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Heizen

Fußballspieler erzeugen genug Energie, um drei Monate zu heizen

Fußball-EM: Spieler könnten Durchschnittswohnung mit freigesetzter Energie mehr als drei Monate beheizen Die Gruppenphase der Fußball-​Europameisterschaft ist gespielt, inzwischen stehen auch die Begegnungen für das große Finale in Berlin fest. In 50 Spielen wurde gerannt, geköpft, geschossen und gejubelt. Nun steht noch das Finale an, bei dem am 14.7. im Berliner Olympiastadion der neue Europameister gekürt wird. Bis dahin werden in nur einem Monat insgesamt 51 Spiele stattgefunden haben. Dass der Lieblingssport der Deutschen eine schweißtreibende Angelegenheit ist, kann wirklich niemand bestreiten. Besonders beeindruckend wird die Leistung aber, wenn man sieht, wie viel Energie die Spieler erzeugen. Eine Musterrechnung von ista ergibt, dass über alle Spiele der Europameisterschaft hinweg so viel Energie verbrannt wird, dass sich eine durchschnittliche deutsche Wohnung damit knapp 99 Tage beheizen ließe. Die Laufleistung eines einzelnen Spielers, der alle sieben Spiele einschließlich Finale absolviert, würde die Wohnung immer noch rund einen halben Tag erwärmen. „Nicht einkalkuliert haben wir die Energie der Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Tribünen und vor dem Fernseher. Damit könnten wir vermutlich eine ganze Stadt heizen“, sagt Caren Altpeter, Sprecherin bei ista. In einem 90-​minütigen Spiel verbrennt ein Fußballprofi rund 1.500 Kilokalorien (kcal) – bei 22 Feldspielern sind das also 33.000 kcal. Da insgesamt 36 Gruppen-​ und 15 K.O.-​Spiele inklusive Finale bestritten werden, verbrennen die Spieler über den gesamten Turnierverlauf 1.683.000 kcal, was rund 1.955 Kilowattstunden (kWh) entspricht. Eine Musterwohnung mit 70 Quadratmetern Fläche und zwei Bewohner:innen hatte 2023 einen Heizenergieverbrauch von 7.248 kWh. Mit der von den Fußballern während der EM verbrannten Energie ließe sich diese Wohnung also rund 99 Tage oder etwas länger als drei Monate beheizen. Bei einem Erdgaspreis von 12 Cent pro kWh würde es rund 234 Euro kosten, mit der Heizung die gleiche Energie abzurufen, die alle Spieler während der gesamten Europameisterschaft verbrennen. Finalist verbrennt so viel wie eine Woche Heizbetrieb Wenn der künftige Europameister den Pokal überreicht bekommt, wird er inklusive Finale insgesamt sieben Spiele absolviert haben. Die Gewinnermannschaft hat dann insgesamt 115.500 kcal verbrannt, was rund 134 kWh entspricht. Eine Durchschnittswohnung ließe sich mit derselben Energie fast eine Woche beheizen. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Nachhaltigkeit

ista treibt CO2-Reduktion an: Hälfte des Fuhrparks schon elektrisch

ista sorgt für CO2-Einsparung: Mehr als die Hälfte des Fuhrparks bereits elektrisch Lösungen für Transparenz – vom Mehrfamilienhaus über Gewerbeliegenschaften bis hin zum Formel-​1-​Unternehmen Belegschaft leistet insgesamt mehr als 5.000 Stunden gemeinnützige Arbeit Netto-​Null CO₂-​Emissionen bis 2030 geplant Essen, 26.06.2024. Immobilienbesitzer und Bewohner:innen gewinnen durch die Angebote des Essener Immobiliendienstleisters Transparenz über ihren Heizverbrauch, auf deren Basis sie ihren eigenen CO2-​Fußabdruck verkleinern können. Im Vergleich zu 2018 betrug 2022 die durchschnittliche CO2-​Einsparung bei Liegenschaften mit Heizkostenabrechnung pro Mieteinheit 8,55 Prozent. Ein Schlüsselelement sind fernauslesbare Zähler als Basis für die monatliche Verbrauchsinformation, die ista heute bereits für rund zwei Millionen Haushalte bereitstellt. Gleichzeitig war im Berichtsjahr 2023 bereits mehr als die Hälfte des 364 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks mit einem Hybrid-​ oder vollelektrischen Motor ausgestattet. Bis Ende 2028 soll die gesamte Flotte elektrisch unterwegs sein. „Die ehrgeizigen Klimaziele der EU sind nur mit einer erfolgreichen Wärmewende im Gebäude zu erreichen. Damit die Menschen aber aktiv etwas verändern können, müssen sie erst einmal wissen, wo sie stehen. Diese Klarheit zu schaffen ist die Schnittmenge aller unserer Aktivitäten, Services und Produkte und auch die Voraussetzung für unseren eigenen Weg zur Klimaneutralität bis 2030“, sagt Hagen Lessing, CEO von ista. Mehr Klarheit für Gebäudeeigentümer und -​verwalter Mit dem ESG-​Manager hat ista 2023 eine Lösung gestartet, die in kürzester Zeit schon 60 große Unternehmen mit mehr als 7.000 Gebäuden Klarheit über Verbräuche, Emissionen und Kosten verschafft und dies gebäudebezogen und portfolioweit. Ab Juli 2024 wird mit der Umsetzung der CSRD-​Richtlinie in nationales Recht ESG für viele Unternehmen eine Pflichtaufgabe, in deren Rahmen sie unter anderem die CO2-​Intensität ihres Immobilienbestands ausweisen müssen. Die Lösung MinuteView richtet sich an Eigentümer:innen und Verwalter:innen von Gewerbeimmobilien. Sie sammelt alle Energiedaten und bereitet diese in einem Dashboard auf. Damit lassen sich Einsparpotenziale von 15 Prozent erzielen. Darüber hinaus ist MinuteView ideal an den Messstellenbetrieb von ista angebunden. Wie neuerdings etwa bei Formel-​1-​Unternehmen: Vom Messstellenbetrieb über granulare Datenerfassung bis hin zur Energiebeschaffung versorgt ista seit 2023 verschiedene Rennteams mit allen Daten für die CO2-​Bilanzierung. Mit der 2023 erfolgten Übernahme des spanischen Dienstleisters Wintel/Habidat, bietet ista Gebäudeeigentümer:innen nun auch einen Service für die smarte Heizungssteuerung an. Hiermit lassen sich selbst mit älteren Heizungen Einsparungen von bis zu 30 Prozent erzielen. Die Heizenergie wird aktiv und automatisch reguliert und an den tatsächlichen Bedarf im Gebäude angepasst. Insgesamt sind aktuell 150 Geräte der mehrfach ausgezeichneten Lösung in Spanien, Deutschland, Italien und der Schweiz installiert. Rekordbeteiligung beim Corporate Volunteering Auch soziale Aspekte von Nachhaltigkeit standen 2023 im Fokus. Mitarbeiter:innen von ista wird ermöglicht, sich mittels Corporate Volunteering gesellschaftlich zu engagieren. Das Ziel von 5.000 Stunden im Jahr wurde 2023 übertroffen: Insgesamt haben sich Mitarbeiter:innen von ista ganze 5.156 Stunden für soziale und ökologische Belange eingesetzt. So wurde am Corporate Volunteering Day in Essen fleißig Müll gesammelt und auch in Frankreich und Polen war man aktiv, etwa in einer Notunterkunft für Obdachlose und in einem Recyclingzentrum. Über das gesamte Jahr war auch wieder das Programm „ista macht Schule“ in Aktion, bei dem Mitarbeiter:innen Schulstunden gestalten und Kindergartenkinder und Schüler:innen interaktiv über Energieverbräuche informieren. Hier geht es zum Fortschrittsbericht. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Daten

Bonn, Stuttgart und Dresden: Deutschlands sparsamste Heizstädte

Bonn, Stuttgart und Dresden heizen am sparsamsten in Deutschland Wo wird am sparsamsten geheizt? In der laufenden Heizperiode liegt Bonn an der Spitze: In der Bundesstadt gehen die Menschen vergleichsweise sparsam mit ihrer Heizenergie um. Liegt der Verbrauch witterungsbereinigt im Bundesdurchschnitt rund neun Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, wurde in Bonn lediglich vier Prozent mehr Heizenergie verbraucht. Auf den weiteren Podiumsplätzen folgen Dresden und Stuttgart mit rund sechs Prozent Mehrverbrauch. Schlusslicht im Vergleich der 20 größten Städte Deutschlands ist Wuppertal – hier ist der Heizenergieverbrauch witterungsbereinigt mit 19 Prozent fast ein Fünftel höher als im letzten Winter. Insgesamt liegt der Mehrverbrauch von Heizenergie nur in sieben der 20 größten Städte unter dem Bundesdurchschnitt. Das ist das Ergebnis des ista Heiz-​O-​Meters , das seit Ende 2023 erstmals Transparenz über den Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode liefert. Im Frühjahr kürt ista die „coolste City Deutschlands“ mit dem Heiz-​O-​Meter-​Cup. Die Metropole mit dem sparsamsten Heizverbrauch in der kompletten Saison erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro. Stuttgart sparsam im Dezember Betrachtet man lediglich den Dezember, so ist den Menschen in Stuttgart Bemerkenswertes gelungen: Gegenüber dem Dezember 2022 verbrauchten sie witterungsbereinigt zwei Prozent weniger Energie. In der Monatswertung folgen Bochum und Leipzig mit einem Mehrverbrauch von rund vier Prozent. Der Bundessschnitt lag bei einem Plus von sieben Prozent. Auszeichnung für sparsames Heizen Um einen besonderen Anreiz zu schaffen, Energie zu sparen, lobt ista den Heiz-​O-​Meter Cup aus und kürt die „coolste City Deutschlands“. Damit wird am Ende der Heizperiode die Metropole prämiert, die im Heiz-​O-​Meter Ranking der 20 größten Städte an erster Stelle steht. Die Stadt mit den sparsamsten Heizer:innen im Zeitraum von September 2023 bis einschließlich April 2024 erhält neben einer Trophäe ein Preisgeld von 15.000 Euro, das in die energetische Verbesserung eines öffentlichen Gebäudes wie einer Schule oder einer Bibliothek investiert wird. Gerade Städte sind von den Herausforderungen der Wärmewende besonders getroffen. Hier will ista ein Zeichen setzen und die „coolste City“ besonders unterstützen. Gleichzeitig ist der Heiz-​O-​Meter Cup ein Anreiz für alle Bürger:innen, mit ihrem Heizverhalten einen Teil zum großen Ganzen beizutragen. ista Heiz-​O-​Meter schafft erstmals Transparenz Das ista "Heiz-​O-​Meter" wertet laufend aktuelle Monatsdaten von rund 350.000 Haushalten aus und ermittelt daraus jeweils zur Monatsmitte den tatsächlichen Verbrauch von Heizenergie des Vormonats in ganz Deutschland, in den einzelnen Bundesländern und in den 20 größten Städten. Dazu werden die Daten anonymisiert, gewichtet und mit Daten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. So entstehen aktuelle, repräsentative, witterungsbereinigte und vergleichbare Werte. Mit dem ista Heiz-​O-​Meter besteht erstmalig aktuelle Transparenz über den Verbrauch von Heizenergie noch während der laufenden Heizperiode. Indikator für zum aktuellen Heizverbrauch der Stadt für Politik und Verwaltung Mit dem Heiz-​O-​Meter möchte ista seinen Beitrag zur Wärmewende leisten: Die aktuellen und verlässlichen Daten können in Städten und Gemeinden als eine fundierte Wissensbasis bei der Planung der Wärmewende und der Überprüfung von Energiesparmaßnahmen im Wärmesektor dienen. CEO Hagen Lessing erklärt: „Mit dem ista Heiz-​O-​Meter können nicht nur Mieterinnen und Mieter ihr Heizverhalten auf Basis der allgemeinen Verbrauchsentwicklung besser einordnen, auch Politik und Verwaltung erfahren nun so früh und verlässlich wie nie zuvor, wie sich der Wärmeenergieverbrauch vor Ort entwickelt.“ Bezogen auf den Städte-​Wettbewerb für Kommunen sagte Lessing: „Mit unserer Aktion ‚Coolste City‘ setzen wir auf spielerisch Weise Impulse, sich mit dem Thema Heizen zu beschäftigen. Nur wer seinen aktuellen Verbrauch kennt, kann sein Verhalten bewusst steuern. Und Energie zu sparen, ist immer noch der beste Weg, um CO2-​Emissionen zu vermeiden.“ Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Digitalisierung

Mit neuem Heizkosten-Prognose -Tool einen Überblick haben

Neues Online-Tool zu Heizkosten-Prognose 2023: Wie Mieter:innen sich schon jetzt ein Bild der zu erwartenden Kosten machen können Temperaturen hoch, Heizung runter: Für die wenigsten Verbraucher:innen ist das in diesem Jahr ein Moment der Entspannung. Die Nebenkostenabrechnung für 2023 stehen noch aus, die meisten Mieter:innen erhalten sie zwischen Mai und Ende Dezember. Der Immobiliendienstleister ista hat die ersten 800.000 erstellten Heizkostenabrechnungen analysiert und erwartet für viele Mieter:innen ein neues Allzeithoch bei den Heizkosten. Orientierung, was auf sie zukommen könnte, gibt ab sofort die ista Heizkosten-​Prognose . Mit dem interaktiven Rechner können sich Verbraucher:innen online einen Richtwert errechnen lassen, wie hoch ihr prognostizierter Heizenergieverbrauch und ihre möglichen Heizkosten für 2023 ausfallen werden. Um eine grobe Schätzung der zu erwartenden Kosten zu erhalten, können Verbraucher:innen eigene Informationen zu Kosten und Verbrauch eingeben oder mit vorgeschlagenen Mittelwerten arbeiten. Darüber hinaus können sie sich auf Basis von 800.000 realen, bereits durch ista für 2023 erstellten Abrechnungen Vergleichswerte anderer Gebäude mit ähnlichen Voraussetzungen ansehen. Außerdem erhalten sie Tipps, wie sie mit einfachen Anpassungen ihren Verbrauch reduzieren können. Die Nutzung des Tools ist kostenfrei. Verbraucher:innen können auch verschiedene Szenarien für Preis und Verbrauch durchrechnen, z.B. auf Basis ihrer letzte Heizkostenabrechnung. Allzeithoch bei den Heizkosten Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kosten je Kilowattstunde bei Fernwärme um rund 7 Prozent, bei Heizöl um etwa 34 Prozent und bei Erdgas um bis zu 44 Prozent. So muss für eine 70 Quadratmeter große Wohnung mit Erdgasheizung oder Fernwärme nach den Analysen von ista mit Heizkosten von mehr als 800 Euro für das Jahr 2023 gerechnet werden. Bei Ölheizungen werden sogar rund 1.100 Euro fällig. „Die aktuellen Preisniveaus kommen mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an. Die tatsächlichen Abrechnungsdaten geben leider keinen Anlass zur Entwarnung, im Gegenteil. Viele Mieterinnen und Mieter werden für die Heizung ihrer Wohnung mehr zahlen müssen als je zuvor. Das sind weder Prognosen noch Schätzungen, sondern reale Daten aus tatsächlichen Abrechnungen“, sagt ista CEO Hagen Lessing. Mangelnde Transparenz sorgt für Überraschungen bei Kosten Viele Verbraucher:innen trifft das unerwartet: Laut einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von ista Anfang Mai 2024 durchgeführt hat, fühlen sich mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) nicht gut über ihre Heizkosten informiert. Hinzu kommt: Rund ein Drittel der Befragten hat die Auswirkungen bereits selbst an sich und seinem Heizverhalten beobachtet und war demnach schon einmal unangenehm von der Heizkostenabrechnung überrascht. Für gut die Hälfte der Befragten ist die jährliche Abrechnung die Hauptinformationsquelle für die eigenen Energiekosten. Jede:r Vierte erfährt davon über Medienberichte. Auffällig ist, dass sich gerade jüngere Menschen weniger gut über ihre Heizkosten informiert fühlen (50 Prozent gegenüber 35 Prozent über alle Altersgruppen). Heiz-​Update wie bei einer Banking-​App würde Verbraucher:innen beim sparsamen heizen helfen Zielführender wäre es, sich während der laufenden Heizperiode fortlaufend zu informieren. Doch nur knapp 20 Prozent der Mieter:innen erhalten eine monatliche Verbrauchsübersicht über ihren Heiz- und Warmwasserverbrauch. 60 Prozent der Mieter:innen wissen nicht, dass ihnen diese gesetzlich zusteht, wenn in ihrem Gebäude fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. Diese sind bis 2026 nachzurüsten. Laut Umfrage wünschen sich jedoch 63 Prozent der Befragten mindestens eine monatliche Transparenz über ihren Heizverbrauch, um beim bewussten Umgang mit Energie unterstützt zu werden. Jede:r zweite:r Befragte:r (48 Prozent) wünscht sich sogar eine noch detailliertere Information mit täglichen Werten ähnlich wie bei einem Bankkonto. „In Sachen Transparenz gibt es einen enormen Nachholbedarf. Die Menschen wollen mehr Informationen und ihren Verbrauch ganz offensichtlich besser und selbstbestimmter steuern. Deshalb wird es dringend Zeit, dass wir ihnen dafür mehr Möglichkeiten an die Hand geben“, sagt Lessing. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Die Heizkosten 2023 erreichen Rekordhoch

Überraschung für viele Mieter:innen - Heizkosten 2023 steigen auf Allzeithoch Hohe Energiekosten kommen mit Zeitversatz bei Verbraucher:innen an Erstmals mehr als 1.000 Euro/Jahr für 70 m2 bei Ölheizung Kosten steigen bei Erdgas und Öl um mehr als 30 Prozent ista will mehr Verbrauchs-​ und Kostentransparenz für Verbraucher:innen Die Heizkostenabrechnung 2023, die Mieter:innen im Jahr 2024 zugeht, wird für viele zu einer unangenehmen Überraschung: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kosten je Kilowattstunde bei Fernwärme um rund 7, bei Heizöl um etwa 34 und bei Erdgas um 44 Prozent. Das hat eine Auswertung von rund 800.000 Heizkostenabrechnungen – knapp ein Fünftel aller jährlichen Verbrauchsabrechnungen von ista – ergeben, die der Immobiliendienstleister ista bereits für das Jahr 2023 erstellt hat. „Die aktuellen Preisniveaus kommen mit erheblichem Zeitversatz bei den Verbrauchern an. Die tatsächlichen Abrechnungsdaten geben leider keinen Anlass zur Entwarnung, im Gegenteil. Viele Mieterinnen und Mieter werden für die Heizung ihrer Wohnung mehr zahlen müssen als je zuvor. Das sind weder Prognosen noch Schätzungen, sondern reale Daten aus tatsächlichen Abrechnungen“, sagt ista CEO Hagen Lessing. Die Ergebnisse von zahlreichen Verbraucherportalen, die in den letzten Wochen Entspannung bei den Heizkosten signalisierten, spiegeln damit nicht den Durchschnitt der tatsächlich abgerechneten Kosten wider. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung mit Erdgasheizung oder Fernwärme muss nach den Analysen von ista mit Heizkosten von mehr als 800 Euro für das Jahr 2023 gerechnet werden. Bei Ölheizungen werden sogar rund 1.100 Euro fällig. „Nach allem, was wir wissen, dürfte das ein wenig erfreuliches Allzeithoch bei den Heizkosten sein,“ so Lessing. Ista geht davon aus, dass sich der Trend aus den ersten 800.000 Abrechnungen für 2023 auch für die noch ausstehenden verfestigt. „Auf Basis von knapp einem Fünftel aller Abrechnungen, die wir im Laufe eines Jahres erstellen, sind erfahrungsgemäß valide Einschätzungen für das Gesamtjahr 2023 möglich und aussagekräftig“, so Lessing. ista will mehr Kosten-​ und Verbrauchstransparenz „Die Kostensteigerungen und die Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher laufen so stark auseinander, dass mehr Transparenz bei Verbrauch und Kosten dringender erforderlich ist, denn je“, so Lessing. ista bietet deshalb ab sofort einen neuen Service an: Mit der ista Heizkosten-​Prognose können sich Verbraucher:innen online einen Richtwert ermitteln, wie hoch ihre Heizkosten für 2023 voraussichtlich ausfallen werden. Sie können dazu eigene Informationen zu Kosten und Verbrauch eingeben oder mit vorgeschlagenen Mittelwerten arbeiten. Darüber hinaus können sie sich auf Basis der 800.000 bereits vorliegenden Abrechnungen Vergleichswerte anderer Gebäude mit ähnlichen Voraussetzungen ansehen und erhalten Tipps, wie sie mit einfachen Anpassungen ihren Verbrauch reduzieren können. Möglichst schon in der kommenden Heizsaison will ista noch einen Schritt weiter gehen. „Wir haben die technischen Möglichkeiten, um die Menschen viel besser und viel aktueller über ihren Heizenergieverbrauch zu informieren. Das ginge schon heute tagesgenau und könnte in einem weiteren Schritt mit einer konkreten Kostenprognose verbunden werden“, sagt ista CEO Hagen Lessing. „Eine App, die tagesaktuelle Transparenz über Heizverbrauch und -​kosten gibt – das ist keine Zukunftsmusik, sondern eigentlich sofort möglich. Leider fehlen hierzu die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir appellieren an den Gesetzgeber, das noch in diesem Sommer zu ändern“, sagt Lessing. Deutsche heizen witterungsbereinigt 5 Prozent mehr als in der Vorjahressaison – außer in Stuttgart In der Heizsaison 2023/24 war es deutlich wärmer als in der Vorjahressaison (Heizbedarf minus zehn Prozent), gleichwohl wurde absolut nur etwas weniger geheizt (minus zwei Prozent). Um den Effekt des milden Winters bereinigt, wurde 5 Prozent mehr geheizt. Das ist das Ergebnis des ista Heiz-​O-​Meters, das seit Ende 2023 erstmals Transparenz über den aktuellen Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode liefert. Stuttgart auf Platz 1 im ista Städte-​Heizranking Anders sieht es in Stuttgart aus: Während in 19 der 20 größten Städte Deutschlands der Heizenergieverbrauch der Haushalte witterungsbereinigt zum Teil beträchtlich über dem Vorjahresniveau lag, haben die Privathaushalte der Baden-​Württemberger Landeshauptstadt witterungsbereinigt ein Prozent sparsamer geheizt als im Winter 2022/23. Als Ansporn für die sparsamste Heizleistung unter den größten Städten des Landes hatte ista zu Beginn der Heizperiode ein Städte-​Heizranking ausgeschrieben. Bei einer Veranstaltung in Berlin überreichte ista CEO Hagen Lessing dem Amtsleiter des Stuttgarter Amtes für Umweltschutz, Andreas Neft, den ista Heiz-​O-​Meter Cup und eine Urkunde. Darüber hinaus erhält die Stadt ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, das für die Erfassung und Verbesserung der Energieeffizienz öffentlicher Gebäude eingesetzt werden soll. Heizkosten und Verbrauch sind für viele Menschen nach wie vor eine „Black Box“ Vielen Menschen ist nach wie vor nicht bewusst, dass sie mehr heizen als sie denken: Laut einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von ista Anfang Mai 2024 durchgeführt hat, glauben fast 90 Prozent der Menschen, weniger oder höchstens so viel wie in der Vorjahressaison zu heizen. Lediglich 4 Prozent halten ihren Bedarf an Heizenergie für höher als vor einem Jahr. Für die meisten Verbraucher:innen kommen die Preissteigerungen überraschend: Rund zwei Drittel gab an, sie rechneten mit gleichen oder sinkenden Heizkosten. Auf die Frage, weshalb Verbraucher:innen schon einmal böse Überraschungen in der Abrechnung erhalten hatten, gab jede:r Dritte an, dass er oder sie das Heizverhalten falsch eingeschätzt hatte. Die wichtigste Informationsquelle für Energiekosten seien neben der Jahresabrechnung – die nur nachträglich informiert – Medienberichte. Laut Umfrage wünschen sich 63 Prozent der Befragten mindestens eine monatliche Transparenz über ihren Heizverbrauch, um beim bewussten Umgang mit Energie unterstützt zu werden. Eine monatliche Information über den Heizverbrauch erhalten aktuell allerdings nur ein Fünftel der Befragten, obwohl dies seit 2022 gesetzlich bei fernablesbarer Ausstattung vorgesehen ist. Jede:r zweite:r Befragte:r (48 Prozent) wünscht sich sogar eine noch detailliertere Information mit täglichen Werten ähnlich wie bei einem Bankkonto. „In Sachen Transparenz gibt es einen enormen Nachholbedarf. Die Menschen wollen mehr Informationen und ihren Verbrauch ganz offensichtlich besser und selbstbestimmter steuern. Deshalb wird es dringend Zeit, dass wir ihnen dafür mehr Möglichkeiten an die Hand geben“, sagt Lessing. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Städte-Ranking zum niedrigsten Heizverbrauch 23/24

Stuttgart hat den niedrigsten Heizverbrauch der größten deutschen Städte in der Heizsaison 2023/24 19 von 20 deutschen Städten mit höherem Heizverbrauch als in Vorsaison Dresden und München auf Plätzen 2 und 3, Bielefeld ist Schusslicht Als einzige Stadt in Deutschland hat Stuttgart in der Heizsaison 2023/24 weniger geheizt als im Vorjahreszeitraum. Während in allen anderen der 20 größten deutschen Städte mehr Heizenergie verbraucht wurde, sparten die Privathaushalte in Stuttgart witterungsbereinigt rund 1 Prozent ein. Zu diesem Ergebnis kommt das ista Heiz-​O-​Meter, mit dem der Immobiliendienstleister ista in der vergangenen Heizperiode erstmals Transparenz über den Verbrauch an Heizenergie in Deutschland, den Bundesländern und den 20 größten Städten geschaffen hat. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Dresden mit einem Mehrverbrauch von einem Prozent, und München, mit zwei Prozent mehr verbrauchter Heizenergie gegenüber dem Vorjahr. Beim Schlusslicht Bielefeld lag der Mehrverbrauch witterungsbereinigt zwölf Prozent höher. Insgesamt wurde in Deutschland in der Heizperiode 2023/24 fünf Prozent mehr Heizenergie verbraucht als ein Jahr zuvor. Nur sechs der 20 betrachteten Städte blieben unter diesem Durchschnittswert. Weniger Sparsamkeit im Westen und im Norden Mit seinem deutlichen Mehrverbrauch ist Bielefeld kein Einzelfall im Westen Deutschlands: Die letzten sechs Plätze des Städterankings über die gesamte Heizsaison belegen Städte aus Nordrhein-​Westfalen. Spitzenreiter im bevölkerungsreichsten Bundesland ist Essen auf Platz 7 der Tabelle. Im Vergleich der Bundesländer erreicht Nordrhein-​Westfalen lediglich den 10. Platz; vorne dabei sind hier Sachsen und Bayern vor Thüringen. Baden-​Württemberg erreicht Platz 5. Die Schlusslichter sind Mecklenburg-​Vorpommern, Schleswig-​Holstein und Niedersachsen. Stuttgart auf Platz 1 im ista Städte-​Heizranking Als Ansporn für die sparsamste Heizleistung unter den 20 größten Städten des Landes hatte der Immobiliendienstleister ista zu Beginn der Heizperiode das ista Heizranking ausgeschrieben. Bei einer Veranstaltung in Berlin überreichte ista CEO Hagen Lessing dem Amtsleiter des Stuttgarter Amtes für Umweltschutz, Andreas Neft, den ista Heiz-​O-​Meter Cup und eine Urkunde. Darüber hinaus erhält die Stadt ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, das für die Erfassung und Verbesserung der Energieeffizienz öffentlicher Gebäude eingesetzt werden soll. „In Stuttgart werden die CO2-​Emissionen der städtischen Liegenschaften intensiv überwacht. Das ist vorbildlich und sollte Schule machen, denn in den meisten Städten in Deutschland ist das bislang noch nicht der Fall. Aktuelle und verlässliche Daten sind entscheidende Grundlagen für die Umsetzung von Klimaschutzplänen“, so ista CEO Hagen Lessing. „Mit unserem Heizranking setzen wir Impulse für mehr Bewusstsein und Transparenz beim Thema Heizen. Nur wer seinen aktuellen Verbrauch kennt, kann sein Verhalten bewusst steuern. Und Energie zu sparen, ist immer noch der beste Weg, um CO2-​Emissionen zu vermeiden“, so Hagen Lessing. „Stuttgart bietet dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Die Haushalte dort heizten sogar noch bewusster als im Winter zuvor. Angesichts der weiterhin hohen Energiepreise halte ich das für ausgesprochen klug und richtungsweisend.“ „Wir müssen in den Kommunen mit der Sanierung des eigenen Gebäudebestandes vorangehen, wenn die Wärmewende gelingen soll, sonst sind wir gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nicht glaubwürdig. Als Landeshauptstadt Stuttgart gehen wir hier auch voran und werden die eigenen Gebäude bis 2030 konsequent mit dem Ziel der Klimaneutralität sanieren“, sagt Amtsleiter Andreas Neft. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

ista SE: Änderungen in der Geschäftsführung

Anke Dassler wird neue CFO, Michaela Hitzberger verantwortet das neu geschaffene Vorstandsressort Technologie, bisheriger CFO Thomas Lemper scheidet aus Die ista SE, ein führendes Unternehmen für Immobiliendienstleistungen und Energiemanagement im Gebäude, verstärkt ihr Vorstandsteam: An der Seite von CEO Hagen Lessing und Chief Sales Officer Oliver Schlodder verantworten ab 1. Juli 2024 Anke Dassler als CFO die Finanzen und Michaela Hitzberger das neue Ressort Technologie. Der bisherige CFO Thomas Lemper verlässt das Unternehmen nach 17 Jahren erfolgreicher Arbeit. Mit Anke Dassler wird eine ausgewiesene Expertin für Finanzen als Chief Financial Officer in den Vorstand berufen. Als Partnerin bei KPMG war sie langjährig als Wirtschaftsprüferin tätig und beriet führende Finanzinstitute bei der Optimierung ihrer Finanzprozesse. Seit 2018 war Anke für Evonik tätig und bekleidete verschiedene Managementrollen im Finanz-​ und Personalressort. Insbesondere als Bereichsleiterin Accounting und Controlling verantwortete sie die Weiterentwicklung der finanziellen Steuerung des Konzerns sowie die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten. Anke Dassler ist Steuerberaterin sowie Certified Public Accountant (Texas, USA). Sie verfügt über einen Master of Business Administration (MBA) der California State University in Personalführung und Finanzen sowie einen MBA in General Management der European School of Management and Technology Berlin (ESMT). Michaela Hitzberger, bereits Chief Technology Officer (CTO) von ista, wird ebenfalls in den Vorstand berufen. Nach Abschluss ihres Studiums übernahm sie verschiedene Positionen in renommierten Unternehmensberatungen wie AFRY, KPMG und Accenture. Seit ihrem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2020 hat sie wesentlich zur Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie beigetragen. Sie spielte zudem eine entscheidende Rolle bei der Transformation des Unternehmens und der Entwicklung von Hardware-​ und Serviceinnovationen. Hitzberger ist Diplom-​Kauffrau und hat in Bamberg sowie Jyväskylä, Finnland studiert. „Anke Dassler ist eine in außergewöhnlicher Weise hoch qualifizierte und erfahrene Finanzmanagerin. Sie wird uns viele neue Impulse geben. Mit ihr wird das Finanzressort eine zentrale Rolle in unserer unternehmensweiten agilen Transformation einnehmen“, sagte ista-​CEO Hagen Lessing. „Michaela Hitzberger hat durch ihre strategische Weitsicht und ihr umfassendes operatives Verständnis in den vergangenen Jahren entscheidend zum Wachstum von ista beigetragen. In ihrem neuen Vorstandsressort werden die Themen Strategie, Technologie und Akquisitionen stimmig miteinander verzahnt und konsequent im Sinne der ista Strategie umgesetzt. Der neu zusammengesetzte Vorstand wird gemeinsam daran arbeiten, dass ista eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung der Immobilienbranche in Europa einnimmt“, ergänzte Hagen Lessing. Thomas Lemper, der bisherige Finanzvorstand von ista, verlässt das Unternehmen nach 17 Jahren erfolgreicher Arbeit. Er hatte den Aufsichtsrat um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen. Der Aufsichtsrat akzeptierte seinen Wunsch mit Respekt und Anerkennung. Lemper begann 2006 als Referent im Konzerncontrolling und übernahm 2009 die Verantwortung für das Controlling im Kernmarkt Deutschland. Nach einer Zeit als Regional CFO in den USA kehrte er 2014 nach Deutschland zurück, um das Konzern-​Controlling zu leiten. 2018 wurde Thomas Lemper zum CFO ernannt. „Thomas Lemper hat die Finanzstruktur von ista erheblich gestärkt und so das Wachstum von ista maßgeblich mitgeprägt. Für seinen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens über viele Jahre sind wir sehr dankbar und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, so Lessing. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


CO2

Durch smarte Heizungssteuerung erfolgreiche Energieeinsparung

Smarte Heizungssteuerung: Energieeinsparung im zweistelligen Bereich Für viele Eigentümer:innen von Gebäuden mit älteren Heizungsanlagen stellt sich die Frage, wie sie diese optimieren können, um Kosten und CO2-Emissionen zu sparen. In einem Pilotprojekt hat ista nachgewiesen, dass sich mehr als ein Viertel der Heizenergie einsparen lässt – ohne aufwändige Maßnahmen oder gar einen Austausch der Heizungsanlage. Selbst bei konservativer Betrachtung sind Einsparungen von bis zu 15 Prozent möglich. Das Mittel zum Zweck: moderne Technologie, konkret: intelligente Algorithmen. In einem unternehmenseigenen Lager in Gladbeck mit einer Logistikfläche von gut 3.000 Quadratmetern hat ista durch den Einsatz seiner smarten Heizungssteuerung innerhalb eines Jahres witterungsbereinigt 26,6 Prozent Heizenergie sowie ca. 30 Tonnen CO2 eingespart. Grundlage dafür ist die Technologie des spanischen Dienstleisters Wintel/Habidat, den ista 2023 übernommen hat. Diese rollt ista nun unter anderem in Deutschland aus. Die smarte Heizungssteuerung sammelt Daten über Heizgewohnheiten sowie Wetterbedingungen und ermittelt mithilfe intelligenter Algorithmen den tatsächlichen Heizbedarf. Darauf basierend reguliert sie automatisch und vorausschauend die produzierte Wärmemenge, damit sie dem tatsächlichen Bedarf möglichst nahekommt. Die Installation erfolgt dabei denkbar einfach und schnell: Die Hardware wird mit den vorhandenen Geräten wie Heizpumpen, Mischventilen und der bestehenden Steuerung verbunden. Dies funktioniert bei nahezu allen gängigen Heizungsanlagen und Energieträgern. „Die smarte Heizungssteuerung ist der nächste konsequente Schritt hin zu größeren Einsparungen. So wichtig es ist, den Heizenergieverbrauch zu monitoren, so muss es künftig mehr darum gehen, die tatsächlichen Verbrauchswerte zu optimieren. Die vorhandene Heizungstechnik ist dabei ein zentraler Hebel. Besonders bei Heizanlagen, die älter als zehn Jahre sind, können die Emissionen durch unsere smarte Heizungssteuerung sofort signifikant reduziert werden – bevor vielleicht in einigen Jahren eine umfassende energetische Sanierung geplant ist“, Oliver Schlodder, Chief Sales Officer (CSO) und Mitglied des Vorstands bei ista. Den Energieverbrauch zu reduzieren ist nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes unerlässlich. Auch kostenseitig profitieren sowohl Mieter:innen als auch die Gebäudeeigentümer:innen, wie eine Beispielrechnung zeigt. Bei einem Bürogebäude mit rund 5.000 Quadratmetern und jährlichen Brennstoffkosten (inklusive mieterseitigem CO2-​Kostenanteil) von 60.000 Euro können Mieter:innen durch die smarte Heizungssteuerung rund 9.000 Euro jährlich sparen. Seitens der Eigentümer:innen sinken die CO2-​Kosten von 5.000 auf 4.000 Euro. Im Gegenzug entstehen in diesem Beispiel gerade einmal Kosten in Höhe von rund 3.000 Euro pro Jahr für den Komplettservice, bestehend aus Hardware, Installation, Monitoring und Optimierung. Der Beispielrechnung liegt die Annahme zugrunde, dass 15 Prozent Heizenergie eingespart werden konnten. Dazu erklärt Product Owner Kevin Strauß: „Die große Vielfalt bei Heizungsanlagen führt auch zu unterschiedlichem Einsparpotenzial. Obwohl das prozentuale Ergebnis bei der gesparten Energie im Rechenbeispiel hinter dem Wert der Pilotinstallation zurückbleibt, entsteht unter dem Strich ein monetärer und ohnehin ein ökologischer Vorteil.“ Die smarte Heizungssteuerung bedeutet für Gebäudeeigentümer:innen also eine minimalinvestive Maßnahme, um die Energieeffizienz der vorhandenen Anlagentechnik zu steigern und dauerhaft Einsparpotenziale zu realisieren. Nach Inbetriebnahme stellt die smarte Heizungssteuerung die Daten der Heizungsanlage über eine Weboberfläche zur Verfügung. Die Echtzeitbetriebsdaten der Anlage können damit jederzeit und von überall verfolgt werden. Alarmfunktionen helfen bei der Überwachung. So wird Transparenz und Entlastung geschaffen – der Gang in den Heizungskeller entfällt. Auch Wartungsdienstleister profitieren von dem digitalen Heizungsmonitoring: Sie können aus der Ferne auf das System zugreifen, Serviceeinsätze besser planen und gegebenenfalls Entstörungen vornehmen. Anfang 2023 hatte ista den spanischen Dienstleister Wintel/Habidat und damit sein Serviceportfolio um einen Service für intelligentes Heizanlagenmanagement erweitert. Ebenfalls 2023 wurde die smarte Heizungssteuerung in Spanien doppelt ausgezeichnet – von der deutschen Außenhandelskammer in Spanien (AHK Spanien) als besonders innovatives Referenzprojekt im Bereich Energieeffizienz im Gebäudesektor sowie auf der „C&R“, einer internationalen Messe für Klima-​, Lüftungs-​, Heizungs-​, Sanitär-​ und Kältetechnik in Madrid, als eines der 20 innovativsten Produkte des Jahres, das in die exklusive „Gallery of Innovation“ aufgenommen wurde. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


