die „Energiedetektive“ für Grundschüler:innen und die ganz Kleinen sowie die „Klimastunde Gebäude“ für die Älteren. Die Schulen und Lehrkräfte bieten dabei den Rahmen und können sich natürlich beteiligen, die inhaltliche Vorbereitung und Durchführung der jeweils zwei Schulstunden (90 Minuten) übernehmen aber die Mitarbeiter:innen von ista. Das Unternehmen sowie seine Produkte und Dienstleistungen spielen dabei explizit überhaupt keine Rolle. ista ermöglicht den Mitarbeiter:innen diese Freiwilligenarbeit im Rahmen des unternehmensweiten Corporate-​Volunteering-​Programms. „Wir verfolgen unsere Vision CO2-​freier Gebäude nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch mit unserem sozialen Engagement in Schulen. Wir sind davon überzeugt: Die Schule ist ein hervorragender Ort, um bereits früh über sparsamen Energieverbrauch und die Notwendigkeit von CO2-​Reduktion zu sprechen und dafür zu begeistern", erklärt ista CEO Hagen Lessing. "Wir sehen uns in der Verantwortung, einen Beitrag für öffentliche Gebäude zu leisten und unser Wissen weiterzugeben.“ „Energiedetektive“: Spielerisch dem Energieverbrauch auf der Spur bei dem Format „Energiedetektive“ werden Grundschüler:innen und Kindergartenkinder spielerisch an Themen rund um Energieverbrauch und -​einsparung herangeführt. So berichten sie etwa der Klasse, wo sie selbst heute schon Energie verbraucht haben. Höhepunkt der Unterrichtsstunde ist das Tatortelegen und -​aufdecken als Energiedetektive. eine Tatortbegehung. Die eine Hälfte der Kinder fingiert Energieverschwendung und die zweite Hälfte kann diese wenige Zeit später aufdecken: der tropfende Wasserhahn, das eingesteckte, aber ungenutzte Ladegerät, das gekippte Fenster bei laufender Heizung und vieles mehr. „Themen wie Energieverbrauch und Energiesparen sind auch den Kleinsten viel näher, als wir oftmals denken. Hier anzuknüpfen und dieses Bewusstsein zu stärken, zahlt sich mit Blick auf den Klimaschutz doppelt positiv aus – weil sie es schon heute in ihre Familien tragen und weil sie künftig selbst reflektiert mit Energie umgehen. Natürlich braucht es einen altersgerechten Zugang, etwa über einen Erklärfilm oder auch die begehrte Urkunde der Energiedetektive“, sagt Vivien Eschmann, Projektleitende ista macht Schule. „KlimaStunde Gebäude“: Wie klimafreundlich ist die Schule? Die „KlimaStunde Gebäude“ sensibilisiert Schüler:innen weiterführender Schulen insbesondere für den gebäudeseitigen Energieverbrauch, der einen großen Anteil am Gesamtenergieverbrauch und den damit verbundenen Emissionen hat. Nach der interaktiven Erarbeitung eines gemeinsamen Wissenstands erhalten die Schüler:innen Laserthermometer sowie Thermometerkarten und entdecken damit Wärmeverluste in ihrer Schule. Anschließend werden konkrete Verbesserungsmaßnahmen und Handlungsoptionen erarbeitet, um diese Wärmeverluste zu minimieren und so auch den Heizenergieverbrauch. „Die jungen Menschen, denen wir in der ‚KlimaStunde Gebäude‘ begegnen, verbindet vor allem eines: Sie hinterfragen vieles, sind äußerst engagiert und wollen etwas bewirken, besonders gesellschaftlich und bezogen auf die Umwelt. Viele Zusammenhänge im Kontext Energie sind ihnen durchaus bewusst. Das macht es leichter, bei der Frage anzuknüpfen, wo sie selbst wirksam werden und etwas verändern können“, sagt Samira Dutine, Corporate Volunteer für die KlimaStunde Gebäude Über „ista macht Schule“ Als Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 hat ista das Bildungsprogramm „ista macht Schule“ ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schüler Energieeffizienz und Klimaschutz zu begeistern. Dazu wurden 2017 fünf weiterführende Schulen in Essen mit moderner Messtechnik ausgestattet und individuelle Unterrichtseinheiten konzipiert. Über die Jahre hat sich das Programm stetig weiterentwickelt. Zu den aktuellen Projekten gehören neben der „KlimaStunde Gebäude“ noch die „Energiedetektive“ für KiTa- und Grundschulkinder, sowie die KlimaPakete in Kooperation mit dem BildungsCent e.V. und die jährliche Laptopspende. Weitere Informationen zur KlimaStunde Gebäude unter: ista macht Schule: Wissen vermitteln zu Energiesparen & Co. Sowie zu den Energiedetektiven unter: Energiedetektive (ista.com)Energiedetektive (ista.com) Kontakt für weitere Informationen ista macht Schule Vivien Eschmann Telefon: +49 (0) 175 6735574 E-​Mail: vivien.eschmann@ista.com Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Daten

Deutsche Investment beauftragt ista mit Messstellenbetrieb

Energiedaten-Cockpit für über 230 Gebäude: Deutsche Investment beauftragt ista mit Messstellenbetrieb Rund 500 Strom-​ und 100 Gasmessstellen werden auf intelligente Messsysteme umgerüstet Tagesaktuelle Sicht auf nahezu alle Gebäudeenergiedaten und -​verbräuche Messtellenbetrieb an eigenen Standorten zur Perfektionierung des Angebots ista übernimmt den Messstellenbetrieb für die Deutsche Investment. Dafür wird das mehr als 230 Objekte umfassende Portfolio des bundesweit aktiven Immobilien-​Investmentmanagers sukzessive mit intelligenten, fernablesbaren Gas- und Stromzählern ausgestattet und an zertifizierte Smart-​Meter-​Gateways angebunden Durch die Kombination aus Sub-​Metering, Smart-​Metering und der damit einhergehenden automatischen Einspeisung der Messdaten in MinuteView erhält die Deutsche Investment bereits heute eine umfassende und tagesaktuelle Sicht auf nahezu alle Gebäudeenergiedaten und -​verbräuche. ista verantwortet dabei sowohl die Montage als auch den Betrieb der intelligenten Messsysteme inklusive der mess- und eichrechtskonformen Messung. Ferner stellt ista die fristgerechte Datenübertragung und Anbindung an das Online-​Portal MinuteView sowie die Beschaffung der Hardware sicher. „Nicht nur durch die Regulatorik, die die Immobilienwirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit und damit Verbrauchssensibilität verpflichtet, sondern auch durch die Reporting-​Anforderungen verschiedener Stakeholder sind gebäudeseitige Verbräuche stark im Fokus der Branche verankert. Verbrauchsmessung und -​transparenz sind für Eigentümer, Investoren und Asset Manager heute unabdingbar – diese Transparenz herzustellen ist aber oftmals mit hohem manuellem und personellem Aufwand verbunden. Der durch uns orchestrierte, intelligente Messtellenbetrieb erfährt daher eine hohe Nachfrage“, sagt Christine Rudek, Product Owner bei ista. „Die integrierte Lösung von ista verschafft uns und unseren Investoren einen echten Wettbewerbsvorteil, da wir trotz unseres regional diversifizierten und unterschiedliche Nutzungsarten umfassenden Portfolios nun friktionsfrei und ohne Effizienzverluste ständige Verbrauchstransparenz herstellen und entsprechend agieren können. Besonders wichtig ist uns, dass sowohl die Ausrüstung unseres sehr komplexen Portfolios mit der Messtechnik als auch der Betrieb der Messtechnik ‚aus einer Hand‘ erfolgt.“, zieht Yves Ballin, Asset Manager der Deutsche Investment, die Parallelen zum hauseigenen 360°-​Kompetenz-​Ansatz. „So agieren das Facility-​, Property-​ und Asset Management bereichsübergreifend mit dem höchst professionell organisierten Team des Messdienstleisters.“ Das von ista betreute Portfolio der Deutsche Investment weist rund 500 Strom-​ und 150 Gasmessstellen auf. Aktuell sind davon bereits 293 Strom-​ und 16 Gaszähler zu intelligenten Messsystemen umgerüstet und in Betrieb. Die vollständige Umrüstung und Inbetriebnahme aller Messstellen ist bis Herbst 2024 geplant. Die Montage und Inbetriebnahme erfolgt dabei durch ista. Durch den Anschluss der intelligenten Zähler an das BSI-​zertifizierte Smart-​Meter-​Gateway, die zentrale Kommunikationseinheit des Messsystems, wird die Datenübertragung ermöglicht, sodass die Verbrauchsdaten jederzeit in ista MinuteView visualisiert einsehbar sind. „Wir legen beim Messstellenbetrieb besonderen Wert auf ein transparentes, effizientes und ergebnisorientiertes Projektmanagement“, sagt Rudek. ista stattet eigene Standorte mit intelligenten Messsystemen aus Als Treiber der Dekarbonisierung im Gebäude hat ista bei sich selbst angefangen: Bevor der Messstellenbetrieb als Service für Dritte angeboten wurde, hatte ista bereits die eigenen Liegenschaften in Deutschland mit intelligenten Messsystemen ausgestattet. Insgesamt sind 47 Strom-​ und 6 Gaszähler in Betrieb und an Smart-​Meter-​Gateways angeschlossen. Neben der Optimierung des eigenen Energieverbrauchs verwendet das Unternehmen die gemessenen Daten auch für das eigene Nachhaltigkeitsreporting. So kann ista die Lösungen zudem erst selbst testen und optimieren, bevor es an den Markt geht. „Überregionaler Messstellenbetrieb inklusive Sub-​Metering, also die Installation und Inbetriebnahme, der Betrieb selbst und die Arbeit mit den Daten auf tagesaktueller Basis über das Smart-​Meter-​Gateway – das ist eine hochkomplexe Aufgabe. Mit unseren eigenen Liegenschaften verfügen wir über ein Reallabor, in dem wir unser Angebot perfektionieren können und als Unternehmen auch selbst nutzen“, sagt Rudek. „Davon profitieren heute und künftig unsere Kunden, die nun die Beschaffung, die Montage, den Betrieb und die Auswertung beziehungsweise Visualisierung der Verbrauchsdaten – also den gesamten Messstellenbetrieb – portfolioweit als einen Service aus einer Hand erhalten.“ Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Elektromobilität

ista baut Geschäftsfeld Elektromobilität erheblich aus

ista baut Geschäftsfeld Elektromobilität erheblich aus: 25.000 neue Ladepunkte bis 2030 Vollständige Übernahme des Unternehmens Chargemaker mit aktuell rund 2.000 Ladepunkten und knapp 40 Mitarbeiter:innen Bis zu 30 Millionen Euro Investitionen bis 2030 in neue Ladeinfrastruktur in Deutschland Strategische Positionierung als Komplettanbieter für klimafreundliche Lösungen im Gebäudesektor Der Immobiliendienstleister ista hat die Chargemaker GmbH zum 01.08.2024 vollständig übernommen und baut damit sein Engagement im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität erheblich aus. Chargemaker wurde 2020 als Joint Venture der Dussmann Group und dem regionalen Energieversorger Mainova AG gegründet. In den letzten vier Jahren hat sich das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main mit über 2.000 Ladepunkten für zahlreiche Geschäftskunden in Deutschland etabliert. Chargemaker bringt mit seinen knapp 40 Mitarbeiter:innen umfangreiche Erfahrungen und weitreichendes Know-​how in den Bereichen Elektromobilität und Energiemanagement mit. „Der Erwerb von Chargemaker ergänzt unser eigenes Profil ideal, um ein neues, starkes Kompetenzzentrum für Ladeinfrastruktur in Deutschland zu bilden. Schwerpunkt wird dabei der Gebäudesektor sein, in dem wir unseren Kunden ein künftig noch größeres Leistungsspektrum rund um klimafreundliche Lösungen anbieten können“, sagte ista CEO Hagen Lessing. Die Pläne von ista treffen auf eine wachsende Nachfrage: „Nutzer erwarten in hochwertigen Gewerbe-​ und Wohngebäuden auch Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. Das ist ein stark wachsender Markt, in dem wir uns auf Basis der heute schon führenden Komplettlösungen von Chargemaker künftig noch stärker engagieren wollen“, so Lessing. Strategischer Schritt zum Komplettanbieter für Klimaschutz im Gebäude Damit treibt ista die Umsetzung ihrer Strategie voran, Komplettanbieter für klimafreundliche immobiliennahe Dienstleistungen zu werden. „Unsere Kunden wünschen sich einen Partner, der sie umfassend bei der CO2-​Reduktion, der Digitalisierung und der effizienten Bewirtschaftung von Immobilien unterstützt. Deshalb gehören zu unserem Leistungsspektrum künftig auch die Errichtung und der Betrieb gebäudenaher Ladeinfrastruktur. So können sich unsere Kunden noch besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, betonte Lessing. ista hatte ihr Produktangebot in den letzten Jahren bereits mehrfach erweitert und bietet unter anderem ESG-​Datenmanagement, intelligente Heizungssteuerung sowie Messstellenbetrieb für Strom, Gas und Fernwärme an. „Wir wollen Chargemaker als eigenständige, in das agile Setup von ista eingebundene Einheit zum führenden Anbieter für Ladeinfrastruktur im Immobiliensektor in Deutschland entwickeln. Dazu werden wir bis zu 30 Millionen Euro bis 2030 investieren, um 25.000 neue Ladepunkte in Deutschland zu errichten und zu betreiben,“ so Oliver Schlodder, Chief Sales Officer der ista Gruppe. Zukünftig stehen die Kompetenz und das Know-​how von Chargemaker allen ista Kunden zur Verfügung. Die Ladelösungen wird ista für alle Wohn- und Gewerbeimmobilien anbieten „Elektromobilität ist und bleibt ein Megatrend und wird für Gebäudeeigentümer immer wichtiger. Wir wollen es unseren Kunden möglichst einfach machen, klimafreundliche Mobilität zu unterstützen und so die Attraktivität ihrer Gebäude nachhaltig zu steigern“, hob Schlodder hervor. „Chargemaker hat sich in den letzten Jahren vom Start-​up zum etablierten und profilierten E-​Charging-​Anbieter entwickelt. Daher freuen wir uns, mit unserer Tochtergesellschaft Dussmann Speidel Elektro weiterhin Installations-​ und Wartungspartner für Ladeinfrastruktur von Chargemaker zu bleiben“, sagte Dieter Royal, Finanzvorstand der Dussmann Group. „Gewerbe-​ und Wohnimmobilien sind ein großer Wachstumsmarkt für Ladelösungen. Das Geschäftsumfeld ist jedoch komplex und bringt vielfältige Herausforderungen mit sich. Mit dem Immobiliendienstleister ista hat Chargemaker künftig einen starken Partner aus der Branche an der Seite. Wir wünschen Chargemaker alles Gute für die Zukunft!“, ergänzte Mainova-​Bereichsleiter Lothar Stanka. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Deka Immobilien beauftragt ista mit Betriebskostenabrechnung

Deka Immobilien beauftragt ista mit Betriebskostenabrechnung für über 100 Liegenschaften ista unterstützt Deka Immobilien auf Digitalisierungspfad Verbrauchsgerechte Heizkostenabrechnung als Grundlage für einen zukunftsfähigen Immobilienbestand ista übernimmt die Abrechnungsdienstleistungen für ein Großportfolio von Deka Immobilien, bestehend aus 108 Liegenschaften mit 2.892 Gewerbeeinheiten. In den kommenden zehn Jahren wird der Essener Immobiliendienstleister die Gewerbebetreuung sowie -​abrechnung abbilden und dadurch weitreichende Verbrauchstransparenz herstellen. Zu diesem Zweck wird ista objektspezifische Messkonzepte als Abrechnungsgrundlage erstellen und so die Grundlage für eine verbrauchsgerechte und rechtssichere Heizkostenabrechnung für einen Großteil des Immobilienbestandes von Deka schaffen. Die Liegenschaften werden nach einem Umrüstungsplan sukzessive zu ista überführt. Rund 68 der 108 Liegenschaften werden dabei bereits seit längerem von ista betreut. Parallel entwickeln die Projektingenieure von ista für den verbleibenden Großteil der Objekte Messkonzepte, auf denen künftige Heiz- und Wasserabrechnungen basieren. Daraus leitet sich auch ein Maßnahmenplan ab, der notwendige Aufgaben auf dem Weg zu einer verbrauchsgerechten und rechtssicheren Abrechnung beinhaltet. Darin wird Deka zum Beispiel aufgezeigt, wo zusätzliche Absperrhähne gesetzt oder Zähler, die sich außerhalb der Eichfrist befinden, ausgetauscht werden müssen. Diese Maßnahmen gibt Deka bei einem Fachhandwerker in Auftrag. Auf dieser Grundlage kann in der jeweils darauffolgenden Abrechnungsperiode verbrauchsgerecht abgerechnet werden. Dies soll bis spätestens 2030 für alle Liegenschaften gegeben sein, darunter Bürogebäude, Einkaufszentren und Facharztzentren im gesamten Bundesgebiet. „Wir sind sehr froh, dass wir uns nach intensiven Bietergesprächen und Vertragsverhandlungen noch umfangreicher als bisher als Dienstleister für Deka Immobilien durchsetzen konnten. Die Art der Gespräche zeigt, dass alle Beteiligten um die Ernsthaftigkeit und Komplexität der Aufgabe wissen. Es wurde einmal mehr deutlich, dass es ganzheitlicher Konzepte bedarf, um Transparenz über Energie-​verbräuche zu schaffen, die Energieeffizienz zu erhöhen und Gebäude zu digitalisieren sowie dadurch zukunftsfähig zu machen“, sagt Christoph Klinck, Tribe Lead Commercial & Industrial bei ista. Verbrauchsabhängige Abrechnung und rechtssichere Transparenz für Gewerbeimmobilien Die Gewerbeabrechnung von ista beinhaltet die professionelle Liegenschaftsanalyse mit Messkonzept, Maßnahmen-​ und Verortungsplan sowie einer Geräteübersicht. Außerdem berät ista Deka Immobilien in technischen Fragen und installiert bewährte Messtechnik. Unterjährige Verbrauchsinformationen sorgen für Transparenz, ebenso wie die digitale Vorab-​Abrechnung, die die Abstimmung und Freigabe auf digitalem Weg erleichtert. Die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Wasserkosten sowie der sonstigen umlagefähigen Betriebskosten erfolgt rechtskonform und transparent nach DIN EN ISO 9001:2015. Zudem ist diese Lösung grundsätzlich mit dem digitalen Energiemanagementtool ista MinuteView kombinierbar: Es sammelt alle Energiedaten länder-​ und unternehmensübergreifend, bereitet diese in einem persönlichen Dashboard auf und schafft dadurch mehr Transparenz, bessere Planungssicherheit und senkt Kosten. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Digitalisierung

Digitalisierung des Wärmeverbrauchs: Deutschland an der Spitze

Deutschland bei der Digitalisierung des Wärmeverbrauchs in der europäischen Spitzengruppe Halbzeitbilanz zur gesetzlichen Einbaupflicht für digitale Wärmezähler bis Ende 2026 Bereits mehr als 77 Prozent der Wärmezähler in deutschen Mehrfamilienhäusern digitalisiert In 43 Prozent aller Wohnungen erhalten Mieter:innen bislang keine monatliche Information zum Heizverbrauch, obwohl dies technisch möglich wäre Sachsen mit höchster Digitalisierungsquote, Baden-​Württemberg ist Schlusslicht Anders als in den meisten anderen Bereichen der Digitalisierung gehört Deutschland bei der digitalen Erfassung des Wärmeverbrauchs zu den führenden Ländern Europas. Diese Quote ergibt sich aus dem „Digitalisierungsatlas“ des Immobiliendienstleisters ista ( https://heiz-​o-​meter.de/digitalisierungsatlas ). Die neue digitale Anwendung zeigt in einer Deutschlandkarte, zu welchen Anteilen der Wärmeverbrauch in Deutschland bereits digital und fernauslesbar erfasst wird. So können Bundesländer, aber auch einzelne Regionen und Städte direkt miteinander verglichen werden. Der Atlas zeigt auch, in welchen Teilen Deutschlands Verbraucher:innen mit Hilfe digitaler Technik Transparenz über ihren Verbrauch an Heizenergie haben. Der Erfolg wird insbesondere im Vergleich zum Ausbau digitaler Stromzähler deutlich: Lediglich 5 Prozent der deutschen Haushalte verfügen aktuell über smarte Zähler und eine digitale Anbindung über ein Gateway. Bei der Digitalisierung im Strombereich gehört Deutschland damit zu den Schlusslichtern Europas. „Wir bei ista arbeiten seit Jahren intensiv an der Digitalisierung der Wärmeverbrauchsmessung und installieren deutschlandweit pro Monat etwa 150.000 neue digitale Messgeräte. Diese hohe Ausbaugeschwindigkeit behält ista bei. Wir bereiten uns intensiv darauf vor, die noch verbleibenden 2 Millionen von ista betreuten Wohnungen bis Ende 2026 vollständig zu digitalisieren“, so ista CEO Hagen Lessing. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass Vermieter:innen den Service auch rechtzeitig beauftragen und fernauslesbare Messgeräte in ihren Gebäuden installieren lassen. „Wer das bislang noch nicht gemacht hat: jetzt ist es Zeit dafür“, so Lessing. ista und andere Dienstleister der Branche bräuchten einen gewissen Vorlauf für die Planung und Vorbereitung des Einbaus. Technik ungenutzt: Vielen Mieter:innen entgehen bislang Vorteile der Verbrauchstransparenz Sobald digitale und fernauslesbare Messgeräte im Einsatz sind, haben Mieter:innen einen Anspruch darauf, monatlich aktuell über den eigenen Verbrauch informiert zu werden. Vielen Mieter:innen aber auch Vermieter:innen ist das offenbar nicht bewusst. Denn von den Wohnungen, die bereits über digitale, fernauslesbare Technik verfügen, erhält nur etwa die Hälfte (44 Prozent) der Mieter:innen Informationen über ihren monatlichen Wärmeverbrauch – meist per App oder E-​Mail. Die andere Hälfte (56 Prozent) ist zwar mit digitaler Infrastruktur ausgestattet, die vorgeschriebene monatliche Verbrauchsinfo erhalten die Mieter:innen allerdings nicht. Der Service muss von der Vermieterin oder dem Vermieter beauftragt werden. Verbrauchstransparenz eine Frage des Wohnorts Bei der digitalen Wärmeverbrauchserfassung liegt innerhalb Deutschlands Sachsen mit einer Quote von 87 Prozent an der Spitze, gefolgt von Hamburg (84 Prozent) und Mecklenburg-​Vorpommern (83 Prozent). Auf den letzten drei Plätzen liegen Bremen (71 Prozent), das Saarland (71 Prozent) und Schlusslicht Baden-​Württemberg (70 Prozent). Aktuelle Verbrauchsinformation erhalten in vielen Bundesländern Deutschlands deutlich weniger Menschen als technisch möglich wäre. Während in Sachsen immerhin bereits 60 Prozent aller Mieter:innen monatliche Übersichten bekommen, sind es im Saarland nur 15 Prozent. Allzeithoch bei Heizkosten: Kostenkontrolle wichtiger denn je Die Heizkosten sind 2023 für viele Menschen auf einem Allzeithoch angekommen mit durchschnittlichen Kosten von 800 bis 1.100 Euro bei Erdgas und Heizöl. Einen Indikator für mögliche Einsparungen liefert das Jahr der Energiepreiskrise 2022, als Verbraucher:innen in den Wintermonaten witterungsbereinigt etwa 15 Prozent im Vorjahresvergleich eingespart hatten. Bei einem Gaspreis von rund 10 Ct pro kWh entspräche das einer Ersparnis von etwa 250 € bei einer Durchschnittswohnung (130qm) für eine vierköpfige Familie. ista CEO Hagen Lessing: „Wir brauchen keinen erhobenen Zeigefinger, sondern vor allem bestens informierte Mieterinnen und Mieter, die anhand aktueller Verbrauchsdaten selbstbestimmt und bewusst heizen und so ihre Kosten selbst im Griff behalten können.“ Mehr Transparenz beim Wärmeverbrauch ist auch deshalb so wichtig, weil rund 80 Prozent des Energiebedarfs im Gebäude auf die Bereiche Heizung und Warmwasser entfielen. Verbraucher:innen wünschen sich Transparenz Viele Menschen wollen mehr Verbrauchstransparenz. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von ista Anfang Mai 2024 durchgeführt hat. Demnach wünschen sich 63 Prozent der Befragten mindestens monatlich Transparenz über ihren Wärmeverbrauch, um beim bewussten Umgang mit Energie unterstützt zu werden. Jeder zweite Befragte (48 Prozent) wünscht sich sogar eine noch detailliertere Information mit täglichen Werten, ähnlich wie bei einem Bankkonto. „In Sachen Transparenz gibt es einen enormen Nachholbedarf. Die Menschen wollen mehr Informationen und ihren Verbrauch ganz offensichtlich besser und selbstbestimmter steuern. Deshalb wird es dringend Zeit, dass wir ihnen dafür mehr Möglichkeiten an die Hand geben. Dazu tragen wir bei ista gern und – wo gewünscht – auch sehr schnell bei“, so Lessing. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen