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Umfrage zeigt: Deutsche heizen mehr als sie glauben

Aktuelle Datenanalyse und Umfrage zeigen: Deutsche heizen in diesem Winter bislang deutlich mehr als sie glauben Die Deutschen drehen die Thermostate ihrer Heizkörper weiterhin höher auf als im Vorjahr: Der Wärmeverbrauch im Dezember 2023 stieg gegenüber dem Vorjahresmonat witterungsbereinigt um 7 Prozent. Diesen Anstieg hat der Immobiliendienstleister ista mit seinem ista Heiz-​O-​Meter ermittelt, das seit Ende 2023 erstmals Transparenz über den Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode liefert. Grundlage der Analysen des ista Heiz-​O-​Meters sind aktuelle Verbrauchsdaten von 350.000 Wohnungen in ganz Deutschland, die mit statistischer Gewichtung repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik hochgerechnet werden. Für die bisherige Heizsaison von September bis Dezember 2023 ermittelte das ista-​Heiz-​O-​Meter einen witterungsbereinigten Anstieg des Verbrauchs an Heizenergie um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der in diesem Winter bislang deutlich gestiegene Verbrauch scheint im Bewusstsein der meisten Menschen allerdings noch nicht angekommen zu sein. Bei einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von ista Anfang Januar 2024 mit mehr als 2000 Teilnehmer:innen durchgeführt hat, gaben mehr als 90 Prozent der Menschen an, weniger oder höchstens so viel wie im Vorjahr zu heizen. Lediglich 3 Prozent halten ihren Bedarf an Heizenergie für höher als vor einem Jahr. „Wenn mehr als 90 Prozent der Menschen angeben, weniger oder höchstens so viel wie im Vorjahr zu heizen, der Verbrauch an Heizenergie aber witterungsbereinigt um 9 Prozent höher liegt, dann gibt es offensichtlich noch erheblichen Aufklärungsbedarf. Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nach wie vor mit höheren Heizkosten als im Vorjahr rechnen. Deshalb bleibt größtmögliche Transparenz im Sinne des Verbraucherschutzes weiter wichtig“, sagte ista-​CEO Hagen Lessing. Die Deutschen heizen den dritten Monat in Folge mehr als im Vorjahr Der Dezember bescherte nach einem anfänglichem Kältereinbruch besonders milde Temperaturen über die Festtage und fiel damit insgesamt um 13 Prozent milder aus als der Vorjahresmonat. Auch der Verbrauch ging zurück, allerdings nur um 7 Prozent. Mit diesem Anstieg um 7 Prozent im Dezember lag der Wärmeverbrauch bereits den dritten Monat in Folge über den Vorjahreswerten. Im Oktober heizten die Deutschen witterungsbereinigt 4 Prozent und im November sogar 18 Prozent mehr als in den Vorjahresmonaten. Die Zwischenbilanz der laufenden Heizperiode zum Jahresende: Witterungsbereinigt heizten die Verbraucherinnen und Verbraucher von September bis Dezember 2023 um 9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig lag der Heizbedarf aufgrund der überwiegend milden Temperaturen rund 11 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt ist der Verbrauch an Heizenergie in den ersten Monaten der laufenden Heizperiode damit um rund 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Lessing: „In der laufenden Heizsaison war es bislang deutlich wärmer als im Vorjahreszeitraum. Dadurch ist der Verbrauch eher moderat angestiegen, obwohl die Haushalte spürbar mehr geheizt haben. Erfreulich ist, dass im Dezember etwas sparsamer geheizt wurde. Offenbar hat die zunehmende Diskussion um Heizkosten und mögliche Kostenfallen zu einem bewussterem Heizverhalten geführt. Das Thema sollte deshalb weiterhin eine größere Rolle in der Öffentlichkeit spielen, denn hier geht es um aktiven Verbraucherschutz durch Aufklärung und Information.“ Wichtige Voraussetzungen für selbstbestimmtes Heizen fehlen Das Thema Heizkosten ist auch in diesem Jahr für viele Menschen kaum transparent. Die meisten erhalten während der Heizperiode keine regelmäßigen aktuellen Verbrauchsdaten. Klarheit über die tatsächlichen Kosten gibt es meist erst lange dem Ende der Heizperiode mit der Jahresverbrauchsabrechnung. Das unterstreichen auch die Umfrageergebnisse: Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, keine monatliche Verbrauchsinformation zu erhalten. Darauf haben sie durch eine Gesetzesänderung seit 2022 aber einen Anspruch, wenn in Ihrem Gebäude fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. Fast genauso viele Befragte (68 Prozent) wissen nichts von diesem Rechtsanspruch. Damit fehlen wichtige Voraussetzungen für digitale Lösungen, um das eigene Heizverhalten mit Blick auf die Kosten bewusst anpassen zu können. Sparsam Heizen vom Einkommen abhängig Die Umfrageergebnisse legen nahe, dass das Interesse am sparsamen Umgang mit Heizenergie stark vom Einkommen abhängt: Hauptmotivation für 73 Prozent der Befragten ist die Kostenersparnis, besonders bei Familien mit drei Kindern, von denen 79 Prozent angeben, aus finanziellen Gründen weniger zu heizen. Der Klimaschutz rangiert als Sparmotiv an zweiter Stelle, insbesondere in der Einkommensklasse von monatlich 5.000 bis 10.000 Euro (52 Prozent). In den niedrigeren (weniger als 2.000 Euro) und höheren Einkommensgruppen (mehr als 10.000 Euro) wird der Einsatz für den Planeten nur von jedem Dritten als Motiv genannt. Sorge vor hohen Kosten generationenabhängig: Je jünger, desto sorgloser Lediglich 36 Prozent der Befragten rechnen mit höheren Heizkosten für diesen Winter, verglichen mit der letzten Heizsaison. Fast die Hälfte (47 Prozent) erwartet gleiche oder sogar niedrigere Kosten. Lediglich 25 Prozent der 18- bis 24- Jährigen sind besorgt über steigende Heizkosten, während 40 Prozent der über 55-​Jährigen höhere Kosten erwarten. In der höchsten Einkommensklasse sind 77 Prozent der Meinung, dass die Kosten gleichbleiben oder sinken werden, während 19 Prozent von einer Steigerung ausgehen. Insgesamt 15 Prozent der Befragten trauen sich derzeit keine Einschätzung zur Kostenentwicklung zu. Über das ista Heiz-​O-​Meter Das ista Heiz-​O-​Meter ist eine im Dezember 2023 gestartete, völlig neue digitale Anwendung, die laufend aktuelle Monatsdaten von rund 350.000 Haushalten auswertet und daraus jeweils zur Monatsmitte den tatsächlichen Verbrauch von Heizenergie des Vormonats in ganz Deutschland, in den einzelnen Bundesländern und in den 20 größten Städten ermittelt. Dazu werden die Daten anonymisiert, gewichtet und mit Daten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. So entstehen aktuelle, repräsentative, witterungsbereinigte und vergleichbare Werte. Mit dem ista Heiz-​O-​Meter gibt es erstmals Transparenz über den Heizenergieverbrauch während der laufenden Heizperiode. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Daten