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Das sind Deutschlands Spitzenreiter beim Heizenergiesparen

Heizenergie: Stuttgart, Essen und Bonn am sparsamsten Das ista Heiz-​O-​Meter zeigt einen neuen Zwischenstand: In der Landeshauptstadt Baden-​Württembergs gehen die Menschen besonders sorgfältig mit der Heizenergie um. Witterungsbereinigt haben sie bis jetzt in der laufenden Heizperiode nur rund fünf Prozent mehr verbraucht als im Winter 2022/2023. Bundesweit liegt der Mehrverbrauch bei neun Prozent. Auf den weiteren Spitzenplätzen in der Rangliste der 20 größten deutschen Städte folgen Essen und Bonn. Die Bundesstadt am Rhein hat im Laufe des Januars die Tabellenführung abgegeben: In der Monatswertung belegte sie nur den 16. Platz, während Stuttgart und Essen auch in der Monatswertung in der oberen Tabellenhälfte lagen. Insgesamt liegen nur fünf Metropolen unter dem Bundesschnitt. Schlusslicht in der Wertung ist Bochum; hier haben die privaten Haushalte witterungsbereinigt rund ein Viertel (26 Prozent) mehr Heizenergie verbraucht als ein Jahr zuvor. Mit diesem deutlichen Mehrverbrauch ist Bochum kein Einzelfall im tiefen Westen: Die letzten sechs Plätze im Städteranking – im Januar wie in der gesamten Heizperiode – belegen Städte aus Nordrhein-​Westfalen. Insgesamt liegt das bevölkerungsreichste Bundesland im Ländervergleich mit Rang zwölf nur im unteren Mittelfeld; die Tabelle führt hier Rheinland-​Pfalz vor dem Saarland und Bayern an. Nachzahlungen stehen ins Haus „Unser ista Heiz-​O-​Meter zeigt einen klaren Trend: Die Sparsamkeit beim Heizen während des Krisenwinters 2022/23 wiederholt sich nicht. Im Vergleich zu Dezember zeigt sich sogar eine verstärkte Unbekümmertheit beim Heizverhalten“, kommentiert ista-​CEO Hagen Lessing die aktuellen Erhebungen seines Unternehmens. Deshalb werden sich nicht nur in Bochum viele Verbraucher:innen auf höhere Heizkostenabrechnungen einstellen müssen. „Auch wenn sich Energiepreise stabilisieren sollten, gilt: Neun Prozent Mehrverbrauch werden in vielen Jahresabrechnungen zu Nachzahlungen führen.“ Daher rät Lessing: „Es ist vernünftig, den eigenen Verbrauch im Blick zu halten und durch bewusstes Heizen zu begrenzen.“ Deutsche wünschen sich regelmäßige Transparenz über den Verbrauch Unterstützung bei der Verbrauchs-​ und Kostenkontrolle kann ein monatliches digitales Verbrauchs-​Update bringen. Laut einer repräsentativen Befragung mit mehr als 2000 Teilnehmer:innen, die das Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von ista Anfang Februar 2024 durchgeführt hat, halten 57 Prozent der Mieter:innen aktuelle Verbrauchsinformationen für hilfreich, um Energie zu sparen. 41 Prozent versprechen sich davon ein besseres Verständnis, was ihr sparsameres Verhalten bewirkt. Genauso viele gehen davon aus, so ihre Kosten senken zu können. Über die Hälfte der Wohnungen sind beim Wärmeverbrauch bereits digital ausgestattet Eine monatliche Information über den Heizenergieverbrauch erhält derzeit allerdings nur ein Fünftel der Mieter:innen. Anspruch auf eine monatliche Verbrauchsinformation haben seit 2022 Mieter:innen, in deren Gebäuden fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. „Drei Millionen Wohnungen hat ista bereits technisch für die digitale Verbrauchserfassung ausgerüstet. Weitere zwei Millionen Wohnungen werden wir für unsere Kunden bis zum gesetzlich vorgeschriebenen flächendeckenden Roll-​out Ende 2026 ausstatten, das sind annähernd 2.000 Wohnungen am Tag“, erklärt Hagen Lessing. Wichtig sei jetzt vor allem mehr Aufklärung, damit Vermieter:innen genauso wie Mieter:innen wissen, dass sie die monatliche Verbrauchsübersicht für ein bewussteres Heizen nutzen können. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen


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In diesem Winter: Höherer Energieverbrauch als in der Vorsaison

Energieverbrauch in diesem Winter bislang deutlich höher als in Vorsaison In Deutschland wird wieder mehr geheizt. Im Vergleich zur Vorsaison stieg der witterungsbereinigte Verbrauch an Heizenergie in diesem Winter bislang um 9 Prozent. Das ist das Ergebnis des ista Heiz-​O-​Meters, das seit Ende 2023 erstmals Transparenz über den aktuellen Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode liefert. Im Januar 2024 fiel der Mehrverbrauch im Vergleich zum Vorjahresmonat besonders deutlich aus: Infolge der kühlen Witterung stieg Wärmeverbrauch um 23 Prozent. Rechnet man diesen Wettereffekt heraus, liegt der witterungsbereinigte Anstieg bei 9 Prozent. Das Gesamt-​Plus von 23 Prozent ist der höchste Wert seit Beginn der Heizperiode. „Unser ista Heiz-​O-​Meter zeigt einen klaren Trend: Die Sparsamkeit beim Heizen während des Krisenwinters 2022/23 wiederholt sich nicht. Im Vergleich zu Dezember zeigt sich sogar eine verstärkte Unbekümmertheit beim Heizverhalten“, sagte ista-​CEO Hagen Lessing zu den aktuellen Erhebungen seines Unternehmens. Höhere Heizkosten als im Vorjahr Das tatsächliche Heizverhalten steht im Widerspruch zur wachsenden Sorge vieler Menschen um höhere Heizkosten. Rund 43 Prozent der Mieter:innen rechnen mit einem Anstieg. Im Januar 2024 hatten lediglich 36 Prozent diese Befürchtung. Diese Zahlen hat eine repräsentative Befragung mit mehr als 2000 Teilnehmer:innen des Meinungsforschungs-​instituts YouGov im Auftrag von ista Anfang Februar 2024 ermittelt. Die Energiepreise für Endkunden liegen aktuell weiter über dem Vorkrisenniveau. Deshalb müssen sich Verbraucher:innen auf höhere Abrechnungen einstellen. „Für das Heizjahr 2023 drohen vor allem bei Erdgas ungeahnte Kostensteigerungen, aber auch für Fernwärmekunden ist seit dem Jahreswechsel Vorsicht geboten“, so Lessing. Denn mit dem Auslaufen der staatlichen Energiepreisbremse gelten seit Januar vielfach Tarife, die deutlich über dem bisherigen Preisdeckel bei 9,5 Ct/kWh liegen. Fernwärmekunden sollten ihren aktuellen Tarif überprüfen, um späteren bösen Überraschungen mit der Jahresabrechnung vorzubeugen, empfiehlt Lessing. „Zusätzlich ist es vernünftig, den eigenen Verbrauch im Blick zu halten und durch bewusstes Heizen zu begrenzen. Auch wenn sich Preise stabilisieren, gilt: 9 Prozent Mehrverbrauch wird in vielen Jahresabrechnungen zu Nachzahlungen führen.“ Deutsche wünschen sich regelmäßige Transparenz über den Verbrauch Unterstützung bei der Verbrauchs-​ und Kostenkontrolle kann ein monatliches digitales Verbrauchs-​Update bringen. 57 Prozent der Mieter:innen halten aktuelle Verbrauchsinformationen für hilfreich, um Energie zu sparen. 41 Prozent versprechen sich davon ein besseres Verständnis, was ihr sparsameres Verhalten bewirkt. Genauso viele gehen davon aus, so ihre Kosten senken zu können. Über die Hälfte der Wohnungen sind beim Wärmeverbrauch bereits digital ausgestattet Eine monatliche Information über den Heizverbrauch erhalten allerdings deutlich weniger Haushalte, als sie eigentlich laut gesetzlicher Verpflichtung erhalten müssten. Nur ein Fünftel der Mieter:innen erhält derzeit so eine monatliche Verbrauchsübersicht. Die in der Umfrage befragten Vermieter:innen geben verschiedene Gründe für die mangelnde Bereitstellung an: Knapp jede:r Fünfte (19 Prozent) hat fehlendes Interesse bei Mieter:innen ausgemacht. 15 Prozent wussten von der Pflicht noch nichts, acht Prozent fehlt der passende Dienstleister, um die Regelung umzusetzen. Genauso viele sagen, dass sie aus Zeitmangel noch nicht dazu gekommen sind. Bei 27 Prozent der Vermieter:innen wurden noch keine fernablesbaren Zähler installiert. Anspruch auf eine monatliche Verbrauchsinformation haben seit 2022 Mieter:innen, in deren Gebäuden fernauslesbare Heizkostenverteiler installiert sind. „Drei Millionen Wohnungen hat ista bereits technisch für die digitale Verbrauchserfassung ausgerüstet. Weitere zwei Millionen Wohnungen werden wir für unsere Kunden bis zum gesetzliche vorgeschriebenen flächendeckenden Roll-​out Ende 2026 ausstatten, das sind annähernd 2.000 Wohnungen am Tag“, so Lessing. Wichtig sei jetzt vor allem mehr Aufklärung, damit Vermieterinnen Vermieter genauso wie Mieterinnen und Mieter wissen, dass sie die monatliche Verbrauchsübersicht für ein bewussteres Heizen nutzen können. Heiz-​Update wie bei einer Banking-​App würde Verbraucherinnen und Verbrauchern beim sparsamen Heizen helfen Die meisten Nutzer des monatlichen Informationsservice wünschen sich noch häufigere und zeitnahe Information: Auf die Frage, ob eine tägliche statt monatliche Information das Verhalten ändern würde, gab mehr als die Hälfte (55 Prozent) an, dass sie damit bewusster heizen würden. „Tägliche Informationen wie beispielsweise mit einer Banking-​App wären für viele Menschen sehr hilfreich. Effekte bei verändertem Verhalten oder wechselnden Temperaturen werden sofort sichtbar. Völlig unterschiedliche Situationen wie Werktage und Wochenenden werden detailliert dargestellt. Wir wissen aus der Umfrage, dass sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher aktuellere und detaillierte Informationen über ihren Verbrauch wünschen. Technisch ist das unproblematisch möglich. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen", sagte Lessing. Tags Autor Jens Teschke weitere Artikel Artikel teilen