09.09.2020 - Artikel
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Individuelle Abrechnung: So kommen wir hohen Verbräuchen auf die Spur

Wenn Nutzern die Abrechnung verdächtig hoch erscheint, wird ista zum Detektiv. Übertragungsfehler kommen bei den meist automatisierten Systemen kaum vor. Doch was ist, wenn der Verbrauch auf dem Zähler nicht dem tatsächlichen Verbrauch entspricht? ista Mitarbeiter Werner Döker begab sich vor Ort auf die Suche.

Es ist immer sinnvoll, die Abrechnungen für Heizung und Wasser zu prüfen. So fallen mögliche Fehler schnell auf und lassen sich korrigieren. Die Fehlerquote sinkt bei Anbietern wie ista allerdings seit Jahren, weil die Daten häufiger automatisiert und per Funk abgelesen werden, sind Übertragungsfehler unwahrscheinlich. Die regelmäßige Wartung hilft ebenfalls, die Daten korrekt zu erfassen. In der Regel sind es Nutzer, die bei hohen Verbrauchsdaten Alarm schlagen. ista überprüft dann die Datenerfassung und Abrechnung.

Fehler gibt es immer wieder – finden wir sie!

Ist in den Daten selbst nichts aufgefallen, schickt ista einen Mitarbeiter vorbei. Wichtig zu wissen: Nutzer kostet eine zusätzliche Überprüfung nichts, wenn wirklich ein Fehler vorliegt und sie diesen nicht selbst verschuldet haben. So wie in einem Fall, der sogar wochenlange Detektivarbeit nötig gemacht hatte: Der Pächter einer Eisdiele in einem Einkaufszentrum ließ seinen Wasserzähler prüfen: Über einen Zeitraum von drei Jahren waren Kosten von mehr als 30.000 Euro aufgelaufen – zu viel für den kleinen Betrieb.

"Wir haben uns vor Ort den Zähler und die Zapfstellen angeschaut und sogar überprüft, ob der Wasserverbrauch der angrenzenden Ladengeschäfte auf die Wasserzähler der Eisdiele lief – ohne Erfolg", erzählt Werner Döker, Kundendiensttechniker, der seit über 30 Jahren für ista arbeitet. Der Pächter war verzweifelt. In der Zwischenzeit hatte er allerdings auf Anraten von Döker seinen täglichen Verbrauch notiert. Nach vier Wochen konnte der Pächter so feststellen, dass der durchschnittliche Verbrauch nur noch halb so hoch war wie in den bereits abgerechneten Zeiträumen. „Oberhalb der Eisdiele gab es noch ein Restaurant, das allerdings gerade geschlossen war“, erinnert sich Werner Döker. „Als wir endlich Zutritt erhielten, ging es dann ganz schnell: Mit ein bisschen Glück habe ich in einem Schacht doch noch den Grund für die zu hohen Verbrauchsdaten gefunden. Die Wasserversorgung der Restaurantküche hing am Zähler der Eisdiele.“ Der Pächter hat sein Geld übrigens von der Verwaltung des Einkaufszentrums zurückbekommen. Und Werner Döker geht in der Eisdiele ab und an einen Kaffee trinken.

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