Unsere Umfrage bringt es an den Tag: Es gibt Energiesparmaßnahmen, die populärer und bekannter sind als andere. Zusätzlich können bestimmte Verbrauchsinformationen helfen, noch mehr Energie zu sparen. Die Ergebnisse im Überblick.

Wenn aktuell viel über Energiepreise gesprochen wird, hat das einen Grund: Sie steigen gerade besonders stark. Und die beginnende Heizperiode ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ohnehin ein Anlass, noch einmal gründlich über Einsparpotenziale nachzudenken.

In welche Richtung diese Überlegungen gehen – das wollten wir genauer wissen. Gemeinsam mit dem Online-Umfrageinstitut YouGov haben wir zwei Fragen gestellt:

  • Welche Energieeffizienzmaßnahmen bzw. Energiesparmaßnahmen setzen Sie aktuell in Ihrem Haushalt schon um?
  • Welche Information würde Sie am meisten dabei unterstützen, (mehr) Energie zu sparen?

Einfache Tipps umsetzen und Energie sparen

Viele Spartipps sind den Befragten bereits bekannt. Eine Mehrheit wendet zumindest die wichtigsten Maßnahmen bereits im Alltag an.  Dazu gehört es beispielsweise, die Temperatur an die Raumnutzung anzupassen. So können Schlafzimmer und Küche in der Regel kühler sein als Bad und Kinderzimmer.

Spannend sind die Unterschiede in den Altersgruppen, die den Schluss nahelegen: Je älter die Befragten, desto eher kennen sie die gängigen Energiespartipps und desto eher setzen sie diese um. So passen beispielsweise 74 Prozent der über 54-Jährigen die Raumtemperatur an; bei den 18- bis 24-Jährigen sind es lediglich 34 Prozent. Stoß- statt Kipplüften setzen 71 Prozent der ältesten Befragten um, jedoch nur 25 Prozent der jüngsten. Den Tipp, Möbel oder Vorhänge nicht vor der Heizung zu platzieren, wenden 62 Prozent der über 54-Jährigen an – und 33 Prozent der 18- bis 24-Jährigen.

 

Verbrauchsinformationen reduzieren die Energierechnung

Die zweite Frage der Untersuchung bezog sich auf den Zusammenhang zwischen transparenter Verbrauchsinformation und Einsparpotenzialen. Hier wollten wir herausfinden, welche Daten die Teilnehmenden besonders hilfreich finden.

Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den befragten Gruppen: Jüngere finden es wichtiger, über den CO2-Ausstoß informiert zu werden. Ältere Befragte bevorzugen eher die Verbrauchsangabe in Kilowattstunden. Die Haushaltsgröße korrelierte in der Untersuchung mit dem Stellenwert der Informationen: Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto wichtiger sind Transparenz über die erzeugten CO2-Emissionen und eine Schätzung der zu zahlenden Energiekosten. Die kleineren Haushalte bevorzugten dagegen eine Darstellung des Energieverbrauchs in Kilowattstunden.

 

Einsparpotenziale besser nutzen

Die Ergebnisse der Umfrage weisen darauf hin, dass es in Deutschland noch Einsparpotenziale gibt – sei es durch bessere Information über Sparmaßnahmen, sei es durch Datentransparenz. Denn Studien zeigen regelmäßig, dass Nutzerinnen und Nutzer, die über ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß Bescheid wissen, eher ihr Heizverhalten anpassen.

Eine grobe Übersicht über den eigenen Verbrauch schafft auch unser neuer CO2-Rechner. Nutzerinnen und Nutzer können hier ihre CO2-Emissionen ermitteln und und die persönlichen Stellschrauben erkennen, um den CO2-Verbrauch künftig zu reduzieren.

Hinweise zur Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2065 Personen zwischen dem 12. und 14.10.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

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