Im Neujahr wird weniger gespart und mehr geheizt

Im Neujahr wird weniger gespart, mehr geheizt Durch die Energiekrise war das Energiesparen Ende 2022 zum weit verbreiteten Neujahrsvorsatz geworden. Vor rund einem Jahr hatten sich 43 Prozent der Deutschen vorgenommen, weniger Energie zu verbrauchen. Ein Jahr später ist Energiesparen als Neujahrsvorsatz deutlich weniger angesagt: Für 2024 fassen nur noch 29 Prozent diesen Vorsatz – also ein Drittel weniger als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov Mitte Dezember für ista durchgeführt hat. So nehmen sich für 2024 lediglich sechs Prozent der Deutschen vor, viel weniger Energie zu verbrauchen; ihren Energieverbrauch etwas senken wollen immerhin noch 23 Prozent. Mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) hingegen möchte sein Verbrauchsverhalten nicht ändern und wähnt sich bereits auf einem guten Weg. Monatliche ista-​Verbrauchsmessung zeigt: +12 Prozent Heizverbrauch Mit dem ista Heiz-​O-​Meter ( www.heiz-​o-​meter.de ) gibt es nun erstmals Transparenz über den Heizenergieverbrauch in Deutschland – basierend auf dem anonymisierten Verbrauchsverhalten von 350.000 Haushalten bundesweit. Von September bis November ist der Verbrauch an Heizenergie witterungsbereinigt um zwölf Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Heizverbrauch liegt also wieder auf dem Niveau von vor der Energiekrise. „Nachrichten über volle Gasspeicher und sinkenden Großhandelspreise haben möglicherweise dazu geführt, dass Energiesparen jetzt seltener auf der Liste der Neujahrsvorsätze steht“, sagt ista-​CEO Hagen Lessing. „Im Vergleich zum Vorjahr wird also wieder deutlich mehr geheizt bei einem gleichzeitig immer noch deutlich erhöhten Preisniveau für Erdgas und Heizöl. Hier lauert eine richtig große Kostenfalle für viele Mieterinnen und Mieter.“ ista prognostiziert in einer Musterrechnung einen Anstieg der Brennstoffkosten für Erdgas um 61 Prozent und für Heizöl um 34 Prozent gegenüber den durchschnittlichen Kosten des Vorjahres. In der Folge des veränderten Heizverhaltens sei für eine durchschnittliche 70-​Quadratmeter-​Wohnung bei Erdgas mit einem Kostenanstieg von 71 Prozent beziehungsweise Mehrkosten von 460 Euro zu rechnen. Energiesparen: Die Kombination machts „Noch mehr als die Hälfte der Heizsaison liegt vor uns - einfache Maßnahmen können sofort Wirkung zeigen. Ein Grad weniger Raumtemperatur kann die Heizkosten bereits um sechs Prozent senken“, sagt Lessing. Um ihren Energieverbrauch zu senken wollen 58 Prozent der Befragten in allen Räumen weniger heizen. 56 Prozent nehmen sich vor, die Heizung herunterzudrehen, wenn sie nicht im Raum sind. Smarte Thermostate möchten sich 13 Prozent installieren und neun Prozent nehmen den Weg ins Büro in Kauf, um zuhause nicht heizen zu müssen. Auch das vollständige Abschalten von Elektrogeräten (52 Prozent) und die Auswahl von Waschprogrammen mit niedrigerer Temperatur (45 Prozent) bleiben 2024 und voraussichtlich darüber hinaus beliebte Energiesparmethoden. Die „kalte Dusche“ ist hingegen selten das Mittel der Wahl – lediglich neun Prozent wollen so ihren Neujahrsvorsatz umsetzen. Und auch für die Mehrheit der Warmduscher gibt es eine Alternative zur Radikallösung: den Sparduschkopf, dank dem beim Duschen weniger warmes Wasser fließt. Nutzen wollen ihn 26 Prozent der Befragten. Während als Motivation fürs Energiesparen im kommenden Jahr immerhin 19 Prozent den Umwelt-​ und Klimaschutz nennen – im Vorjahr waren es nur elf Prozent – bleibt die Hauptmotivation für 63 Prozent der Deutschen der Kostenaspekt. Auch das ista Heiz-​O-​Meter kann beim Energiesparen unterstützen: Neben aktuellen Verbrauchswerten finden Verbraucher:innen auf der Seite zusätzlich nach Energieträgern aufgeschlüsselte Daten sowie Übersichten für die einzelnen Bundesländer und die 20 größten deutschen Städte. So können sie sich jederzeit mit anderen vergleichen. Die Daten werden monatlich aktualisiert und machen das Heizverhalten bundesweit transparent. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Innovation

Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz: istas neue, effiziente Lösung

ista bringt Lösung für Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz an den Start Wir starten mit einer Lösung für das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) in die Heizperiode. Vermieter:innen können damit aufwandsarm die Kostenaufteilung in der Heizkostenabrechnung berücksichtigen. Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz gilt seit Jahresbeginn und regelt die Aufteilung der CO2-​Kosten zwischen Vermieter:innen und Mieter:innen anhand eines Stufenmodells*. Zuvor waren alleine die Mieter:innen für die CO2-​Kosten aufgekommen. Seit 2023 werden auch die Vermieter:innen beteiligt, wobei die Kostenanteile vom tatsächlichen Energieverbrauch des jeweiligen Gebäudes abhängen, was eine individuelle Berechnung erfordert. Die kostenfreie neue ista Lösung ermöglicht diese Berechnung effizient und gesetzeskonform. Vermieter:innen müssen uns lediglich Informationen mitteilen, die sie ohnehin von ihren Energieversorgern erhalten. Letztere sind gesetzlich verpflichtet, folgende Angaben in der Rechnung anzugeben: die Menge des gelieferten oder für die Wärmeerzeugung eingesetzten Brennstoffes, den zum Lieferzeitpunkt anzuwendenden Emissionsfaktor, den Kohlendioxidausstoß der gelieferten oder eingesetzten Brennstoffmenge sowie den Kohlendioxidkostenanteil. „Viele Vermieter sind angesichts der zusätzlichen Aufgabe verunsichert und befürchten einen hohen Aufwand. Mit der Entscheidung, die Lösung gratis anzubieten, möchten wir unsere Kunden entlasten, die im Rahmen der Heizkostenabrechnung erstmalig selbst einen Kostenanteil tragen müssen“, sagt Florian Knüfelmann, Product Owner der Lösung bei ista. „Auf Basis der Daten über den CO2-​Ausstoß und die CO2-​Kosten erstellt unsere Lösung die Einordnung des Objekts nach dem Stufenmodell, die Aufteilung und Umlage der CO2-​Kosten sowie die rechtssichere und nachvollziehbare Dokumentation der Berechnung in der Heizkostenabrechnung.“ *Für Vermieter:innen, die aufgrund rechtlicher Bestimmungen Sanierungen nicht durchführen können, gelten Sonderregelungen die den Kostenanteil reduzieren. Auch spezielle Konstellationen von WEG-​Verwaltungen bei selbstnutzenden Eigentümer:innen können berücksichtigt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Produkte

Smarte Heizungssteuerung mehrfach ausgezeichnet

Smarte Heizungssteuerung „Sophia“ mehrfach ausgezeichnet Unsere smarte Heizungsanlagensteuerung Sophia wurde in Spanien gleich doppelt ausgezeichnet. Der Clou von Sophia: Sie setzt auf die bestehenden Geräte im Heizungskeller auf und haucht selbst älteren Heizanlagen Intelligenz ein. Damit hilft ista ihren Kund:innen, den Energieverbrauch und CO 2 -Fußabdruck ihres Gebäudes zu reduzieren. Die in immer mehr Ländern verfügbare technologische Gesamtlösung aus Hardware, Software und Service wurde nun von der deutschen Außenhandelskammer in Spanien (AHK Spanien) als besonders innovatives Referenzprojekt im Bereich Energieeffizienz im Gebäudesektor gewürdigt und auf einer Leistungsschau in Madrid einer interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt. Auf der „C&R“, einer internationalen Messe für Klima-​, Lüftungs-​, Heizungs-​, Sanitär-​ und Kältetechnik in Madrid, wurde Sophia zudem in die exklusive „Gallery of Innovation“ aufgenommen, die die 20 innovativsten Produkte des Jahres kürt. Sophias Hardware kann in wenigen Stunden an bestehenden Heizungsanlagen installiert werden und optimiert dann vollautomatisch deren Betrieb. Sie sammelt Daten über Heizgewohnheiten und Wetterbedingungen, ermittelt auf dieser Basis den tatsächlichen Bedarf und reguliert automatisch und vorausschauend die produzierte Wärmemenge. So kann der Heizenergieverbrauch ohne Anlagentausch und Komfortverlust von etwa 15 bis zu 25 Prozent gesenkt werden – gleiches gilt für die CO 2 -​Emissionen. Weitere Funktionen sind die frühzeitige Erkennung von Störungen sowie das stetige Monitoring des Warmwasserkessels, das die Vermehrung von Legionellen vermeidet. Sophia wurde in Spanien entwickelt, wo sie bereits seit 2021 in zahlreichen Gebäuden im Einsatz ist. In den Ländern Großbritannien, Italien, Österreich und Schweiz wird sie aktuell sukzessive ausgerollt – in Deutschland wird Sophia derzeit in verschiedenen Pilotprojekten eingesetzt. "Die Auszeichnungen beweisen es: Sophia ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Technologie intelligent eingesetzt werden kann, um CO2-​Emissionen und Energiekosten sowohl im Wohn- als auch im Gewerbe-​ und Industrieimmobiliensektor zu senken. Unsere vielen bereits laufenden Installationen zeigen, dass unsere Kunden sehr zufrieden sind und das Sophia-​System in vielen Fällen sogar deutlich mehr als die erwarteten 15-25% Einsparungen bringt", sagt Oliver Schlodder, unser Chief Sales Officer (CSO) und Mitglied des Vorstands. Weitere Infos zu Sophia gibt es hier . Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Digitalisierung

Unsere Ziele für das ESG-Datenmanagement

Bis 2025 führender Plattformanbieter für ESG-Datenmanagement 1.000 Liegenschaften im ESG-​Manager von ista aufgeschaltet, bis Jahresende Verdopplung und bis Ende 2024 mindestens 10.000 Liegenschaften geplant 2 Jahre kostenfreie Möglichkeit für Kunden den ESG-​Manager im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft zu testen Schneller Ausbau der Features durch verdoppeltes Team Unsere zu Beginn des Jahres gestartete ESG-​Datenplattform wird weiterentwickelt. Dafür bieten wir künftig Entwicklungspartnerschaften an. Ziel ist es, mit dem ESG-​Manager die führende ESG-​Datenmanagement-​Plattform in Deutschland aufzubauen. Dafür streben wir bis zum Ende des laufenden Jahres eine Verdopplung der aufgeschalteten Liegenschaften von aktuell 1.000 auf 2.000 an. Bis Ende 2024 soll die Plattform in Summe mindestens 10.000 Liegenschaften abbilden. „In den vergangenen Monaten ging es vor allem darum, unseren ESG-​Manager mit Referenzkunden in die Anwendung zu bringen und Erfahrungen zu sammeln. Dabei erwies es sich als Vorteil, dass uns als führender Immobiliendienstleister bereits ein Großteil der Verbrauchsdaten vorliegen, die Unternehmen sonst sehr mühsam erheben müssen. Das umfasst seit einiger Zeit auch Gas- und Stromverbräuche. Künftig liegt unser Fokus vor allem auf der Erweiterung unserer Plattform. Dazu wollen wir die Datenbasis verbreitern und das Produkt entlang den Bedürfnissen unserer Kunden weiterentwickeln. Interessierten Bestands-​ und Neukunden bieten wir daher an, die Plattformlösung zwei Jahre kostenlos zu testen“, sagt Christoph Klinck, unser Mitglied des deutschen Managementteams. Antworten auf Fragen rund um wachsende ESG-​Anforderungen Mit dem ESG-​Manager lassen sich schon heute Verbräuche, Emissionen und Kosten verlässlich, schnell und effizient portfolioweit oder auf Gebäudeebene überblicken, analysieren und etwa für die gängigen Reporting-​Standards nutzen. „Ab Mitte 2024 wachsen die Herausforderungen für Immobilienunternehmen nochmals. Dann soll die europäische CSRD-​Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Für viele Unternehmen wird ESG damit binnen weniger Monate eine Pflichtaufgabe sein, in deren Rahmen sie unter anderem die CO 2 -​Intensität ihres Immobilienbestandes ausweisen müssen“, sagt Klinck. Der ESG-​Manager ist dabei nicht auf die Emissionen auf Gebäudeebene limitiert. Auch Smart-​Metering-​Daten für Strom-​ und Gasverbräuche sowie Abfalldaten lassen sich dank API-​Schnittstelle und Upload-​Möglichkeiten einfach integrieren. Die entsprechenden Daten erhebt ista als wettbewerblicher Messstellenbetreiber inzwischen über selbst betriebene Zähler. „Unsere Kunden berichten uns wiederholt von dem Problem, dass die Datenerhebung und -​übertragung bei reinen Datenplattformen häufig schwierig ist. Bei ista verfügen wir über die erforderliche lange Erfahrung und vor allem über Zugang zu verlässlichen, ESG-​relevanten Daten von hunderttausenden Liegenschaften“, sagt Daniel Glubrecht, Product Owner des ESG Managers bei ista. „Unser Ziel sind nicht möglichst viele bunte Visualisierungen, sondern Antworten auf die praktischen Fragestellungen unserer Kunden: Wie sieht die reale Emissionsbelastung eines Portfolios und einzelner Immobilien aus, wie entwickelt sich diese von Jahr zu Jahr und wie sind die Daten aufzubereiten, um Berichtspflichten zu erfüllen?“ Entwicklungspartnerschaften für zielgenaue Weiterentwicklung Konkrete Antworten bieten wir nun allen bestehenden und neuen Kunden für mindestens zwei Jahre kostenlos, wenn diese im Gegenzug an der Weiterentwicklung von Plattform und Features des ESG-​Managers mitwirken. Wir fokussieren dabei auf den Ausbau und die Feature-​Entwicklung, an der im kommenden Jahr ein stark wachsendes Team arbeiten wird. Geplant ist mindestens eine Verdopplung von zehn auf 20 Mitarbeiter:innen. „Unser Anspruch ist klar: Wir wollen eine Datenmanagement-​Plattform bauen, an der niemand vorbeikommt – gewissermaßen das ‚Immobilienscout der ESG-​Daten‘“, so Klinck. Mit dem ESG-​Manager biete ista eine digitale, kundenzentrierte Lösung, die mit der Innovationskraft von PropTechs aufwarte, und gleichzeitig die Größe, Beständigkeit und Marktbekanntheit eines etablierten Real-​Estate-​Players. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Produkte

Viele Mieter:innen wissen nicht was ihr genauer Verbrauch ist

Viele Mieter:innen kennen ihren genauen Verbrauch nicht Einsatz digitaler Lösungen: Energieversorgung bleibt hinter anderen Lebensbereichen zurück Nur ein Viertel der Mieter:innen erhält eine unterjährige Verbrauchsinformation In vielen Lebensbereichen sind digitale Lösungen wie Apps bereits gang und gäbe. So nutzen sie fast 60 Prozent der Deutschen für das Banking, mehr als die Hälfte konsumiert digitale Medien oder nutzt Social Media und knapp die Hälfte erledigt Einkäufe digital. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die YouGov im Juli 2023 im Auftrag von ista durchgeführt hat. Deutlich weniger Bürger:innen hingegen – nämlich lediglich 18 Prozent – nutzen auch im Bereich der Energieversorgung digitale Lösungen. Dabei wäre Transparenz hier in Zeiten hoher Energiekosten besonders nötig: Nur 40 Prozent der Mieter:innen kennen ihre Heiz- und Warmwasserverbräuche genau. Dieser Anteil sinkt noch weiter bei Bevölkerungsgruppen mit geringerem Einkommen: Bei den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro kennt nur knapp mehr als ein Drittel den eigenen Verbrauch. Dabei sollten Mieter:innen laut novellierter Heizkostenverordnung (HKVO) bereits seit 2022 monatlich eine sogenannte unterjährige Verbrauchsinformation erhalten, soweit ihre Wohnungen mit fernauslesbarer Messtechnik ausgestattet sind. Immerhin: 70 Prozent der Vermieter:innen ist die Pflicht bekannt. Allerdings gab nur rund ein Viertel der befragten Mieter:innen an, ein solches monatliches Heiz-​Update zu erhalten.* Für die Zukunft wünschen sich 62 Prozent der Mieter:innen in Deutschland (auch weiterhin) eine monatliche Information – mit 50 Prozent die meisten davon in digitaler Form (22 Prozent per E-​Mail, 15 Prozent per App, und 13 Prozent über ein Online-​Portal). „Verbrauchstransparenz ist notwendige Bedingung für Energiesparbemühungen. Nur wer seinen aktuellen Verbrauch kennt, kann ihn auch unmittelbar anpassen.Digitale Lösungen sind dafür ideal, werden aber noch zu selten eingesetzt“, sagt Hagen Lessing, CEO bei ista. „Vermieter können durch den Einsatz digitaler Lösungen zur Verbrauchsinformation einen sinnvollen Beitrag für die Sparbemühungen ihrer Mieter leisten, die ja auch in ihrem Interesse liegen.“ Für die Mieter:innen, die bereits eine monatliche Verbrauchsinformation erhalten, ist diese besonders in digitaler Form hilfreich: Das gaben 38 Prozent der Befragten an. Die Zufriedenheit mit der digitalen Information steigt mit dem Alter der Befragten: Bei den Über-55-​Jährigen schätzt bereits mehr als die Hälfte diese als hilfreich ein. 34 Prozent der Mieter:innen bevorzugen ihre Information per Brief. *Bei dieser Frage wurde nicht abgefragt, ob die Wohnungen mit fernauslesbarer Messtechnik ausgestattet sind, da dies nicht von den Mieter:innen, sondern Vermieter:innen beantwortet werden kann. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Nachhaltigkeit

ista konsequent auf Kurs zur Klimaneutralität bis 2030

ista konsequent auf Kurs zur Klimaneutralität bis 2030: Anteil Erneuerbare Energien auf 73% gesteigert Der Immobiliendienstleister ista veröffentlicht seinen Fortschrittsbericht 2022/23 und zeigt: Die kontinuierliche Verbesserung bei den Umweltkennzahlen lassen das Net-​Zero-​Ziel 2030 näher rücken. Dafür hat das Unternehmen konsequent Maßnahmen ergriffen. Um bis 2030 eine Netto-​Null bei den CO₂-​Emissionen zu erreichen, wird ista die Fahrzeugflotte vollständig auf E-​Mobilität umstellen und ausschließlich Energie aus erneuerbaren Quellen für die selbst verwalteten Gebäude beziehen. Ein Video-​First-​Ansatz und der Verzicht auf Inlandsflüge gelten bereits seit Längerem. Im neuen Fortschrittsbericht wird die positive Entwicklung deutlich: ista konnte laut Fortschrittsbericht den CO₂-​Fußabdruck 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 294 Tonnen auf 7.261 Tonnen reduzieren. Gleichzeitig stieg die Quote an erneuerbaren Energien in den Liegenschaften von 42,9 auf 73 Prozent. „Wir haben uns als Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt und sind auf einem guten Weg, sie zu erreichen“, sagt Hagen Lessing, CEO ista. „Es reicht uns jedoch nicht, nur unseren eigenen CO₂​​​​​​​-​Fußabdruck auf Null zu bringen: Als Immobiliendienstleister sehen wir uns auch in der Verantwortung, im Gebäudesektor zur Reduzierung des CO₂​​​​​​​-​Ausstoßes beizutragen. Dabei setzen wir unter anderem auf smarte digitale Lösungen, die Vermietern und Nutzern helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“ Gestiegene Funkquote bei den Zählern Per Funk fernauslesbare Zähler reduzieren die Zahl der nötigen Autofahrten und bereiten die Grundlage für unterjährige Verbrauchsinformationen. Für das Jahr 2022 lag die Funkquote bei 48,1 Prozent – das ist eine Steigerung um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Smarte Lösungen helfen bei der CO₂-​Einsparung Vermieter:innen und Immobilienverwaltungen bietet ista mit dem ESG-​Manager (Environmental, Social, Governance) eine Lösung, mit der sich Daten effizient managen lassen. Das Tool erfasst Energieverbräuche, CO₂-​Emissionen und damit verbundene Kosten. Die App EcoTrend informiert Bewohner:innen einer Immobilie über den monatlichen Verbrauch an Wärme und Warmwasser und erfüllt damit die Anforderung der aktuellen Heizkostenverordnung (HKVO) zur monatlichen Verbrauchsinformation. Vermieter:innen melden die Bewohner dafür einfach im ista Webportal an. Seit Anfang 2022 wurde EcoTrend bereits für über 1,7 Millionen Nutzer aktiviert. Der Service MinuteView unterstützt beim Energiemanagement von Gewerbeimmobilien wie Bürogebäuden, Einkaufszentren oder Gewerbeparks. Das System erfasst alle Strom-​, Gas-, Wasser-​ und Wärmeverbrauchsdaten und schafft Transparenz über Gebäude-​, Standort-​ und Ländergrenzen hinweg. Die Praxis zeigt, dass MinuteView den Energieverbrauch von Gewerbeimmobilien um bis zu 15 % reduziert. Das System kann staatlich gefördert werden und ist derzeit bereits mit 37.000 aktiven Messstellen in zwölf Ländern im Einsatz. Nutzerverhalten ist entscheidender Hebel zum Energiesparen Ziel ist es, ein bewusstes Verhalten in Bezug auf CO₂-​Reduktion und Nachhaltigkeit zu fördern. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt unter anderem eine anonymisierte Auswertung der ista Daten für durch Erdgas beheizte Mehrfamilienhäuser: Im Energiekrisenjahr 2022 wurden witterungsbereinigt sieben Prozent weniger Heizenergie verbraucht als im Vorjahr, vermutlich durch bewusstes Verbrauchsverhalten. „Das ist eine beachtliche Einsparung, die zeigt, dass das Nutzerverhalten ein entscheidender Hebel zum Energiesparen ist“, betont Hagen Lessing. „Je genauer Nutzer ihren Energieverbrauch kennen, desto gezielter können sie ihn steuern – und wir unterstützen sie dabei.“ Nachhaltige Lieferketten im Fokus ista arbeitet zudem kontinuierlich daran, den CO2-​Ausstoß der Lieferketten zu reduzieren und prüft dafür jeden Lieferauftrag im Hinblick auf Emissionen, Kosten und Flexibilität. Der CO2-​Fußabdruck der Lieferkette durch Luft- und Seefracht sowie Lkw-​Transporte lag 2022 bei 1.751 Tonnen. Bereits heute arbeitet der Immobiliendienstleister vorrangig mit Partner:innen zusammen, die sich selbst ambitionierte Nachhaltigkeitsziele setzen. Zusätzlich vereinbart ista bis Ende 2023 Nachhaltigkeitsziele mit ausgewählten strategischen Lieferant:innen. Weitere Kennzahlen und Ergebnisse finden Sie im aktuellen Fortschrittsbericht 2022/23 Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Daten

ista schafft erstmals aktuelle Transparenz beim Heizenergie-Verbrauch

Immobiliendienstleister ista schafft erstmals aktuelle Transparenz beim Heizenergie-Verbrauch Mit einer völlig neuen digitalen Anwendung schafft der Immobiliendienstleister ista mit Sitz in Essen zum ersten Mal in Deutschland aktuelle Transparenz beim Verbrauch von Heizenergie. Das ista „Heiz-​O-​Meter“ wertet laufend aktuelle Monatsdaten von rund 350.000 Haushalten aus und ermittelt daraus jeweils zur Monatsmitte den tatsächlichen Verbrauch von Heizenergie des Vormonats in ganz Deutschland, in den einzelnen Bundesländern und in den 20 größten Städten. Dazu werden die Daten anonymisiert, gewichtet und mit Daten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. So entstehen aktuelle, repräsentative, witterungsbereinigte und vergleichbare Werte. Bislang erfuhren Mieter:innen regelmäßig erst viele Monate nach dem Ende einer Heizperiode mit der Jahresverbrauchsabrechnung, wie viel Heizenergie sie im vergangenen Winter verbraucht haben. „Unsere breite Datenbasis für ganz Deutschland gibt uns die Möglichkeit, den bisherigen Blindflug beim Heizen zu beenden. Mit dem von uns entwickelten ista Heiz-​O-​Meter nutzen wir diese Daten und schaffen zum ersten Mal aktuelle Transparenz über den Verbrauch von Heizenergie noch während der laufenden Heizperiode“, sagte ista CEO Hagen Lessing bei der Deutschland-​Premiere des ista „Heiz-​O-​Meters“ im Reichstagsgebäude in Berlin. ista „Heiz-​O-​Meter“ leistet Beitrag zum Gelingen der Wärmewende Das ista „Heiz-​O-​Meter“ ist kostenlos und ab sofort unter der Internetadresse www.heiz-​o-​meter.de frei zugänglich. Neben aktuellen Verbrauchswerten sind auch nach Energieträgern aufgeschlüsselte Daten sowie Übersichten für die einzelnen Bundesländer und die 20 größten deutschen Städte jederzeit mit nur einem Klick abrufbar. „Mit dem ista Heiz-​O-​Meter können nicht nur Mieterinnen und Mieter ihr Heizverhalten auf Basis der allgemeinen Verbrauchsentwicklung besser einordnen, auch die Politik erfährt nun so früh und verlässlich wie nie zuvor, wie sich der Energieverbrauch im Wohnungssektor entwickelt. So kann sie bei Bedarf rechtzeitig im Interesse der Versorgungssicherheit aktiv werden. Wir sind überzeugt, dass die neue Transparenz durch das ista Heiz-​O-​Meter zu einem wichtigen Baustein für das Gelingen der Wärmewende wird. Nur, wer seinen aktuellen Verbrauch kennt, kann sein Verhalten bewusst steuern. Und Energie zu sparen, ist immer noch der beste Weg, um CO2-​Emissionen zu vermeiden“, so Lessing. ista erwartet deutliche Heizkostensteigerungen für viele Mieter:innen in der laufenden Heizperiode Auf Basis aktueller Verbrauchsdaten geht ista davon aus, dass viele Mieter:innen für die laufende Heizperiode mit deutlich steigenden Heizkosten rechnen müssen. Allein in der Zeit von September bis November 2023 ist der Verbrauch der privaten Haushalte an Heizenergie witterungsbereinigt um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen. Im Zeitraum September bis November 2023 lag der Wärmeverbrauch in Deutschland nach Analysen von ista wieder mindestens auf dem Niveau wie vor der Energiekrise. Das sparsamere Verhalten des vergangenen Winters wiederholt sich damit in diesem Jahr bislang nicht. „Es sieht ganz danach aus, dass die Menschen im Vergleich zum letzten Winter wieder großzügiger heizen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wiegen sich offenbar in der vermeintlichen Sicherheit gesunkener Energiepreise“, sagte Lessing. Tatsächlich aber sei das Preisniveau insgesamt in diesem Winter deutlich höher als im Vorjahr. Zwar hätten die Großhandelspreise für Heizöl und Erdgas seit den jeweiligen Spitzen im vergangenen Jahr wieder nachgegeben. Dennoch müsse für die laufende Heizperiode mit einem Anstieg den Brennstoffkosten für Erdgas um rund 61 Prozent und für Heizöl um rund 34 Prozent gegenüber den durchschnittlichen Kosten des Vorjahres (unter Berücksichtigung der Dezemberhilfe) gerechnet werden. In der Folge sei mit höheren Kosten für eine durchschnittliche Wohnung von 70 m² bei Erdgas um zu 71 Prozent bzw. Mehrkosten von 460 € zu rechnen. „Hier lauert eine echte Kostenfalle für viele Mieterinnen und Mieter. Deshalb ist Aufklärung und regelmäßige Transparenz so wichtig“, so Lessing. Aktuelle repräsentative Umfrage zeigt größere Sorglosigkeit beim Heizen: Fast jeder Zweite rechnet mit gleichen oder niedrigeren Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr Eine größere Sorglosigkeit beim Heizen spiegelt sich auch in den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage wider, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von ista Anfang Dezember 2023 mit mehr als 2000 Teilnehmer:innen durchgeführt hat. Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab an, für diesen Winter mit gleichen oder sogar niedrigeren Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Lediglich 36 Prozent erwarten höhere Heizkosten. 13 Prozent sind unsicher. „Fast jedem Zweiten droht bei der jährlichen Heizkostenabrechnung im nächsten Jahr eine unangenehme Überraschung. Mehr Heizkosten-​Transparenz ist relevanter denn je“, betonte Lessing. Die Umfrage zeigt auch den Wunsch vieler Menschen nach mehr und besseren Informationen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) wünschen sich monatliche Heizkosten-​Abrechnungen. Davon würden 60 Prozent die größere Transparenz nutzen, um ihren Energieverbrauch zu senken. Ebenfalls mehr als die Hälfte (55 Prozent) würde sparsamer heizen, wenn ihnen nicht nur monatliche, sondern tagesaktuelle Informationen über ihren Wärmeverbrauch vorlägen. „Die Antworten zeigen, dass die Mehrheit der Menschen mehr Informationen möchte, um bewusster heizen zu können. Das ist eine gute Nachricht. Umso wichtiger ist es daher, den Weg für mehr Informationen freizumachen. Hier ist die Politik gefordert“, sagte Lessing. Mit Blick auf die endende Energiepreisbremse sagte Lessing: „Die Zeit dauerhaft preiswerter Energie ist erst einmal vorbei. Wir tun gut daran, die Realität der im Vergleich zu den Vorkrisenjahren höheren Energiekosten zu akzeptieren, denn staatliche Hilfen können nur kurzfristig eine Lösung darstellen. Ein informierter Umgang mit Energie wird daher noch wichtiger – bei Erdgas, Heizöl und Fernwärme gleichermaßen." Insgesamt zeigen die Umfrageergebnisse, dass Energiesparen für die Menschen eine hohe Relevanz hat. Für 77 Prozent ist das Hauptmotiv, Geld zu sparen. Der Klimaschutz rangiert bereits auf Platz zwei. 37 Prozent wollen mehr für die Umwelt tun. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Digitalisierung

ista digitalisiert mehr als 400 Bahnhofsgebäude

ista digitalisiert mehr als 400 Bahnhofsgebäude für intelligentes Energiemanagement Digitale Erfassung und Abrechnung der Energieverbräuche Installation und Austausch von mehr als 40.000 Messgeräten in rund 8.000 Nutzeinheiten Basis für ESG-​Strategie und nachhaltiges Immobilienportfoliomanagement Die Deutsche Bahn und der Immobiliendienstleister ista machen deutsche Bahnhöfe smart. Dank digitaler Messtechnik in 413 Bahnhofsgebäuden werden Energieverbräuche noch transparenter und Energie effizienter einsetzbar. Dafür werden in circa 8.000 Nutzeinheiten mehr als 40.000 Messgeräte ausgetauscht oder neuinstalliert. Von der digitalen Erfassung der Heiz- und Kälteenergie-​ sowie Wasserverbräuche und dem datenbasierten, nachhaltigen Management der Liegenschaften profitieren neben der Eigentümerin Deutsche Bahn auch die Mieter:innen von Verkaufs-​ und Gastronomieflächen in den Bahnhöfen. Nachhaltiges Immobilienmanagement als Ziel Der Nutzen der digitalen Messsysteme geht weit über Transparenz und Genauigkeit der Energieverbräuche hinaus. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage dafür, aktiv Energiekosten und CO 2 -​Emissionen einzusparen. Spezialimmobilien wie Bahnhofsgebäude stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Die besondere Gebäudestruktur mit großen Flächen und sehr unterschiedlichen Messstellen macht die Ausstattung mit fernauslesbaren Messgeräten zu einer Herausforderung. Die teilweise offenen Konstruktionen, große und hohe Räume bedingen einen erheblichen Heizenergiebedarf. Der Gesamtverbrauch der einbezogenen Bahnhofsgebäude liegt aktuell jährlich bei mehr als 100.000 MWh. Bestandsaufnahmen in sechs Monaten „Eine Bestandsaufnahme dieser Größenordnung in gerade einmal einem halben Jahr ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Doch das Ziel, anderen dabei zu helfen, den Energieverbrauch zu monitoren, Energiekosten zu reduzieren und somit letztendlich CO 2 einzusparen, spornt uns an“, sagt Oliver Schlodder, Chief Sales Officer (CSO) der ista Gruppe und im ista Vorstand auch für Gewerbe-​ und Industrieimmobilien verantwortlich. Christoph Klinck, Tribe Lead Commercial & Industrial bei ista, ergänzt: „Bahnhofsgebäude sind aufgrund der massiven Bausubstanz und ihrer Weitläufigkeit ausgesprochen komplexe Immobilien. Eine zukunftsfähige Funkinfrastruktur und digitale Messtechnik sind essenziell, um eine ESG-​Strategie zu erarbeiten und Immobilienportfolios nachhaltig zu betreiben.“ Innerhalb von sechs Monaten nimmt ista für jedes Bahnhofsgebäude eine Standortbewertung durch Projektingenieure vor. Diese beinhaltet die Analyse der Gebäudestruktur und der Messtechnik vor Ort. Daraus abgeleitet und die Vorgaben der Heizkostenverordnung berücksichtigend definiert ista einen Maßnahmenplan, um die jeweilige Liegenschaft optimal auszustatten, und setzt diesen anschließend eng abgestimmt mit der Deutschen Bahn um. „Die Deutsche Bahn macht sich in vielerlei Hinsicht für Nachhaltigkeit und Klimaschutz stark. Einen wichtigen Hebel stellen dabei auch unsere Bahnhöfe dar. Wir freuen uns, die seit 2013 währende Zusammenarbeit mit ista zu intensivieren, um unsere Bahnhöfe mittels Digitalisierung und intelligentem Energiemanagement gemeinsam zukunftsfit zu machen“, sagt Horst Mutsch, Bereichsleiter Vertrieb Commercial, bei der DB Station&Service AG. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Überraschende Entwicklung: Heizkosten 2022 fallen bei Gas moderat aus

Heizkosten 2022 fallen bei Gas überraschend moderat aus Mieter:innen mit Gasheizung können im Durchschnitt mit Rückerstattung eines kleinen Teils ihrer für 2022 geleisteten Vorauszahlungen rechnen. Die Brennstoffkosten fallen im Vergleich zu 2021 im Schnitt um rund drei Prozent geringer aus, wie eine von ista auf Basis von 157.000 bereits vorliegenden Heizkostenabrechnungen durchgeführte Analyse ergab. Mit enormen Kostenanstieg müssen Mieter:innen hingegen für 2023 rechnen, wie eine ista-​Musterrechnung zeigt. In den nächsten Wochen und Monaten erhalten Mieter:innen ihre Heizkostenabrechnung für 2022. Doch die Erhöhungen der Erdgastarife bekommen sie darin kaum zu spüren. Unter Berücksichtigung der Dezemberhilfe werden durchschnittlich 6,7 Cents für eine Kilowattstunde Erdgas fällig – kaum mehr als im Vorjahr (5,8 Ct/kWh). Aktuell bewegt sich der Gaspreis auf den Vergleichsportalen bei etwa 12 Cents pro kWh. „Das aktuelle Preisniveau kommt mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an. Die Mehrheit bekommt die Preise erst im laufenden Jahr voll zu spüren “, sagt ista-​Chef Hagen Lessing. Kostendämpfend wirkte zudem ein starker Rückgang des Gasverbrauchs. Bei den ausgewerteten 17.000 Mehrfamilienhäusern ist der Gasverbrauch im vergangenen Jahr um 17 Prozent zurückgegangen, wobei zehn Prozent auf die milde Witterung und sieben Prozent auf sparsames Nutzerverhalten zurückzuführen sind. Dabei konzentrierten sich die Sparanstrengungen der Verbraucher:innen auf die zweite Jahreshälfte – bei einem gleichbleibenden Engagement über 12 Monate läge die Einsparleistung sogar bei 14 Prozent. Die Brennstoffkosten pro Wohnung sind bei Gas um drei Prozent gesunken. „Die milde Witterung, erhebliche Sparanstrengungen der Verbraucher und die Dezemberhilfe haben die Preissteigerungen im Schnitt mehr als ausgeglichen“, so Hagen Lessing. Wurde die Abschlagszahlung auf Vorjahresniveau bemessen, können viele Mieter:innen daher mit einer ausgeglichenen Abschlussrechnung oder sogar einer Rückzahlung rechnen. Weniger Freude dürfte bei Nutzer:innen von Öl- und Fernwärmeheizungen aufkommen, wenn sie in den nächsten Wochen und Monaten die Heizkostenabrechnung 2022 erhalten. Während der Schock zwar bei Fernwärmenutzer:innen mit sechs Prozent höheren Brennstoffkosten noch weitestgehend ausbleibt, zahlen Ölheizungsnutzer:innen für 2022 im Schnitt 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Musterrechnung zu möglichen Heizkosten 2023 Wie werden sich die Heizkosten wahrscheinlich im Jahr 2023 entwickeln? Antwort gibt eine Musterrechnung für eine 70qm-​Musterwohnung für die drei häufigsten Brennstoffarten. Bei Erdgas rechnet ista auf dem aktuellen Preisniveau von 12 Ct/kWh im günstigsten Fall mit einem Anstieg der Heizkosten um 58 Prozent – vorausgesetzt die Verbraucher bleiben bis Jahresende unverändert sparsam und die Temperaturen milde wie im Vorjahr. In einem weniger optimistischen Szenario kommt es zu Mehrkosten von bis zu 116 Prozent – wenn sich etwa Heizverhalten und Witterung auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2021 bewegen. Die Musterrechnung für Heizöl zeigt einen weiteren Anstieg zwischen 28 und 68 Prozent. Bei Fernwärme können Verbraucher:innen dank Preisbremse mit einer Kostenentlastung zwischen zehn und 31 Prozent rechnen – vorausgesetzt die Preisbremse wirkt für ihren gesamten Heizenergiebedarf. „Ein sparsames Nutzerverhalten bleibt entscheidend zur Überwindung der Energiekrise und es ist wichtig, dass wir unsere Sparanstrengungen ausbauen“, so Lessing weiter. „Rückerstattungen sind für die betroffenen Mieter natürlich erfreulich, aber eigentlich mit Blick auf das laufende Jahr genau das falsche Signal.“ Entlastung durch angepasste Abschläge und regelmäßiges Verbrauchsfeedback „Vermieter und Mieter sollten die Abschläge unbedingt an das neue Preisniveau anpassen oder entsprechende Rücklagen bilden. Andernfalls droht ein echter Schock mit der Abrechnung für 2023, die im Jahr 2024 den Mietern zugeht“, sagt Lessing. „Die seit 2022 verpflichtende monatliche Info über den Heizverbrauch an die Mieter ist ebenso ein wertvoller Helfer in der aktuellen Situation. Nur durch schnelle Verbrauchs-​ und Kostentransparenz können Mieter ihr Verhalten zielgerichtet anpassen.“ ista unterstützt bereits 1,7 Millionen Mieterhaushalte mit aktuellen Verbrauchsinformationen - via App, Mail oder Brief. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen