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ista übernimmt den Bereich der smarten Heizungssteuerung

ista übernimmt Anbieter für smarte Heizungssteuerung Essen, 23.01.2023. ista übernimmt den spanischen Dienstleister Wintel/Habidat und erweitert sein Serviceportfolio um einen Service für intelligentes Heizanlagenmanagement. Der Service setzt auf die bestehenden Geräte im Heizungskeller auf und haucht selbst älteren Heizanlagen Intelligenz ein. Die Heizenergie wird aktiv und automatisch reguliert und an den tatsächlichen Bedarf im Gebäude angepasst. Damit hilft ista seinen Kund:innen, den Energieverbrauch und CO2-​Fußabdruck ihres Gebäudes zu reduzieren. Der Service ist bereits in Spanien und Großbritannien gestartet und wird in diesem Jahr sukzessive in den Ländern Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz ausgerollt. „Wir bringen die künstliche Intelligenz in den Heizungskeller“, so Hagen Lessing, ista CEO. „Bisher haben wir unseren Kunden dabei geholfen, den Energieverbrauch zu monitoren – ab sofort unterstützen wir sie zusätzlich dabei, ihren Energieverbrauch zu optimieren. Damit sind Energieeinsparungen von 15 bis 25 % realistisch. Besonders bei Heizanlagen, die älter als 10 Jahre sind, können die Emissionen sofort signifikant reduziert werden – bevor vielleicht in einigen Jahren eine umfassende energetische Sanierung geplant ist.“ Der Service besteht aus einer Hard- und Software, die innerhalb weniger Stunden in der bestehenden Infrastruktur installiert und in Betrieb genommen werden kann. Die intelligente Steuerung funktioniert mit nahezu jeder gängigen Heizungsanlage und völlig unabhängig davon, welcher Messdienst das Gebäude betreut. Dann kann das Energiesparen losgehen: Dank schlauer Algorithmen stellt die Heizungsanlage nur die Wärmemenge zur Verfügung, die auch tatsächlich gebraucht wird. Denn das System ist in der Lage, zum Beispiel Heizgewohnheiten und Wetterbedingungen, sowie den maximalen und minimalen Bedarf selbstständig, kontinuierlich und auch vorausschauend zu ermitteln. Auf dieser Basis kann die Heizungsanlage immer im optimalen Betriebspunkt betrieben werden - so können Energie und Emissionen kontinuierlich eingespart werden. „In Spanien bietet ista den Service bereits seit 2021 mit durchweg positiven Erfahrungen an. In den 60 ausgestatteten Gebäuden konnten unabhängig vom eingesetzten Heizkessel signifikante Einsparungen erreicht werden – in der Spitze sogar 35 %“, so Oliver Schlodder, Chief Sales Officer (CSO) und Mitglied des Vorstands von ista. „In Deutschland, Italien und Großbritannien sind verschiedene Projekte zur Einführung bereits in der Vorbereitung.“ In diesem Jahr soll der Service zudem in Frankreich, Österreich und der Schweiz angeboten werden. Das Closing der Transaktion fand am 1. Januar 2023 statt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Neubesetzung von Schlüsselressorts

Neubesetzung von Schlüsselressorts: Nils Engelke zum CIO und Michaela Hitzberger zum CTO der ista Gruppe ernannt Essen, 12.01.2023. Nils Engelke ist ab sofort neuer Chief Information Officer (CIO) bei ista und verantwortet damit die globale IT der ista Gruppe. Gleichzeitig wurde Michaela Hitzberger zum Chief Technology Officer (CTO) der ista Gruppe ernannt und führt damit neben der Unternehmensstrategie nun auch die Technologie-​ und Hardwarestrategie. Der Immobiliendienstleister ista unterstützt seine Kunden mit digitalen Lösungen bei der Dekarbonisierung ihrer Immobilien. Digitalisierung macht Einsparpotenziale im Gebäudesektor sichtbar, steigert die Energieeffizienz und trägt so zum Klimaschutz bei. Mit der Erweiterung der Managementstruktur werden die Entwicklung digitaler Lösungen mit hohem Nutzen für Kunden als auch den Klimaschutz weiter forciert. Mit Nils Engelke und Michaela Hitzberger verantworten ab sofort zwei erfahrene Manager diese beiden Schlüsselressorts, die bislang CEO Hagen Lessing in Personalunion geführt hatte. Nils Engelke (43) ist seit dem 1. Mai 2022 bei ista und verantwortete zuletzt den IT Technology Foundation Tribe. Vorher war er als Deputy Group Chief Digital Officer für die Digitalisierung des Stromnetzbetreibers Elia Group SA zuständig und als Head of Energy Economics beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz. Bei der Boston Consulting Group betreute er zuvor Unternehmen aus dem Energiesektor bei strategischen Transformationsprojekten. Als CIO wird er die Einführung und den Einsatz der neuesten IT Technologies sowie den Rollout des unternehmensweiten agile@scale Modells in der IT vorantreiben. Engelke ist damit mit seinem Bereich in entscheidender Weise mitverantwortlich für die Entwicklung eines einzigartigen Kundenerlebnisses. Michaela Hitzberger (41) ist seit 2020 bei ista und verantwortet die Corporate Strategy. Seit 2022 ist sie zudem Mitglied des internationalen Market Boards der ista Gruppe. Zuvor war sie über 14 Jahre in Unternehmensberatungen, u. a. bei AFRY, KPMG und Accenture tätig. Neben der Weiterentwicklung des bestehenden Geräteportfolios mit derzeit über 38 Millionen funkbasierten Messgeräten im Einsatz treibt sie als CTO die technologische Entwicklung neuer hardwarebasierter Klimaschutzlösungen voran. „Die Digitalisierung im Immobilienbereich wird erheblich zu Energieeffizienz und CO2-​Einsparungen im Gebäudesektor beitragen. Mit der Neubesetzung der Schlüsselpositionen CIO und CTO erweitern wir unsere Anstrengungen, unseren Kunden dafür hervorragende Lösungen anzubieten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Nils Engelke und Michaela Hitzberger zwei herausragende und im Unternehmen bewährte Manager für diese Aufgaben gewinnen konnten“, so Hagen Lessing. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Heizen

Neujahrstrend: Deutsche wollen mehr Energie sparen

Neujahrsvorsätze: Deutsche wollen mehr Energie sparen Essen, 29.12.2022. Gesünder ernähren, mehr Sport treiben und mehr Geld sparen – das sind die Klassiker bei den Neujahrsvorsätzen. Neu dabei: mehr Energie sparen. Fast die Hälfte (43 Prozent) der Deutschen wollen als Neujahrsvorsatz weniger Energie im Haushalt verbrauchen, ein Drittel (32 Prozent) etwas weniger und elf Prozent sogar viel weniger. Besonders ausgeprägt ist dieser Vorsatz bei Schüler:innen – hier hat sich knapp die Hälfte das Energiesparen ins Hausaufgabenheft geschrieben. Gleichzeitig überwiegt ausschließlich in dieser Personengruppe das Motiv, Deutschland gut durch die Energiekrise zu bringen (42 Prozent). In der Gesamtbevölkerung dominiert das Motiv, Geld sparen zu wollen. Der Klimaschutz hingegen ist nur für rund jede:n Zehnte:n ein Antrieb. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die YouGov Mitte Dezember im Auftrag von ista durchgeführt hat. „Immer mehr Menschen in Deutschland wollen Energie sparen. Und viele machen es sich jetzt sogar zum Neujahrsvorsatz. Ähnlich wie bei den Neujahrsklassikern Sport und Ernährung haben es die Menschen in der eigenen Hand. Das eigene Verhalten ist der entscheidende Hebel, um den Verbrauch zu senken“, sagt Hagen Lessing, CEO von ista. Hauptmotiv: Geld sparen Befragt nach den Gründen, weniger Energie zu verbrauchen, gaben 64 Prozent an, Geld sparen zu wollen. 19 Prozent wollen dafür einen Beitrag leisten, dass Deutschland gut durch die Energiekrise kommt. Für lediglich elf Prozent spielen der Umwelt-​ und Klimaschutz eine maßgebliche Rolle, während drei Prozent dies tun wollen, weil auch der Freundes-​ und Bekanntenkreis weniger Energie verbraucht. Weniger heizen ist die bevorzugte Maßnahme Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) derjenigen, die sich vorgenommen haben, weniger Energie zu verbrauchen, wollen in allen Räumen weniger heizen. 52 Prozent wollen die Heizung bei Abwesenheit im Zimmer abdrehen. „Weniger zu heizen, ist die einfachste Methode, um weniger Energie zu verbrauchen. Bereits ein Grad weniger Raumtemperatur senkt die Heizkosten um sechs Prozent“, sagt Lessing. Auch das Einsparpotenzial bei Elektrogeräten wurde erkannt: Jede:r zweite (50 Prozent) will Elektrogeräte ausschalten, statt diese im Stand-​by-​Modus zu belassen. 39 Prozent wollen Waschprogramme mit geringerer Temperatur wählen. „Sehr viel ungenutztes Potenzial schlummert bei der Warmwasseraufbereitung. Viele Befragte haben dies schon deutlich erkannt und wollen entsprechende Maßnahmen umsetzen“, so Lessing. 47 Prozent wollen beim Spülen oder Händewaschen weniger Warmwasser nutzen, knapp jede:r vierte (22 Prozent) will einen Spar-​Duschkopf nutzen und sechs Prozent künftig kalt duschen. „Beim Duschen ist noch mehr Luft nach oben. Mit Spar-​Duschköpfen lässt sich der Warmwasserverbrauch nahezu halbieren – eine einfache Maßnahme, die sich leicht umsetzten lässt“, kommentiert Lessing. Häufiger im Büro arbeiten, um zuhause Energie zu sparen, wollen nur fünf Prozent. Vorsatz zur Energieeinsparung unabhängig vom Einkommen Die Bereitschaft, Energie zu sparen geht quer durch alle Einkommensschichten. Haushalte mit Einkommen zwischen 3.000 bis 3.500 sind mit 51 Prozent besonders motiviert, weniger Energie zu verbrauchen. Auch bei Haushalten mit geringerem Haushaltseinkommen ist die Bereitschaft hoch: bei einem Einkommen von 1.500 bis 2.000 Euro wollen 42 Prozent im Haushalt Energie sparen. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Umwandlung von ista zur Europäische Aktiengesellschaft erfolgt

Umwandlung von ista in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) abgeschlossen Essen, 01.09.2022. Mit Wirkung zum 01.09.2022 wird aus der ista Deutschland GmbH und der ista International GmbH die ista SE. Mit der Umwandlung in eine SE setzt ista auf die über die Grenzen Europas hinaus anerkannte Rechtsform der Europäischen Gesellschaft und unterstreicht seine internationale Ausrichtung. „Kein anderes Unternehmen unserer Branche ist in so vielen Märkten führend vertreten – täglich bedienen 6.000 ista-​Mitarbeiter:innen die Wünsche unserer Kunden in 22 Ländern mit Schwerpunkt in Europa. Als ista SE bringen wir nicht nur unseren Erfolg in Europa und weit darüber hinaus in den vergangenen Jahren zum Ausdruck, sondern bekräftigen unsere auch künftig internationale Wachstumsstrategie. Im Fokus steht dabei insbesondere der Auf- und Ausbau digitaler Services für unsere Kunden“, sagt ista CEO Hagen Lessing. Aufgrund der heute abgeschlossenen Umwandlungsvorgänge ist die ista SE Gesamtrechtsnachfolgerin der ista Deutschland GmbH und der ista International GmbH geworden und hat damit alle vertraglichen Beziehungen dieser beiden Gesellschaften vollumfänglich übernommen. Für laufende Verträge und darin festgehaltene Bestimmungen ergeben sich folglich keine Änderungen. Der Vorstand der ista SE setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden (CEO) Dr. Hagen Lessing, dem Finanzvorstand (CFO) Thomas Lemper sowie dem Vertriebsvorstand (CSO) Oliver Schlodder. In der neu geschaffenen marktübergreifenden Funktion des CSO wird er die Umsetzung der internationalen Wachstumsstrategie maßgeblich vorantreiben sowie die bisher verantworteten Bereiche Focus Markets und Commercial & Industrial weiterentwickeln. Der bisherige CFO der ista Deutschland GmbH, Dr. Dieter Hackenberg, übernimmt das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der ista SE. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Pressemitteilung: ista verzichtet ab sofort auf Inlandsflüge

Klimaschutz-Programm: ista verzichtet ab sofort auf Inlandsflüge Essen, 02.07.2021. Bis 2030 will der Immobiliendienstleister ista eine Netto-​Null bei den CO 2 -​Emissionen erreichen. Dazu ergreift das Unternehmen nun einschneidende Maßnahmen. Künftig sollen die rund 2.000 Mitarbeiter in Deutschland ausschließlich klimafreundliche Verkehrsmittel für Dienstreisen nutzen oder sie komplett durch Videokonferenzen ersetzen. Um 21 Prozent konnte ista seine CO 2 -​Emissionen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr reduzieren. Das geht aus dem nun veröffentlichten, elften Fortschrittsbericht des Immobiliendienstleisters hervor. Die aktuellen Kennzahlen spiegeln dabei die Auswirkungen der Coronapandemie wider. Home Office und Reisebeschränkungen trugen dazu bei, dass die Treibhausgasemissionen des Unternehmens auf insgesamt 7.864 Tonnen gegenüber dem Vorjahr sanken. Den größten Rückgang verzeichnete das Unternehmen mit 83 Prozent bei den Flugreisen. „Wir wollen die positive Entwicklung bei unseren CO 2 -​Emmissionen verstetigen und ausbauen – auch nach der Pandemie“, sagt Hagen Lessing. Lessing, seit Juni 2021 CEO der ista-​Gruppe, rückte den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie: Bis 2030 soll der Immobiliendienstleister seine CO 2 -​Emissionen auf null reduzieren (net-​zero). Als Sofortmaßnahme kompensiert das Unternehmen unvermeidbare Emissionen schon heute und fördert im entsprechenden Umfang Klimaprojekte. Verzicht auf Kurzstreckenflüge innerhalb Deutschlands Im nächsten Schritt setzt ista nun bei den Dienstreisen an. „Ab sofort verzichten wir auf Inlandsflüge und nutzen stattdessen CO 2 -arme Verkehrsmittel wie die Bahn“, so Lessing. „Der Großteil unserer Mitarbeiter reist schon heute verantwortungsvoll und CO 2 -​bewusst. Gemeinsame wie verbindliche Regeln im Unternehmen sind jedoch wichtig, um unsere ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen.“ PKW-​Fahrten sind künftig auf Kurzstrecken beschränkt und dann möglich, wenn keine geeignete ÖPNV-​Verbindung zur Verfügung steht. Für Kunden-​ und Montagetermine gelten Ausnahmen. Weiterhin gilt bei ista das „Video first-​Prinzip“: Nahezu alle internen Besprechungen mit Teilnehmern an mehreren Standorten finden als Videokonferenz statt. Auch Kunden nutzen das Angebot eines digitalen Termins immer häufiger. Die Transparenz über den eigenen CO2-​Fußabdruck ist entscheidend, um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. „Nur wer seinen Verbrauch kennt, kann ihn wirksam beeinflussen“, so Lessing. Auch für seine Kunden möchte ista zusätzliche Transparenz schaffen und Vermieter wie Mieter noch stärker beim Energiesparen unterstützten. Deshalb will der Immobiliendienstleister bis 2025 insgesamt 10 Millionen Wohnungen mit digitalen Messgeräten und Funkinfrastruktur ausstatten. Mit Hilfe der Funktechnik können Mieter laufend und zeitnah ihren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser überprüfen und bei Bedarf anpassen. Rund 2 Millionen Tonnen CO 2 können so Jahr für Jahr zusätzlich vermieden werden. Mehr zum Nachhaltigkeitsengagement bei ista unter Nachhaltigkeit bei ista Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Pressemitteilung: CEO will CO2-Emissionen auf 0 senken

Neuer CEO Hagen Lessing will CO2-Emissionen von ista bis 2030 auf null senken Essen, 01.06.2021. Der neue ista CEO Hagen Lessing rückt den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. „Schon ab heute arbeiten wir CO 2 -​neutral und innerhalb der nächsten 10 Jahre reduzieren wir unseren CO 2 -​Ausstoß sogar auf null“, kündigte Lessing zu seinem Amtsantritt an. Lessing übernimmt die Unternehmensleitung von Thomas Zinnöcker, der am 31. Mai 2021 in den Ruhestand getreten ist. Die sofortige CO 2 -​Neutralität erreicht ista durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die in gleichem Umfang CO 2 -​Ausstoß vermeiden. Bis 2030 will das Unternehmen CO2-frei (net zero) sein. In den nächsten 10 Jahren wird das Unternehmen die eigene Fahrzeugflotte vollständig auf Elektroautos umstellen und Dienstreisen weitgehend durch digitale Alternativen ersetzen. Außerdem soll schon vom kommenden Jahr an der gesamte Strombedarf von ista aus erneuerbaren Energien stammen. ista erfasst regelmäßig den eigenen CO 2 -​Fussabdruck und veröffentlicht seit 10 Jahren einen Nachhaltigkeitsbericht. „Wir nehmen unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele sehr ernst, machen unsere Fortschritte transparent und werden uns an unseren Taten messen lassen“, sagte Lessing. Erhebliche CO2-​Einsparung durch digitale Infrastruktur bei 10 Millionen Wohnungen Lessing kündigte zudem ein digitales Klimaschutzprogramm für den Gebäudebereich an. Dieser ist in Europa für 36 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dabei gilt für Wohnimmobilien: 80 Prozent der Emissionen entstehen beim Heizen. „Die politischen CO 2 -​Ziele lassen sich nur mit zusätzlichen und schnell wirksamen Anstrengungen im Gebäudebereich erreichen“, so Lessing. Deshalb will ista bis 2025 insgesamt 10 Millionen Wohnungen mit digitalen Messgeräten und Funkinfrastruktur ausstatten, rund 4 Millionen davon in Deutschland. Dazu wird das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren annähernd 600 Mio. Euro investieren und die Zahl der via Funk angebundenen Geräte auf insgesamt 50 Millionen erhöhen. Mit Hilfe der Funktechnik können Mieter laufend und zeitnah ihren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser überprüfen und bei Bedarf anpassen. Die höhere Transparenz führt im Schnitt zu Einsparungen von weiteren 10 Prozent, wie das dena-​Pilotprojekt „Bewusst heizen“ gezeigt hat. „Rund 2 Millionen Tonnen CO 2 können so Jahr für Jahr zusätzlich vermieden werden. Das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, sondern entlastet auch das Portemonnaie der Verbraucher in Zeiten steigender Energiepreise“, betonte Lessing. Die EU-​Energieeffizienzrichtlinie schreibt ab 01. Januar 2021 eine regelmäßige Information der Verbraucher vor, die zeitnah und mindestens monatlich zu erfolgen hat. Neue Lösungen für Gewerbeimmobilien und öffentliche Gebäude Künftig wird ista auch sein Lösungsangebot für Gewerbeimmobilien sowie öffentliche Gebäude ausweiten. „Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, ihre Gebäude klimaneutral zu machen. Dabei unterstützen wir sie, indem wir CO 2 -​Emissionen über alle Energiequellen und Standorte hinweg erfassen. So lassen sich Maßnahmen zur Emissionsvermeidung wirtschaftlich planen und laufend überwachen.“ Auch für öffentliche Gebäude wird ista spezielle Lösungen bereithalten. „Immer mehr Kommunen nehmen ihre Vorbildfunktion ernst und wollen Klimaneutralität bei ihrem Gebäudebestand erreichen. Wir spüren ein steigendes Interesse und stehen kommunalen Partnern mit innovativen und pragmatischen Lösungen gern zur Seite“, so Lessing. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Wechsel an der Spitze des Immobiliendienstleisters ista

Wechsel an der Spitze des Immobiliendienstleisters ista: Thomas Zinnöcker übergibt an Hagen Lessing Essen, 24.02.2021. ista CEO Thomas Zinnöcker (59) wird zum 01.06.2021 die Leitung des Unternehmens an Dr. Hagen Lessing (47) übergeben. Lessing ist bereits seit Oktober 2019 Deutschland-​Chef und stellvertretender CEO bei ista. „Nach mehr als fünf Jahren an der Spitze von ista ist für mich wie seit langem geplant die Zeit gekommen, den Weg für die nächste Generation freizumachen. Damit gewinne ich auch Freiraum, um meine Erfahrung und mein Wissen in verschiedenen Funktionen in Gesellschaft und Wirtschaft weiterzugeben“, sagt Thomas Zinnöcker. „Ich habe Hagen Lessing als meinen Wunschnachfolger zu ista geholt und mit ihm den Übergang vorbereitet. Ich bin sicher, dass Hagen Lessing zusammen mit dem gesamten Team von ista das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln wird.“ Zinnöcker gelang es, langfristig orientierte Investoren zu gewinnen und die Weichen für nachhaltiges Wachstum zu stellen. Dazu leitete er die strategische Neuausrichtung des Unternehmens hin zu einem kundenorientierten Lösungspartner für die Immobilienwirtschaft mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, Sicherheit, Gesundheit und Dienstleistungen ein. Unter seiner Führung erfolgte der Ausbau der digitalen Infrastruktur von 11 Millionen auf heute mehr als 30 Millionen smarter Messgeräte, die Verbrauchsdaten automatisiert übertragen. ista betreut mehr als 13 Millionen Haushalte in 22 Ländern. Auf dem Weg zum Tech-​Unternehmen der Immobilienwirtschaft Lessing ist promovierter Wirtschaftsingenieur. Er war insgesamt mehr als 15 Jahre für die Boston Consulting Group tätig und hat in dieser Zeit Kunden in der Energie-​ und Immobilienwirtschaft betreut. Als Geschäftsführer von ista Deutschland treibt er die Digitalisierung weiter voran und baute unter anderem eine 30-​köpfige Spezialeinheit für digitale Vertriebswege und Services auf. Lessing intensivierte zudem die Zusammenarbeit mit den PropTechs facilioo und objego und baute das digitale Produktangebot weiter aus. „Große Immobilienunternehmen sind seit Jahren unsere Partner bei der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft“, so Lessing. „Künftig werden wir allen Kunden, auch den kleinen und mittleren Unternehmen, unsere Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse anbieten. Wir werden dazu massiv in Hardware wie Software investieren, um unser Angebot als Tech-​Unternehmen der Immobilienwirtschaft auszubauen. Unser Ziel ist, unseren Kunden mit klugen Lösungen zu helfen, Immobilien smart und nachhaltig zu machen.“ Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Produkte

Studie: Das typische Mehrfamilienhaus in Deutschland

So sieht das typische Mehrfamilienhaus in Deutschland aus Essen, 27.08.2020. Ein Mehrfamilienhaus ist in Deutschland durchschnittlich über 40 Jahre alt, wird mit Erdgas geheizt und hat bei der Energieeffizienz Potential nach oben. Das zeigt eine bundesweite Studie, die Statistiker der TU Dortmund und der Energiedienstleister ista durchgeführt haben. Fast die Hälfte der über 40 Millionen Wohnungen in Deutschland befindet sich in Mehrfamilienhäusern. Wenn durch die Corona-​Krise Millionen Menschen mehr Zeit zuhause verbringen, gewinnen die Beschaffenheit und der energetische Zustand der Wohngebäude weiter an Bedeutung. Aber wie genau sieht das typische Mehrfamilienhaus hierzulande aus und wie ist seine Energiebilanz beschaffen? Statistiker der TU Dortmund und der Energiedienstleister ista haben diese Fragen anhand der Daten von bundesweit über 74.000 Gebäuden untersucht. Das Ergebnis ist ein Steckbrief des typischen Mehrfamilienhauses auf Bundes-​ und Landesebene: Im Bundesdurchschnitt ist das typische Mehrfamilienhaus im Jahr 1978 gebaut worden und damit 42 Jahre alt. Das Gebäude verfügt insgesamt über 521 qm Heizfläche. Es hat sieben Nutzeinheiten bzw. Wohnungen, die im Durchschnitt circa 65 qm groß sind. Geheizt wird das typische bundesdeutsche Mehrfamilienhaus mit Erdgas, die Heizungsanlage wurde 1997 eingebaut und ist damit 23 Jahre alt. Das Gebäude ist nicht zwingend saniert: Am häufigsten wurde die Heizanlage erneuert (48 Prozent), gefolgt vom Dach, den Fenstern und der obersten Geschossdecke (jeweils 43 Prozent). Der Energiekennwert des Gebäudes liegt bei 118, was der mittleren Kategorie D auf dem Energieausweis entspricht. Im typischen Mehrfamilienhaus ist somit durchaus weiteres Energieeinsparpotential vorhanden. Potential beim Energiesparen Neben der Gebäudesanierung und der Modernisierung der Heizanlage ist das Heizverhalten ein wichtiger Hebel für mehr Energieeffizienz. „Das Nutzerverhalten kann bei der Energieeffizienz im Mehrfamilienhaus den Unterschied machen. Durch ein optimiertes Heizverhalten können die Bewohner nicht nur Kosten sparen, sondern auch gemeinsam die Energiebilanz des Gebäudes verbessern. Dazu muss die Digitalisierung im Gebäude gestärkt werden“, sagt Thomas Zinnöcker, CEO von ista, mit Blick auf die Ergebnisse der Studie. Allein durch eine häufigere und zeitnahe Verbrauchsinformation für die Bewohner – wie es die neue europäische Energieeffizienz-​Richtlinie (EED) fordert – ließen sich zehn Prozent der Heizenergie im Gebäude einsparen. Für die sieben Parteien im typischen bundesdeutschen Mehrfamilienhaus würden dadurch die jährlichen Heizkosten in Summe von durchschnittlich 3.524 auf 3.172 Euro gesenkt werden können. Die technische Voraussetzung dafür ist, dass die Wärmeverbräuche im Gebäude digital erfasst werden. Im typischen Mehrfamilienhaus in Deutschland ist dies bereits heute der Fall. Regionale Unterschiede, Osten bei Sanierung und Energieeffizienz vorn Die vorwiegende Heizenergieart im typischen Mehrfamilienhaus ist mit Erdgas über alle 16 Bundesländer hinweg gleich. Bei den Sanierungen liegt das typische Mehrfamilienhaus in Brandenburg im Ländervergleich klar vorn (Dach 66 Prozent, oberste Geschossdecke 67 Prozent, Außenwand 61 Prozent, Fenster 71 Prozent, Kellerdecke 49 Prozent). Die einzige Ausnahme bildet die Sanierung der Heizungsanlage, hier nimmt das Haus in Schleswig-​Holstein mit 58 Prozent den Spitzenplatz ein. Den mit Abstand geringsten Energiekennwert haben die Mehrfamilienhäuser in Mecklenburg-​Vorpommern (96), Sachsen (101) und Thüringen (101). Die höchsten Energiekennwerte weisen die Gebäude in Berlin (128) und Hamburg (128) sowie Bremen (126) und Schleswig-​Holstein (126) auf. „Das typische Mehrfamilienhaus kann in Sachen Energieeffizienz eine Renovierung vertragen“, sagt Professor Walter Krämer von der TU Dortmund. „In Westdeutschland noch etwas mehr als im Osten. Das zeigen die Ergebnisse unserer Studie mit Blick auf den Energiekennwert und den Sanierungsgrad der Gebäude in den einzelnen Bundesländern.“ Die gesamte Studie findet sich hier. Datenbasis und Methodik Für die Studie haben Statistiker der TU Dortmund und der Energiedienstleister ista die Gebäudedaten von bundesweit 74.260 Mehrfamilienhäusern analysiert. Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeeinheiten sowie mit einem jährlichen Verbrauch unter 15 bzw. über 500 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (qm) wurden im Datensatz nicht berücksichtigt. Die Berechnung der Sanierungsquoten basiert auf 25.154 Mehrfamilienhäusern mit Energieausweis aus dem Jahr 2018. Dabei gelten das Dach, die oberste Geschossdecke, die Außenwand, die Fenster und die Kellerdecke als saniert, falls diese der Wärmeschutzverordnung 1995 entsprechen. Eine Heizanlage gilt als saniert, falls diese nicht 20 Jahre oder älter ist. Für die Berechnung der Energieeinsparpotentiale bezieht sich die Studie auf die Ergebnisse des Modellprojekts „Bewusst heizen, Kosten sparen“ der Deutschen Energie-​Agentur (Dena) sowie auf den „Wärmemonitor 2018“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen


Unternehmen

Dr. Hagen Lessing: Verstärkung für das Management von ista

Dr. Hagen Lessing verstärkt das Management von ista Essen, 07.08.2019. Dr. Hagen Lessing (45) wechselt vom Beratungsunternehmen Boston Consulting Group zum weltweiten Energiedienstleister ista nach Essen. Herr Lessing wird zum 1. Oktober CEO von ista Deutschland sowie stellvertretender CEO der internationalen ista Gruppe. In seiner neuen Rolle soll Herr Lessing gemeinsam mit dem Managementteam die digitale Transformation des Unternehmens weiter voranbringen. „Mit Hagen Lessing erweitern wir die Kompetenzen und Erfahrungen unseres Managementteams und machen den nächsten wichtigen Schritt zu unserem Ziel, der digitale Lösungspartner für Immobilieneigentümer zu werden und Nutzern qualitativ hochwertige und effektive Services anbieten zu können“, freut sich Thomas Zinnöcker, CEO der ista Gruppe, über den Neuzugang. „Der Schwerpunkt meiner beratenden Tätigkeiten in den letzten Jahren lag auf den transformatorischen Herausforderungen der Energiebranche und den neuen Chancen, die aus der zunehmenden Digitalisierung erwachsen. Ich freue mich daher sehr darüber, diese Erfahrungen jetzt in einer unternehmerischen Rolle bei ista einbringen zu können“, so Herr Lessing. Der promovierte Wirtschaftsingenieur war insgesamt mehr als 15 Jahre für die Boston Consulting Group tätig, seit 2013 als Managing Director und Partner. Die Leitung der deutschen Organisation von ista übernimmt Hagen Lessing von Thomas Zinnöcker, der als CEO der ista Gruppe weiterhin das Gesamtunternehmen verantwortet. Der Energiedienstleister ista sieht im digitalen Wandel eine große Chance, Eigentümern und Nutzern von Wohn- und Gewerbeimmobilien effektive und preisgünstige Lösungen für mehr Energieeffizienz und damit für geringere Kosten, mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit anbieten zu können. Das Unternehmen setzt dazu konsequent auf eine digitale Infrastruktur zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden. Bereits heute hat ista für seine über 450.000 Kunden weltweit 25 Millionen digitale Geräte („Connected Devices“) im Einsatz. Tags Autor weitere Artikel Artikel teilen